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Chirurgie 17. Dezember 2013 0

Schönheitschirurgie

Sie geistern in regelmäßigen Abständen durch den Blätterwald der Boulevardpresse: Horrorgesichter von einst attraktiven Menschen, die durch missglückte Schönheitsoperationen nur noch Karikaturen ihrer selbst sind. Die einen hält das von jedem Gedanken ans Skalpell aus kosmetischen Gründen ab, die anderen fragen sich was getan werden kann, um mittels Skalpell nicht zum Zombie, sondern tatsächlich attraktiver zu werden.

Gründe für eine Schönheits-OP

OperationEs gibt eine ganze Reihe Faktoren, die jemanden dazu bringen, sich für eine Schönheits-Operation zu entscheiden. Persönliches Selbstbild und Selbstbewusstsein spielen eine große Rolle, ebenso wie die Reaktion der Umwelt auf das eigene Aussehen. Zusätzlich muss unterschieden werden zwischen Operationen, die zur Korrektur von körperlichen Fehlbildungen oder nach Unfällen und Verletzungen vorgenommen werden müssen und solche, die nach rein subjektiven Kriterien der Verschönerung dienen. Manchmal geht es einfach darum, dass jemand mit dem eigenen Aussehen nicht zufrieden ist, vielleicht weil das Alter erste Spuren hinterlassen hat oder weil die Schlupflider immer schon als störend empfunden wurden. Verletzungen durch großflächige Brandwunden oder nach einem Autonfall, bei dem auch das Gesicht in Mitleidenschaft gezogen wurde, sind ebenfalls typische Indikationen für eine kosmetische Operation bzw. Wiederherstellungschirurgie. Und schließlich kann ein körperliches Makel zu erheblichen psychischen Beeinträchtigungen führen, dass der Leidensdruck bei den Betroffenen so sehr steigt, dass nur noch eine OP als Ausweg wahrgenommen wird.

Was wird operiert?

ArztOperiert werden kann im Prinzip jeder Körperteil. Klassiker sind natürlich Brustvergrößerung oder -verkleinerung, Fettbehandlungen an Bauch, Gesäß und Schenkeln, Gesichtsstraffungen, Augenlid-, Lippen- und Nasenkorrekturen. Doch auch an Armen, Achseln und Genitalien können die verschiedensten Operationen vorgenommen werden. Der gesamte Körper lässt sich problemlos runderneuern. Die meisten dieser Operationen werden unter Vollnarkose mit mehrtägigem Klinikaufenthalt vorgenommen und sind teuer, besonders in Anbetracht dessen, dass die Kosten für kosmetische Operationen normalerweise von der Patientin selbst zu tragen sind. Die Preise sind je nach Eingriff und Arzt sehr unterschiedlich. Immer wieder werden Operationen zu Schnäppchenpreisen im Ausland angeboten, doch hier ist Vorsicht angesagt. Selbst wenn die Qualifikation des Chirurgen einwandfrei sein mag, ist doch zu bedenken, was geschieht, wenn längere Nachsorge erforderlich ist oder Komplikationen auftreten. Gründliche Auswahl des für einen selbst besten Chirurgen ist hier unerlässlich.

Alternativen zur Chirurgie

Wie jeder invasive Eingriff sind auch kosmetische Operationen mit den üblichen Operationsrisiken wie Entzündungen, Vernarbungen, Blutungen etc. verbunden sein können. Daher sollte in jedem Fall vor einer solchen Operation gut überlegt werden, welche Alternativen es geben könnte und ob der geplante Eingriff das zu erwartende Risiko rechtfertigt. Manche Probleme können mit konventioneller Kosmetik, Camouflagetechniken, Sport oder Kleidung kaschiert oder behoben werden. Gerade im Bereich des Gesichts gibt es viele moderne Techniken, die nicht invasiv sind und dennoch erstaunliche Ergebnisse zeitigen. Verwendung von Botox und Hyaluronsäure, Peelings und Laserbehandlungen, CoolSculpting, DermaPen, Mesotherapie, Radiage und Ultherapie sind zwar auch nicht billig, aber deutlich unkomplizierter. Auch sie zeigen, wenn sie von qualifizierten Therapeuten durchgeführt werden, erfreuliche Ergebnisse.

Welcher Arzt ist der Richtige?

ChirurgieUm den besten plastischen Chirurgen zu finden sollten sich Operationswillige an einige Faustregeln halten. Ein plastischer Chirurg hat nach dem Grundstudium ein 6 Jahre dauerndes Facharztstudium mit Abschlussprüfung zu absolvieren. Wer das erfolgreich geschafft hat, kann in die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) aufgenommen werden. Die Titel kosmetischer oder ästhetischer Chirurg sind nicht geschützt. Jeder Arzt darf sich so nennen und selbst wenn im Einzelfall qualifizierte Ärzte hinter dieser Bezeichnung stehen mögen, ist doch generell Vorsicht geboten. Wichtig ist, dass der ausgewählte Arzt sich für eine gründliche Beratung Zeit nimmt. Dabei soll er nicht nur erklären, was bei der geplanten Operation passieren wird, sondern auch mit der Patientin über die Gründe für den Eingriff und eventuelle Alternativen sprechen. Warnsignale für unseriöse Ärzte sind:

  • verlangte Anzahlungen
  • Vorschläge für mehr Operationen als die Patientin eigentlich wollte
  • wenn die Operation als risikolos dargstellt wird
  • wenn auf einen schnellen OP-Termin gedrängt wird
  • wenn innovative, unerprobte Methoden nahegelegt werden.

In all diesen Fällen empfiehlt es sich, mindestens eine Zweimeinung eines anderen Arztes einzuholen. Generell ist es für jede Frau wichtig, die eine kosmetische Operation, aus welchen Gründen auch immer anstrebt, sich vorher gründliche Gedanken über Gründe und mögliche Konsequenzen zu machen und sich gut beraten zu lassen. Schließlich soll hinterher ein verschönertes Gesicht aus dem Spiegel schauen, das noch wiederzuerkennen ist.

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