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Training 11. September 2013 0

Fitness


Dank des modernen Marketings laufen viele Männer und Frauen ins Fitnessstudio oder kaufen sich teure Heimtrainer. Hier geht nicht nur viel Geld verloren, sondern oft kostet der Weg zum Training auch noch einiges an Zeit. Um diese Probleme zu umgehen setzen immer mehr Fitnesstrainer auf Heimtraining.

Das einzige Trainingsgerät, dass Sie immer dabei haben

Sit UpsEgal wo Sie sich befinden, ob zu Hause, auf der Arbeit oder im Urlaub, Ihren Körper haben Sie zwangsweise immer dabei. Er ist das beste und ursprünglichste Trainingsgerät, was uns zur Verfügung steht. Schon die glorreichen Krieger, aber auch die Frauen der Antike machten sich das zu Nutze und trainierten ausschließlich mit Ihrem Körper. Durch diese Art von Training wird nicht nur der Muskelaufbau, sondern auch die Koordination gefördert. Der größte Vorteil aber ist, dass bei jeder Übung immer mehrere Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht werden. Egal, wie Sie mit Ihrem Körper trainieren, Isolationsübungen wie im Fitnessstudio sind schlichtweg nicht möglich. Das verkürzt die Dauer des Trainings auf rund 30 bis 40 Minuten und drei bis vier Tage pro Woche. Zusätzlich fällt der Weg ins Studio weg. Und noch etwas fällt weg, was viel entscheidender für ein erfolgreiches Training ist: Die Ausreden. Training mit dem eigenen Körpergewicht können Sie immer und überall ausführen und 30 Minuten Zeit haben Sie auch, egal ob in der Mittagspause oder Abends vor dem Schlafen gehen.

Wie fange ich am besten an?

Für jedes gute Training sollten Sie zunächst einmal einen Plan erstellen und sich ein konkretes Ziel setzen. Das Ziel sollte aber nicht einfach nur beinhalten, dass Sie abnehmen oder mehr Sport treiben wollen. Schreiben Sie etwas konkretes auf, wie den Verlust von zwei Kilogramm bis zu dem Geburtstag der besten Freundin oder den Verlust von zwei Zentimetern Bauchumfang bis Ostern. Machen Sie sich Ihre Ziele immer wieder klar und arbeiten Sie konsequent darauf hin. Ansonsten ist die anfängliche Motivation schnell verflogen.entspanntes Yoga
Danach gilt es, einen geeigneten Plan zu erstellen. Überlegen Sie sich, an welchen Tagen Sie etwas mehr Zeit haben und nutzen Sie diese als Trainingstage. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass der Körper immer rund 48 Stunden Pause zwischen den Trainingseinheiten hat. Ist das nicht möglich, dann teilen Sie Ihren Plan so auf, dass an aufeinanderfolgenden Tagen zwei komplett unterschiedliche Muskelgruppen trainiert werden. Das heißt beispielsweise Montags sind die Beine und Dienstags die Arme an der Reihe. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass nicht wochenlang die gleichen Übungen ausgeführt werden. Der Körper braucht immer wieder neue Impulse, damit Muskelwachstum stattfinden kann. Verändern Sie also Übungen, Schwierigkeitsgrad und die Anzahl der Wiederholungen regelmäßig.

Welche Übungen kann ich machen?

Hier sind der Fantasie eigentlich kaum Grenzen gesetzt. Klassische Übungen sind natürlich Kniebeugen, Liegestütz oder Sit Ups. Wer glaubt, dass die Übungen nicht variabel sind, der täuscht sich. Wenn normale Liegestütz zu schwer sind, dann stellen Sie ihre Hände auf einen Tisch, sind sie zu leicht, dann stellen sie Ihre Füße auf einen Stuhl. Wenn Kniebeugen zu leicht werden, dann halten Sie die tiefste Position für eine Sekunde, bauen Sie in die Bewegung einen Sprung ein oder machen Sie sie gleich auf einem Bein. So bietet das Training für wirklich jeden den richtigen Schwierigkeitsgrad.gesundes Leben
Training mit dem eigenen Körper sollten Sie sich unbedingt einmal anschauen. Die Vorteile wie Zeitersparnis und Flexibilität werden Sie schnell überzeugen. Außerdem steigt Ihre Koordination und die Zeiten der Ausreden sind vorbei. Wer sich noch intensiver mit dem Thema beschäftigen möchte, dem sei das Buch Fit ohne Geräte von Mark Lauren ans Herz gelegt. Der ehemalige Militärausbilder und Fitnessexperte beschreibt in seinem Ratgeber speziell für Frauen eine Vielzahl von Übungen und stellt neben Ernährungstipps sogar Trainingspläne bereit.

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