» » Spitz, rund oder eckig - Nagelformen und die richtigen Feiltechniken
Fingernägel Nagellack 14. Dezember 2013 1

Nageldesign


Die natürliche Nagelform entspricht nicht immer ganz den eigenen Schönheitsidealen. Um die Nägel dennoch optisch ansprechend zu finden, ist es daher empfehlenswert, sie mit den richtigen Feiltechniken in Form zu bringen. Doch welche Nagelformen gibt es eigentlich und wie feilt man sie?

Die spitze Nagelform – elegant, gewöhnungsbedürftig und gefährlich

Stiletto NailsIn Osteuropa und Russland gilt sie als besonders beliebt, die spitze Nagelform bzw. die ‚Stiletto-Form‘. Sie ist die Nagelform, die am schwierigsten zu feilen ist. Die Spitze der Nägel kann schnell krumm werden und beim Feilen abbrechen. Wer die spitzen Nägel besitzt, dessen Hände wirken noch länger und schmaler. Gleichzeitig muten die spitzen Nägel recht aggressiv an, da sie an die Krallen eines Vogels oder Raubtieres erinnern. Große Nachteile dieser Nagelform sind, dass es schnell zu Verletzungen kommen kann, die Nägel rasch brechen können und viele Alltagstägigkeiten wie beispielsweise das Tippen auf der Tastatur eines Computers oder eines Handys nicht mehr so leicht auszuführen sind. Doch wie wird die Nagelform nun gefeilt? Nageldesigner halten sich dabei an die so genannte ‚I-Technik‘. Die Feile wird unter der Nagelkante angewinkelt und dann werden die Ecken in eine Richtung schräg nach unten abgefeilt. An den Seitenlinien sollte vertikal zum Nagel gefeilt werden. Zum Schluss sollten die Ecken vollständig entfernt sein.

Die ovale bis runde Nagelform – klassisch und elegant

Einen Klassiker stellen die oval geformten Nägel dar. Diese Form wird auch als Mandelform bezeichnet und sie wirkt oval gefeilte Nägelrecht elegant. Der obere Rand der Nägel ist dabei nach oben rundlich gebogen, wodurch die Nägel schmaler und länger wirken. Diese Form eignet sich gut für breite Nägel, die bei Frauen schnell unfeminin wirken. Um sie zu erhalten, sollten die Seitenwände gerade gefeilt werden. Danach werden die Ecken abgerundet, indem von der Nagelspitze aus schräg nach unten gefeilt wird. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Nägel in der Mitte nicht zu spitz zulaufen, da es sonst krallenartig und unnatürlich wirkt. Die runde Form ist etwas anders als die ovale. Die Nägel werden dabei weniger schmal, sondern mehr ins Breite hin gefeilt, so dass die Nagelspitze am Ende breiter ist.

Die eckige Nagelform – ideal für den sportlichen Typ

eckig gefeilte NägelDie dritte Nagelform, die eckige Nagelform, wird meist von eher sportlicheren Typen, die ihre Nägel gern kurz tragen, gewählt. Es ist jedoch empfehlenswert, bei einem generell breiten Nagelbrett, diese Nagelform nicht zu wählen, da die Nägel sonst noch breiter wirken. Diese Nagelform ist also eher für schmale und kindlich aussehende Nägel geeignet. Beim Feilen wird folgendermaßen vorgegangen: Zuerst werden die Seitenwände gerade gefeilt. Dann wird die Nagelspitze so gefeilt, dass sie auf derselben Höhe liegt, wie die Ecken (Feile horizontal setzen). Zum Schluss sollten zwei gerade Ecken vorhanden sein und die Nagelspitze sollte breit und nicht oval verlaufen. Die Ecken können noch leicht abgerundet werden, wobei die Nagelform dann als squoval bezeichnet wird. Um die Ecken abzurunden, wird die Feile an der Nagelspitze angesetzt und es wird schräg nach unten gefeilt. Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, nichts von den Seitenwänden wegzufeilen.

Die Wahl der Nagelform: Alltagstauglichkeit und Natürlichkeit stehen im Vordergrund

Die Nägel sollten nicht einfach nach Belieben gefeilt werden. Ratsam ist es eher, die Nagelspitze an die natürliche Form des Nagelwalls (dort wo der Nagel herauswächst) anzupassen. Wenn das Nagelbett der Spitze der Nägel ähnelt, wirkt das sehr harmonisch. Weiterhin gilt es bei der Wahl der Nagelform auch die Alltagstauglichkeit zu beachten. Das Feilen der Nägel gestaltet sich dann bei der ovalen und eckigen Form viel leichter als bei der spitzen Form.

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