» » Aromatherapie – Wellness für die Seele
Ruhe 15. September 2013 0

Kosmetik

Wellness bedeutet körperliches Wohlbefinden, Entspannung, Abschalten vom Alltag und einfach mal die Seele baumeln lassen. Entspannende Massagen, bewusste Bewegung und eine gesunde Ernährung gehören ebenso dazu wie duftende Bäder und ruhige, angenehme Musik. Die Aromatherapie ist eine ganz besondere Art von Wellness, bei der die Gesundheit von Körper und Seele gleichzeitig gesteigert und positiv beeinflusst werden.

Die Macht der Düfte

Wie kein anderes Sinnesorgan ist der Geruchssinn direkt mit unseren Emotionen, Stimmungen und Erinnerungen verbunden. Jeder hat einen Lieblingsduft, der ihn sofort an seine Kindheit, an einen warmen Sommerabend oder an die Weihnachtszeit erinnert und dadurch positive Gefühle auslöst. Die unsichtbare Welt der Düfte ist ebenso geheimnisvoll wie unbekannt. Etwa 10.000 verschiedene Düfte kann der Mensch erkennen, wovon die ungeübte Nase allerdings nur etwa die Hälfte benennen kann. Selbst unbewusst wahrgenommene Gerüche, die Pheromone, beeinflussen uns und bestimmen zum Beispiel, ob wir jemanden „gut riechen“ können oder nicht.
In der Aromatherapie werden die natürlichen Duftstoffe der Pflanzen in Form von ätherischen Ölen eingesetzt, um Körper, Geist und Seele zu heilen oder positiv zu beeinflussen. Wie oft vergessen wir im stressigen, hektischen Alltag zwischen Beruf und Familie, unserem Körper und unserer Seele etwas Gutes zu tun. Dabei ist selbst das bewusste Riechen an einer Rose oder ein Spaziergang im Wald schon eine Art von Aromatherapie, da durch die wohltuenden Gerüche positive Emotionen freigesetzt oder verstärkt werden. Bei Heißhunger auf Schokolade hilft bereits das bewusste Riechen an einer Vanilleschote, um das Gehirn auszutricksen und somit das Verlangen zu stillen. Der Duft von Lavendel entspannt und hilft beim Einschlafen, Pfefferminzduft erfrischt und kann zum Beispiel Kopfschmerzen lindern. Ätherische Öle sind hochwirksam und jedes Öl hat eine einzigartige Wirkungsweise. Öle aus aus Fruchtschalen, wie zum Beispiel Zitrone, Orange oder Bergamotte wirken konzentrationsfördernd und stimmungsaufhellend. Blütenöle hingegen wirken harmonisierend und entspannend, während Holz-, Wurzel- und Kräuteröle vitalisierend wirken und dem Körper Kraft und Energie geben.

Wellness und Aromatherapie

Die Kombination von Wellness und Düften ist keine Erfindung der Neuzeit. Schon die alten Ägypter nutzen Düfte für ihre Gesundheit und ihr geistiges Wohlbefinden. So soll Kleopatra regelmäßig in Milch und Honig gebadet haben – eine Kombination, die auch heute noch gerne für Bäder, Cremes und Seifen verwendet wird, da sie die Haut wunderbar pflegt und der Duft gleichzeitig eine angenehm entspannende Wirkung hat. Duftöle können entweder über die Haut, in Form von Bädern, Cremes, oder Massageölen – oder über die Nase, z.B. über Duftlampen aufgenommen werden.
Ein entspannendes Massageöl kann man ganz schnell und einfach selbst herstellen. Dazu mischt man 100 ml eines beliebigen Pflanzenöls (z.B. Mandelöl) mit ca. 1-1,5% ätherischem Öl, also etwa 12 Tropfen ätherischem Bergamotteöl und 8 Tropfen ätherischem Lavendelöl. Da einige ätherische Öle hautreizend wirken, ist es wichtig, sie nicht unverdünnt auf die Haut aufzutragen.
Für ein anregendes Aromabad mischt man 2 Esslöffel Magermilchpulver oder Sahne mit 150 ml Wasser und gibt 8 Tropfen ätherisches Rosmarinöl und 12 Tropfen ätherisches Zitronenöl dazu. Die Mischung wird dann einfach ins Badewasser gegeben und schon kann man das erfrischende und vitalisierende Bad genießen.
Massagen mit Duftölen und Aromabäder sind inzwischen aus dem Wellnessbereich nicht mehr wegzudenken. Die Aromatherapie ist eine angenehme und entspannende Methode um Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht zu bringen und dadurch das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.

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