» » Sonnenschutz - zu jeder Jahreszeit wichtig
Sonnencreme 12. Mai 2014 0

Kosmetik


Wir vergessen es gerne, aber nicht nur im Sommer ist auf ausreichend Sonnenschutz zu achten. Gerade im Winter und den Frühjahrsmonaten, wenn die Sonnenstrahlen schön wärmend genossen werden, ist das Risiko für einen Sonnenbrand und somit einer nachhaltigen Hautschädigung hoch. Wie genau schadet die Sonne der Haut und wie schützt man sich am besten?

UV A- und UV B-Strahlung

1x, 5x oder 8x SonnenDie Sonne schickt neben Infrarotstrahlen, die Wärme erzeugen, auch die kurzwelligen UV-Strahlen zur Erde. Es wird zwischen UV A-Strahlung, die kurzzeitige Bräune aber auch vorzeitige Hautalterung bedingt, UV B-Strahlung die langanhaltende Bräune, aber auch Sonnenbrand und Hautkrebs verursachen kann und UV C ¬Strahlung unterschieden. Diese Strahlen dringen beim Sonnenbad in die Haut ein; ist die Zeit in der Sonne relativ kurz oder wird ein Sonnenschutzmittel mit UV A und UV B Filter angewendet, entsteht meist kein Schaden. Wird die Haut jedoch zu lange dieser Strahlung ausgesetzt, bekommt man Sonnenbrand. Langfristig, wenn die Haut oft ungeschützt mit Sonne in Kontakt gebracht wird, kann es zu einer tiefergehenden Schädigung im Gewebe kommen. Immer mehr Studien zeigen, dass eine hohe Strahlenbelastung die Elastizität der Haut herabsetzt und somit Falten früher entstehen können. Auch Hautkrebs tritt deutlich häufiger bei Personen auf, die viel in der Sonne waren. Die Haut vergisst nicht, sagt ein Sprichwort, und die Hautärzte bestätigen dies mit Nachdruck.

Wirksamer Schutz für die Haut

Der beste und einfachste Schutz ist die Sonne generell zu meiden. Das funktioniert natürlich nicht immer undHautpflege mit Sonnencreme Sonnenlicht spielt z.B. auch bei der Bildung von Vitamin D im Körper eine Rolle und ist daher in kleinen Dosen wichtig für die Gesundheit. Wie lange man in der Sonne bleiben kann ohne die Haut zu schädigen hängt unter anderem vom Hauttyp und dessen Eigenschutzzeit ab. Es wird zwischen vier Hauttypen unterschieden:
Hauttyp 1: sehr helle Haut, helle/ blonde/ rote Haare, oft Sommersprossen – Eigenschutzzeit beträgt 5 – 10 Minuten
Hauttyp 2: helle Haut, meist blonde Haare – Eigenschutzzeit liegt bei 10 bis 20 Minuten
Hauttyp 3: hellbraune Haut, dunkelblonde bis hellbraune Haare, meist keine Sommersprossen – Eigenschutzzeit beträgt 20 bis 30 Minuten
Hauttyp 4: dunkle, braune Haut, dunkle, schwarze Haare – Eigenschutzzeit ist 40 Minuten
Plant man länger als es die Eigenschutzzeit zulässt in der Sonne zu sein, ist es notwendig die Haut zu schützen. Ein Hut mit breiter Krempe kann viel Sonnenstrahlung abfangen und schützt das Gesicht; für die Schultern, Arme und Dekolleté ist es gut ein Tuch oder einen Schal dabei zu haben, der schützend übergeworfen werden kann. Am Strand oder auf der Terrasse sollte gerade zur Mittagszeit ein Sonnenschirm verwendet werden.
SonnencremeIn Drogerien und Supermärkten ist das Angebot an Sonnenschutzmitteln schier unüberschaubar, Cremes, Lotionen, Sprays und Öle die mit unterschiedlich hohen Lichtschutzfaktoren die Haut vor UV A- und UV B-Strahlen schützen. Je höher der Lichtschutzfaktor, umso größer der Schutz. Als einfache Rechenformel kann folgendes Beispiel genommen werden: Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor. Das heißt für Hauttyp 2: 20 Minuten Eigenschutzzeit x Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 30 ergeben 600 Minuten Zeit zum Sonnen. Die Sonnencreme sollte immer etwa 20min vor dem Sonnenbad aufgetragen werden und regelmäßig nachgecremt werden, da sich der Schutz, den die Cremes und Lotionen geben, abreiben können. Durch einen hohen Lichtschutzfaktor wird man zwar nicht so schnell braun, dafür aber langanhaltender und viel schonender für die Haut.
Hautärzte raten dringend von langen Sonnenbädern und Besuchen im Solarium ab. Um die Haut lange schön und gesund zu halten, sollte beim Sonnen immer auf ausreichend Schutz geachtet werden, jeder Sonnenbrand kann die Haut nachhaltig schädigen.

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