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Nagelstudio 23. Januar 2014 0

Nagelpflege


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Kreativität von Profis – und die Qual der Wahl

Gute Hand- und Nagelpflege ist zeitaufwändig, arbeitsintensiv und nichts für Ungeschickte. Bei empfindlichen oder vorgeschädigten Nägeln wünschen sich viele Frauen eine professionelle Beratung und Behandlung. Bei der Applikation von Gel- oder Acrylnägeln stoßen wir zu Hause vermutlich mehrheitlich sehr schnell an unsere Grenzen. Die zahlreichen kreativen Varianten für modernes Nagel-Design gibt es ausschließlich von Profis. Lauter gute Gründe für einen Besuch in einem Nagelstudio.
Verfärbte NägelUnsere Empfehlung ist, sich alle drei bis vier Wochen eine professionelle Maniküre in einem Nagelstudio zu gönnen. Die Kosmetikerin schafft damit eine gute Grundlage für die häusliche Nagelpflege, bei der es dann vor allem darum geht, durch Feinarbeiten und regelmäßige Pflege das optische Gesamtbild und natürlich auch die Gesundheit der Nägel zu erhalten. Bei Kunstnägeln sind regelmäßige Besuche bei der Nageldesignerin in jedem Fall ein Muss, da die Nägel in regelmäßigen Intervallen aufgefüllt und erneuert werden müssen. Nicht ganz einfach ist allerdings, das richtige Nagelstudio zu finden. In den letzten Jahren schossen Nagelstudios wie Pilze aus dem Boden, vor allem in den Städten gibt es ein Überangebot daran. Die Qualität der Studios sowie die Qualifikation der Hand- und Nagel-Profis unterscheiden sich beträchtlich.

Nagelstudio – günstig oder teuer?

In einem guten Nagelstudio geht es nicht nur um schöne Nägel, sondern vor allem um eine professionelle Nagelpflege, welche die Fingernägel nachhaltig gesund erhält. Dazu gehören eine entsprechende Ausbildung, umfangreiche Fachkenntnisse und idealerweise auch Erfahrung. Die manuellen und elektrischen Geräte, die bei der Maniküre Verwendung finden, sollten ebenfalls so hochwertig wie möglich sein. Auch aus anderen Bereichen wissen wir: Qualität hat ihren Preis – dies gilt auch für eine professionelle Maniküre.
lackierte NägelIn das Preismodell eines Studios fließen zahlreiche Faktoren ein: Miete, Energie und Nebenkosten, eine ansprechende Ausstattung der Räumlichkeiten, Gehälter für Mitarbeiterinnen, die Anschaffungskosten für Geräte, Materialien und Kosmetika. Auch die Ausbildung der Nageldesignerin schlägt sich selbstverständlich in den Preisen nieder – sie kann ihr Wissen in einigen Wochenendkursen erworben, aber auch eine mehrjährige Ausbildung durchlaufen haben. Der Beruf der Nageldesignerin ist inzwischen übrigens von den Handwerkskammern anerkannt, die eine entsprechende Ausbildung und Prüfung natürlich auch zertifizieren.
Bei absoluten Billigangeboten raten wir: Besser Finger weg! Das Resultat der Maniküre und Nagelmodellage ist möglicherweise wenig überzeugend. Schlimmstenfalls entstehen durch eine unsachgemäße Behandlung oder ein unhygienisch geführtes Studio aber auch Nagelschädigungen oder Infektionen.

Hygiene, Hygiene und nochmals Hygiene – für ein gutes Studio entscheidend

NagelpflegeIn einem Nagelstudio ist absolute Sauberkeit oberstes Gebot. Ein Studio, das bereits auf den ersten Blick „chaotisch“ und etwas schmuddelig wirkt, sollten Sie umgehend verlassen. Ebenso wichtig sind jedoch auch die Details im Studio sowie während der Maniküre: Sind frische Handtücher vorhanden? Werden der Arbeitsbereich und die Geräte für jede Kundin desinfiziert und sterilisiert? Sind Desinfektions- und Reinigungsmittel zu sehen? In einigen Bundesländern ist Kosmetikerinnen das Tragen von Handschuhen während der Maniküre gesetzlich vorgeschrieben – falls dies in Ihrem Nagelstudio nicht der Fall ist, sollte es selbstverständlich sein, dass die Nageldesignerin ihre eigenen sowie die Hände der Kundin vor dem Beginn der Behandlung desinfiziert.
In einem guten Studio gibt es für jede Kundin ein eigenes Feilenset, für Stammkundinnen also auch eine Geräte-Box mit ihrem Namensschild. Maniküren und Pediküren müssen in getrennten Räumlichkeiten erfolgen. Auf Nachfrage sollten die Mitarbeiter des Studios auch die Hygienestandards für medizinische und soziale Berufe sicher kennen.

Kompetente Kommunikation ist wichtig!

Der erste Besuch in einem professionellen – und guten -Nagelstudio wird immer mit einem ausführlichen Beratungs- und Informationsgespräch beginnen, das auch viel Raum für Ihre eigenen Fragen lässt. Die Nageldesignerin erklärt dabei die verwendeten Systeme, begutachtet die Nägel ihrer Kundin und fragt nach Allergien, Krankheiten sowie der Einnahme von Medikamenten, die einen Einfluss auf die Art der Nagelbehandlung haben können. Auch die Frage nach dem Beruf der Kundin spielt hier eine Rolle. Eine Arbeit, die Hände und Nägel stark strapaziert, erfordert oft eine besonders intensive Pflege. In einigen Berufen sind Kunstnägel oder sehr lange Fingernägel auch aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen verboten – das Nagelstudio sollte darauf einen Hinweis geben können. Ein gutes Nagelstudio wird Ihnen auch eine Referenzmappe mit Arbeitsproben präsentieren oder veröffentlicht besondere Highlights auf der eigenen Homepage im Internet.Nagelpflege
Gut ist, wenn die Studio-Mitarbeiter auch Ihre Fragen sicher, kompetent und ausführlich beantworten können. Die unterschiedlichen Maniküre- und Pflegesysteme sollten Sie sich umfassend erklären lassen und eigene Unverträglichkeiten und Allergien hier nochmals explizit zur Sprache bringen. Ein Hinweis auf ein gutes und professionell geführtes Studio ist unter anderem, wenn mindestens zwei unterschiedliche Systeme Verwendung finden.
Falls Sie das Nagelstudio Ihrer Wahl als verlässlich und positiv bewerten – vielleicht auch nach einem intensiven Blick auf anwesende Kunden und ihre „neuen Nägel“ – steht einer Maniküre und einer Nagelmodellage nun nichts mehr im Wege. Nach deren Abschluss wird Ihnen eine professionelle Nageldesignerin auch gern Tipps für die private Pflege Ihrer Nägel sowie für passende Pflegeprodukte geben.

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