Hair & Styling

Haarausfall – Welche Behandlung gegen Haarverlust passt zu mir?

Wer unter Haarausfall leidet, kennt das Problem nur zu gut: Zahlreiche Behandlungsmethoden werden angeboten und Produkte auf den Markt gebracht, die ein echtes „Wunder“ vollbringen und die dem Leid ein Ende setzen sollen – aber nichts scheint so richtig zu helfen! Tatsache ist: Haarausfall ist immer individuell. Während einige Frauen hormonell bedingt Haare verlieren, liegt es bei anderen Frauen am Stress, an einer Mangelernährung oder auch mal an einer Erkrankung. Ebenso können Gene eine Rolle spielen. Ein „pauschales“ Rezept gegen Haarverlust gibt es also nicht, denn die Ursachen müssen gezielt bekämpft werden. Der erste Schritt , bevor man sich ein beliebiges Produkt gegen Haarausfall kauft: der Besuch beim Dermatologen! Dieser wird bei der Analyse der Ursachen helfen.

Stress und Nährstoffmangel – das hilft!

Fehlen wichtige Vitamine und Mineralien im Körper, kann es zu Haarausfall kommen. Der Körper hat nicht genug Ressourcen, um für einen gesunden Haarwachstum zu sorgen. Ähnliches gilt bei Stress: Wer einenMake Up und Haare hektischen Alltag hat, sich viele Gedanken und Sorgen macht oder unter Schlafmangel leidet, versetzt seinen Körper in eine Ausnahmesituation. Infolgedessen macht sich der Stress körperlich bemerkbar: Kopfschmerzen, Haarausfall, brüchige Nägel, blasse Haut.

Was hilft: Jetzt braucht der Körper Entspannung und eine nährstoffreiche Ernährung, um sich wieder aufbauen zu können. Eisen und Zink (beispielsweise aus Haferflocken, Linsen oder Gouda) fördern gesundes Haar und helfen bei der Keratinbildung, welches wichtig für unsere Haare ist. Vitamin A und B12 (zum Beispiel in Möhren, Grünkohl, rotem Fleisch und Fisch) kommen ebenfalls ins Spiel und unterstützen die Regeneration der Haare. Wer sich jetzt noch genug ausruht, ausreichend schläft und sich Bewegung an der frischen Luft gönnt, verhilft seiner Seele und seinem Körper zu etwas Entspannung.

Hormone, Gene oder Krankheit

Wer Probleme mit der Schilddrüse hat oder unter anderen Erkrankungen leidet, kann ebenfalls unter Haarverlust leiden. Schwankt der Hormonhaushalt, wirkt sich das auf unsere Haare aus. Ob eine medikamentöse Therapie in solchen Fällen helfen kann, wird mit einem Dermatologen besprochen. Zum Beispiel kommen Hormonpräparate zum Einsatz, die gegen das ausfallende Haar helfen können. Was jedoch am häufigsten vorkommt: „Androgenetische Alopezie“ – der erblich bedingte Haarausfall. Auch hier kann eine Diagnose vom Dermatologen gestellt werden. Zwar gibt es dagegen das sogenannte „Minoxidil“ als 2-prozentige Lösung auch ohne Rezept in der Apotheke – ein Arzneimittel, das häufig gegen erblich bedingtem Haarausfall eingesetzt wird. Dennoch ist eine vorherige Beratung beim Arzt empfehlenswert, um andere Ursachen ausschließen zu können.

Haare transplantieren lassen

FrisurImmer mehr Menschen entscheiden sich für eine Haartransplantation. Das liegt vor allem an der erfolgreich voranschreitenden Forschung in der Haarchirurgie, die heute von spezialisierten Kliniken betrieben wird. Der wohl einzige Nachteil: Diese Methode lässt tief in die Tasche greifen. In Deutschland muss man durchschnittlich mit mindestens 2500 Euro für eine (kleine) Transplantation rechnen. Der Vorteil: Die Haare wirken endlich wieder voller, das Leiden hat ein Ende, wenn alles nach Plan verläuft. Wer bereits psychisch unter seinem Haarausfall leidet, sollte diese Methode deshalb nicht ausschließen!

Wer unter Haarverlust leidet, sollte in erster Linie die Ursachen erforschen. Nur so ist es möglich, dass eine passende Therapie gefunden wird. Hautärzte sind für dieses Problem zuständig und können gezielt helfen!

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Maren

Hallöchen, ich heiße Maren und interessiere mich sehr für den Bereich Beauty, Gesundheit und Fashion. Lasst uns gemeinsam auf die Suche nach neuen und aktuellen Trends gehen. :)

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