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27. September 2015 0

Gesundheit


Sind Deos mit Aluminium gefährlich – was leisten alternative Produkte?

Damit wir gut riechen, lassen wir es uns gerne ein wenig kosten. Um unangenehmen Schweißgeruch zu verbannen, wird unter den Achselhöhlen gesprüht, gerollt, gesalbt und gepudert. Weit verbreitet sind dabei Deodorants und Antitranspirantien in den unterschiedlichsten Duftnoten. Doch wie gefährlich sind Deos mit Aluminium wirklich? Immer mehr Hersteller bieten aluminiumfreie Produkte an. Können sie den Schweißgeruch wirksam verhindern?

Schweiß und wie man ihn wirkungsvoll bekämpfen kann

achselnWir Menschen empfinden Schweißgeruch meist als unangenehm. Schwitzende Zeitgenossen haben schnell den Ruf ungepflegt zu sein. Kein Wunder also, dass wir viel dafür tun, Schweiß zu eliminieren.
Schwitzen ist eine natürliche Reaktion des Körpers, um Giftstoffe auszuscheiden. Bei der bakteriellen Zersetzung von Schweiß wird Buttersäure freigesetzt, die für den typischen Geruch verantwortlich ist. Der Alkoholanteil der Deodorants reduziert die Vermehrung dieser Bakterien. Die enthaltenen Duftstoffe überlagern den Geruch. Ein Antitranspirant hingegen enthält Aluminiumsalze, die die Ausgänge der Schweißdrüsen verschließen und so das Schwitzen verhindern.

Sind Antitranspirantien Krebserreger?

Der menschliche Körper scheidet in bestimmten Körperregionen Giftstoffe aus. Diese Zonen befinden sich in densportliche-frau Kniekehlen, der Leistengegend, den Achselhöhlen und hinter den Ohren.
Durch Antitranspirantien werden die Schweißdrüsen gehindert die giftigen Stoffe über die Achselhöhlen zu absorbieren. Das Aluminium wird in den Lymphknoten eingelagert. Insbesondere das Auftragen oder Sprühen direkt nach dem Rasieren der Achselhöhlen soll die Gefahr erhöhen, dass durch Hautöffnungen, die durch Verletzungen beim Rasieren entstehen, bzw. das Öffnen der Haartalgdrüsen oder der Hautporen, Aluminium in den Körper gelangt.
Immer wieder liest man, dass Antitranspirantien das Brustkrebsrisiko steigern. Wissenschaftlich belegen lässt sich diese Vermutung nicht. Dennoch gibt es eindeutige Empfehlungen, auf aluminiumhaltige Produkte zu verzichten. Neben Deos ist Aluminium in Sonnencremes, Zahnpasta, Lippenstiften und anderen Kosmetika enthalten. Außerdem nehmen wir es über die Nahrung auf. Es ist daher ratsam, den Gebrauch von aluminiumhaltigen Produkten zu reduzieren, um die als unbedenklich geltende Menge nicht zu überschreiten.
Deos, die mit Aluminium versetzt sind, blockieren den natürlichen Entgiftungsprozess und können den Körper zusätzlich belasten. Ob der Verzicht auf solche Produkte das Brustkrebsrisiko senkt, ist umstritten. Ebenso ist es nicht erwiesen, dass die Nutzung zu einer Erkrankung beiträgt. Dennoch haben die meisten Hersteller auf die negativen Berichte reagiert.

Deo mit oder ohne Aluminium?

frauen-koerperAluminiumhaltige Deos werden auch als Antitranspirant bezeichnet. Die Salze setzen sich in die Poren und verhindern, bzw. reduzieren den Austritt von Schweiß. Deos ohne Aluminium neutralisieren den Schweißgeruch. Die Produktion der schweißzersetzenden Bakterien wird vermindert und der Geruch eliminiert. Da die Poren frei bleiben, wird weiterhin Schweiß produziert und der Körper entgiftet.
Für ein frisches Gefühl muss man nicht auf Deos mit Aluminium zugreifen. Aluminiumfreie Alternativen bieten ebenfalls Schutz vor Schweißgeruch, wie zahlreiche Testberichte belegen.

Sicherheit beim Kauf

Viele Hersteller versehen ihre Deos mit dem Aufdruck „aluminiumfrei“, oder kennzeichnen ihre Produkte freiwillig als Antitranspirant. Das ist aber nicht immer der Fall und auch nicht gesetzlich vorgeschrieben. Daher sollte man immer einen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe werfen.
Die Antwort darauf, ob Aluminium im Deo tatsächlich schädlich ist, wird noch etwas auf sich warten lassen. Es kann allerdings nicht schaden, auf belastende chemische Zusätze zu verzichten.

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