» » So überwinden Sie den inneren Schweinehund
Fitness 15. September 2013 0

Fitness

Wer sich fit halten will, der wird früher oder später einmal auf ihn treffen: den inneren Schweinehund. Da will man sich gerade zum Sport aufraffen und plötzlich kommt der verlockende Gedanke, dass man sich ja auch einmal einen Tag auf dem Sofa gönnen könnte. Oder die Freundin zum Kaffeeklatsch besuchen. Und wenn Sie jetzt erst einmal nachgeben, dann wird sich der innere Schweinehund auch am nächsten Tag wieder zu Wort melden – allerdings dieses Mal umso lauter. Bevor der innere Schweinehund tatsächlich überwunden werden kann, muss man sich zuerst einmal mit diesem genau beschäftigen. Je besser man seinen Gegner kennt, umso leichter kann man diesen besiegen – von dieser Regel bildet der innere Schweinehund keine Ausnahme.

Was ist also der innere Schweinehund?

Mancher bezeichnet ihn als größten Sportfeind, andere nennen ihn Zeiträuber und dann gibt es noch welche, die ihn als den größten Ausredenkünstler ansehen. In Wahrheit ist er all das zusammen und dazu der größte Schuft von allen. Denn er überfällt einen Überwindungbevorzugt dann, wenn man gerade einen schwachen Moment hat und will einem dabei noch einreden, dass er nur das Beste für einen möchte. Auf langfristige Sicht gesehen ist er aber garantiert kein Freund, denn er verhindert positive Veränderungen im Leben seines Besitzers.
Gerade beim Vorhaben zu mehr Fitness kommt der innere Schweinehund gerne aus seiner Höhle gekrochen und liefert einem die besten Ausreden, um das Vorhaben doch noch etwas weiter in die Zukunft zu schieben. Zu Beginn ist meistens die innere Motivation zum Sport hoch genug, dass man den Künstler der Ausreden leicht überhören kann. Doch spätestens nach den ersten Fitness-Terminen lockt sein Ruf wieder und schiebt vielleicht die Lieblingssendung vor, die ansonsten verpasst werden würde. Jetzt wird es Zeit, dass Sie dem kleinen Schweinehund bewusst entgegen wirken und damit Ihr Vorhaben auch weiterhin in die Tat umsetzen.

Die richtige Sportart finden

Der wichtigste Schritt im Kampf gegen den inneren Schweinehund betrifft die Auswahl der richtigen Sportart. Sie müssen sich ganz klar wohl fühlen und Spaß an der Sache haben – dann werden Sie die unangenehme Stimme im Kopf schneller beiseite schieben können. Für viele ist es besonders hilfreich, wenn Sie einen Gemeinschaftssportart mit Bekannten durchführen können – wenn die Verlockung zur Couch zu groß wird, dann werden Ihr Sportfreunde Sie sicherlich schnell aus dem Motivationsloch holen können. Verabreden Sie sich mit diesen idealerweise immer zum gemeinsamen Weg, denn dann holen Sie Ihr schlechtes Gewissen als Gegenspieler ins Boot.

Motivation steigern

Je motivierter Sie sind, umso leiser wird die Stimme von Ihrem inneren Schweinehund sein. Darum sollten Sie möglichst im Vorfeld daran arbeiten, dass Sie motiviert an die Sache rangehen und die Motivation auch über einen langen Zeitraum beibehalten können. Schon vor dem ersten Fitnesstermin können Sie Ihre Motivationschancen durch geeignete Ziele erhöhen. Denn Sie machen den Sport schließlich aus einem speziellen Grund heraus – und genau dieser ist für die Zielplanung wichtig. Auch wenn Sie im Endeffekt zum Beispiel 15 Kilogramm abnehmen wollen, sollten Sie lieber mehrere kleine Teilziele festsetzen. Denn eine solche Gewichtsabnahme dauert eine gewisse Zeit und wenn Sie nicht bereits zwischendurch Erfolge haben, werden Sie sehr schnell demotiviert sein werden und damit die Tür für den inneren Schweinehund weit öffnen. Achten Sie daneben auch darauf, dass Ihr Ziel realistisch ist und Sie es tatsächlich in dem Zeitraum erreichen können – stecken Sie sich lieber kleinere Ziele, als dass Sie sich von einem zu großen Ziel demotivieren lassen.Sport

Umschiffen Sie Gefahren

Es lauern einfach überall Gefahren, die den inneren Schweinehund in Windeseile auf den Plan rufen und damit das Vorhaben schnell in Vergessenheit geraten lassen. Eine entsprechende Gefahr ist das Ausruhen nach der Arbeit, denn wenn man erst einmal sitzt, dann wird das Aufraffen gleich um einiges schwerer und in vielen Fällen bleibt man dann doch einfach sitzen. Wenn Sie sich nach einem anstrengenden Arbeitstag kurz erholen möchten, dann sollten Sie dieses ganz bewusst zum Beispiel nur in der Küche für einen Kaffee machen. Noch besser ist es dagegen, wenn Sie Ihre Fitnesstermine zeitlich direkt nach Ihrem Arbeitsende legen – nehmen Sie die Sportsachen einfach morgens mit und Sie werden sich wesentlich besser an Ihr Vorhaben halten können.

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