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Pflegecreme 19. Dezember 2013 0

Kosmetik


Lumi-Gen, Perline-P, Dreamtone, Age Control, Laser Focus – um Hautpflege heutzutage zu umschreiben lässt sich die Kosmetikindustrie immer neue Sachen einfallen. Was sich so wissenschaftlich und vor allem nützlich anhört, ist in den meisten Fällen nichts anderes als ein blumiges Werbeversprechen. Dabei weiß man ganz genau was im Kampf gegen Unreinheiten, Falten und fahle Haut hilft. Wichtig ist eine auf Ihre Haut abgestimmte Routine.

Regeln der guten Pflege

Bevor Sie losziehen, müssen Sie Ihren Hauttyp bestimmen. Haben Sie fettige Haut oder sehr trockene? Vielleicht liegen Sie auch – wie die meisten Menschen – dazwischen und haben Mischhaut. Zu Ihrem Hauttyp kommen immer auch noch Gepflegte Hautspezielle Probleme wie Unreinheiten, verstopfte Poren oder Fältchen. Wenn Sie Ihren Hauttyp kennen, wissen Sie nun auch, welche Formulierung Ihre Pflege haben sollte. Egal wie gut der Anti-Age-Effekt Ihrer Creme ist – wenn Sie fettige Haut haben und die Pflege zu reichhaltig ist, resultiert das in Unreinheiten. Oft benötigt ölige Haut gar keine zusätzliche Feuchtigkeitspflege – ein gutes Serum auf Silikonbasis reicht dann aus. Bei trockener Haut sollte darauf geachtet werden, dass die Pflege Feuchtigkeitsspender wie Hyaluronsäure enthält. Diese dringen in die Haut ein, anstatt nur auf der Haut zu wirken, wie es sehr ölhaltige Cremes tun. Haben Sie sehr unruhige, gerötete Haut? Parfüme, Alkohol und natürliche, ätherische Öle wie Limonenöl oder Pfefferminz (oft in Naturkosmetik enthalten) können die Haut reizen und unruhig werden lassen. Verzichten Sie unbedingt darauf. Achtung: Es ist vollkommen egal wie alt Sie sind, wenn Sie Ihren Hauttyp bestimmen. Der Mythos, dass ältere Haut eine viel reichhaltigere Pflege braucht, stimmt so nicht. Auch Frauen ab 40 bekommen Pickel oder Unreinheiten und Frauen in ihren Zwanzigern können sich mit sehr trockener Haut herumplagen.

Die neuen Peelings – BHA und AHA

Wer bei dem Wort Peeling noch an kleine Körnchen denkt, mit denen man die Haut abschrubbt, hat einiges verschlafen. Mechanische Schrubbel-Peelings sind nicht mehr zeitgemäß und können empfindlicher Haut sogar schaden. Chemischemake up Peelings hatten lange einen zu aggressiven Ruf, BHA und AHA gehören aber heutzutage in jedes Badezimmer. BHA – auch bekannt als Salicylsäure – ist schon lange als „Anti-Pickel-Mittel“ in vielerlei Kosmetik zu finden. Was viele aber nicht wissen: BHA funktioniert nur ab einem sauren PH-Wert von ca. 4 und sollte außerdem mindestens mit 1 – 2 Prozent im Produkt vertreten sein, um die volle Wirkung zu entfalten. BHA ist fettlöslich und dringt in die verstopften Talgdrüsen ein, wo es sie reinigt und dabei die Hautoberfläche schält. Haben Sie unreine Haut gibt es kaum einen Inhaltsstoff, der wirksamer ist. Der große Bruder AHA – Alpha Hydoxy Acid – ist wasserlöslich und wirkt an der Hautoberfläche. Es peelt abgestorbene Hautschüppchen und regt die Kollagenproduktion an. Frauen, die AHA das erste Mal benutzen, bemerken den Unterschied in der Regel nach der ersten Anwendung: Die Haut ist glatter, fester und wirkt aufgepolstert. AHA beeinflusst die natürliche Lichtschutzbarriere der Haut und sollte daher nur abends angewendet werden.

Was Sie sonst noch benötigen

Retinol ist die reine Form von Vitamin A und wurde 1990 entdeckt, als es noch primär gegen Pickel und Hautunreinheiten eingesetzt wurde. Retinol baut die Haut auf, hemmt Enzyme, die das Kollagen abbauen und gilt in der Kosmetik als Goldstandard. Wenn Sie sich nur eine Creme kaufen möchten, nehmen Sie ein Produkt mit Retinol. Aber Vorsicht: Es kann empfindliche Haut reizen und da es die Haut sensibler für Sonnenstrahlen macht, muss es entweder nur abends angewandt werden oder zusätzlicher Sonnenschutz benutzt werden. Peptide sind körpereigene Eiweißbausteine, die helfen, Ihre Haut zu regenerieren. Sie werden generell gut vertragen und sind in der Kosmetik oft als Palmitoyl-Pentapeptide enthalten. Außerdem Pflicht: Antioxidantien. Sie hemmen freie Radikale, schützen vor Entzündungen und sonnenbedingter Hautalterung. Kaufen Sie Cremes mit Antioxidantien niemals in Tiegeln; die Wirkstoffe verflüchtigen sich. Sowieso sollte der gute alte Cremetiegel ausgedient haben: Pumpspender versiegeln die Pflege gegen Luft und äußere Einflüsse wie schmutzige Finger und geben außerdem immer genauso viel ab, wie man benötigt.

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