» » Tönen oder Färben? Was sind die Unterschiede und für wen ist was geeignet?
Sommerfarbe Orchidee 19. Dezember 2013 0

Haare


Tönung oder Coloration: Für was man sich wann entscheiden sollte
Sei es, weil bereits ein paar Haare grau werden, oder weil man einfach mal Lust auf eine Typveränderung hat: Nicht selten passiert es, dass Menschen ihre Haarfarbe verändern möchten. Was die Unterschiede zwischen Färben und Tönen sind, und welche Methode sich für wen am besten eignet, soll der nun folgende Artikel klären.

Die Unterschiede

StylingWer zwar seine Haarfarbe verändern möchte, sich nicht aber ganz sicher ist, welche Farbe am besten zu ihm passt, der sollte am besten erst mal zu einer Tönung greifen. Denn eine Tönung hält, im Vergleich zu einer Coloration, nicht ganz so lange. Während bei einer Coloration die Farbe nach und nach herauswachsen muss, wäscht sich die Farbe bei einer Tönung mit den Haarwäschen raus. Da Tönungen kein Ammoniak enthalten, sind sie besonders sanft zu Haut und Haaren, und man muss nicht befürchten, dass man sich mit nur einer Tönung die Haare kaputtmacht. Eine Tönung kann von ein paar Haarwäschen bis zu 8 Wochen halten. Bei seiner Wahl sollte man bedenken, dass das Ergebnis einer Tönung nicht so intensiv sein kann, wie das einer Coloration. Es können zwar tolle Effekte und Farben ins Haar gezaubert werden, graue Haare lasen sich jedoch nur bedingt abdecken und die Haare wirklich aufhellen kann man mit einer Tönung allein nicht. Eine Tönung dient vielmehr dazu, die Farbe bei bereits gefärbten Haaren wieder aufzufrischen, oder die Naturhaarfarbe noch mehr zu betonen.

Tönen oder färben?

Die Entscheidung, ob man seine Haare färbt oder nur tönt, sollte man vor allem von dem gewünschten ErgebnisFärben abhängig machen. Ist man sich sicher, welcher Farbton der richtige Farbton für einen ist, und möchte man diesen Farbton dann gerne über einen längeren Zeitraum behalten, sollte man zu einer Coloration greifen. All jene, die gerne experimentieren, oder die erst mal schauen möchten, wie die gewünschte Farbe bei ihnen aussieht, sollten zu einer Tönung greifen. Färbt man sich die Haare und ist mit dem Ergebnis anschließend nicht zufrieden, bleibt einem nichts anderes übrig, als sich die Haare erneut zu färben. Da das Färben die Haare sehr beansprucht, sollte man sich am besten seine Haare nur in dann färben, wenn man sich sicher ist, dass man mit dem dadurch entstehenden Farbton auch wirklich zufrieden sein wird. Grundsätzlich beachten sollte man bei seiner Entscheidung auch, dass eine Coloration das Haar wesentlich mehr schädigt als eine Tönung. Wenn man also eh schon kaputte Haare hat, sollte man lieber darauf verzichten, sich die Haare zu färben. Denn im schlimmsten Fall kann es sein, dass das den Haaren „den Rest gibt“. Möchte man seine grauen Haare überdecken, ist es ratsam, sich die Haare zu färben. Denn eine Tönung ist nicht intensiv genug, um alle grauen Haare auch wirklich abdecken zu können. Bei einer Coloration dagegen kann man, wenn man es richtig anstellt, alle grauen Haaren komplett abdecken. Wer sich noch nicht wirklich eine Coloration zutraut, kann sich von einem Friseur beraten lassen und ihn ggf. auch die erste Coloration übernehmen lassen. Fängt man jedoch erst mal mit dem Färben an, muss man sich darauf einstellen, dass man seine Haare alle vier Wochen nachfärben (lassen) muss. Denn sobald die Haare nachwachsen, bildet sich ein wenig ansehnlicher Ansatz, und je länger man mit dem Nachfärben wartet, umso sichtbarer wird dieser.
Henna FarbeMöchte man seinen Haaren mal zwischendurch eine neue Farbe gönnen, ohne sich gleich langfristig auf diese Farbe festlegen zu müssen, sollte man sich die Haare tönen. Wer den neuen Farbton gerne sehr lange behalten und dabei eventuell auch gleich noch graue Haare abdecken würde, der sollte zu einer Coloration greifen. Eine Tönung ist für die Haare schonender, und mit einer Tönung geht man, im Gegensatz zu einer Coloration, auch keine langfristigen Verpflichtungen ein, was das Nachfärben angeht.

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