» » So wichtig ist das Sonnenvitamin D für die eigene Gesundheit
Vitamin D 15. März 2018 0

Gesundheit

Wer sich über einen längeren Zeitraum müde, antriebslos und einfach krank fühlt, ohne dafür eine Ursache zu finden, sollte der Sache auf den Grund gehen. Nicht selten steckt ein Mangel des sogenannten „Sonnenvitamins“ D dahinter.

Warum Vitamin D-Mangel so verbreitet ist

Das fettlösliche Vitamin D ist ein wichtiger Stoff, um eine optimale Funktion des Körpers zu ermöglichen. Das Problem: Der Großteil der Ärzte und Apotheker ist zum einen immer noch der Meinung, dass wir über das Sonnenlicht und die Nahrung ausreichend Vitamin D zu uns nehmen. Zum anderen wird ein relativ niedriger Vitamin D-Spiegel als ausreichend angesehen. Diese Meinung ist jedoch inzwischen hinreichend widerlegt. Es stimmt, dass die Haut mit Hilfe der Sonneneinstrahlung in der Lage ist, Vitamin D selbst zu bilden. In unseren Breitengraden geschieht dies jedoch nur zu einem relativ geringen Teil, da die hierzu benötigte UV-B-Strahlung verhältnismäßig gering ist. Sonnenvitamin

Auch die ausreichende Versorgung über die Nahrung ist eher problematisch. Daher ist es bei einem ausprägten Mangel an Vitamin D unverzichtbar, die Speicher zunächst mit hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln aufzufüllen. Ist der Spiegel wieder im grünen Bereich sollte man darauf achten, sich möglichst viel im Freien aufzuhalten. Nur durch reichlich Kontakt mit der Sonne kann der Körper weiterhin Vitamin D selbst bilden. In den Wintermonaten können hierbei auch spezielle Tageslichtlampen mit UV-B-Strahlung gute Dienste leisten. Ein Gang ins Solarium ist eher nicht zu empfehlen, da man hier auch heute noch zur schnellen Bräunung häufig UV-A-Strahlen nutzt, die kein Vitamin D produzieren. Über die Nahrung kann in erster Linie über fettreichen Fisch, Eier, Avocados und Pilze ein geringer Teil Vitamin D zusätzlich zugeführt werden.

Symptome eines Vitamin D-Mangels

Die Symptome eines Mangels an Vitamin D können vielfältig und sehr unspezifisch sein. Oft vermutet man daher erst einmal andere Ursachen hinter dem Unwohlsein.
Einige der ersten Symptome eines bereits ausgeprägten Mangels sind u. a. starkes Schwitzen besonders im Kopfbereich (ohne größere Anstrengung) oder erhöhte Infektanfälligkeit. Im weiteren Verlauf ist in den meisten Fällen die Muskulatur betroffen. Ständige Krämpfe, Schmerzen ohne ersichtlichen Grund oder Muskelschwäche sind nur einige der Symptome. Auch das Nervensystem kann nicht mehr seine volle Leistung bringen. Die Folge sind Kopfschmerzen, ständige Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf und Konzentrationsstörungen. Ebenso wird der Kreislauf in Mitleidenschaft gezogen. Zudem ist eine zunehmende Adynamie festzustellen. Man fühlt sich kraft- und antriebslos und hat keine Energie, um den Alltag zu bewältigen. Selbst bestehende Hautprobleme wie z. B. Schuppenflechte werden durch einen zu niedrigen Vitamin D-Spiegel verschlimmert.

Langfristige Folgen eines Vitamin D-Mangels

SonneWird ein Vitamin D-Mangel langfristig nicht erkannt und behoben, drohen zum Teil schwerwiegende gesundheitliche Probleme. Ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck, Diabetes, Autoimmunerkrankungen oder Osteoporose sind nur einige davon. Bei Frauen kann ein Mangel maßgeblich an einem unerfüllten Kinderwunsch beteiligt sein. Bei einem Großteil der Frauen, die von einer Schwangerschaftsvergiftung betroffen waren, wurde ein erheblicher Mangel an Vitamin D festgestellt. Und auch, wenn es mit der Gewichtsreduktion nicht so recht klappen will, kann das Sonnenhormon dahinter stecken. Füllt man den Spiegel gezielt auf, purzeln die Pfunde oft plötzlich wie von selbst.

Der Gang zum Arzt, um den Vitamin D-Spiegel einmal messen zu lassen, lohnt sich bei unerklärlichem Unwohlsein allemal. Diese Untersuchung ist zwar nicht kostenlos, zahlt sich am Ende aber in einem erhöhten Wohlbefinden mehr als aus.

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