Fitness & Health

Sportlicher Berufsalltag – Dem Bürostuhl zum Trotz

Wer 8 bis 10 Stunden pro Tag im Büro verbringt, wird sich zurecht fragen, wie ausgerechnet Sport nun auch noch Zeit im Alltag finden soll. Das Problem daran: Gerade wer viel sitzt, sollte sich noch viel intensiver um die eigene Gesundheit kümmern als Menschen, die sich ohnehin körperlich betätigen. Die gute Nachricht: Auch im Berufsalltag im Büro kann man fit und sportlich sein.

Sportkurse in den Berufsalltag integrieren

Natürlich arbeitet nicht jeder in einer Stadt, die praktisch an jeder Ecke die Möglichkeit bietet, sich sportlich zu betätigen. Mit etwas Glück befindet sich im Umkreis von 2 bis 3 Kilometern aber ein Sportstudio oder ein Schwimmbad. Auch ein Badesee lädt im Sommer zu einer verlängerten Mittagspause ein und kann genutzt werden. Wichtig ist: Hingehen und tun! Am besten eignet sich der Sport direkt vor der Arbeit (z.B. Schwimmen im Hochsommer und direkt danach ins Büro) oder innerhalb der Pause. NachSportoutfit der Arbeit mögen die wenigsten Menschen direkt mit der Sporttasche weiter ziehen. Das ist ganz normal und liegt sicher nicht an einer allgemeinen Faulheit, sondern daran, dass es unglaublich schwer ist, sich nach 8 oder 9 Stunden im Büro weiter zu motivieren. Das klappt morgens und mittags schon viel besser.

Den Arbeitsweg verändern hält fit

Natürlich kannst Du in der Mittagspause spazieren gehen oder ab sofort immer auf den Aufzug verzichten und die Treppe bis hoch zum 8. Stock nehmen. Aber das sind dennoch Veränderungen, die meist vom tatsächlichen Arbeitstag abhängen. Oft müssen wir aus sozialen Gründen mittags in die Kantine und aus Zeitgründen wird dann eben doch der Aufzug genommen. Viel effektiver sind Veränderungen, die die Zeit vor oder nach der Arbeit betreffen. Ab sofort solltest Du eine Station früher in der S-Bahn aussteigen oder das Auto ganz bewusst weiter weg parken. Der Arbeitsweg muss effektiv und dauerhaft geändert werden, damit es zu einer alltäglichen Veränderung kommt, die fit hält. Wer kann, sollte im Sommer generell auf das Fahrrad umsteigen. Alle anderen können das Auto in 1 bis 2 Kilometern Entfernung parken. So kommt man täglich auf gute 5 Kilometer Fußweg. Das kostet erstens nicht mehr als 60 Minuten Zeit und zweitens geht man automatisch zügig. Das wäre bei einem klassischen Spaziergang am Mittag wohl anders.

Den Arbeitgeber einbinden

SportWeshalb sollten wir jedes Jahr 2 bis 3 Seminare machen, die uns nur weiter dazu zwingen, still zu sitzen? Jeder sollte seinen eigenen Arbeitgeber in die Pflicht nehmen und aktiv nach sportlicher Betätigung fragen. Vielleicht ist das nächste Seminar vielleicht ein Yoga-Wochenende oder das Team betreibt gemeinsam ein Kletter-Event? Fragen hilft! Und vielleicht ist es am besten, direkt mit geeigneten Vorschlägen um die Ecke zu kommen. Wenn am Ende nur eine kostenfreie Mitgliedschaft im Sportclub um die Ecke dabei herausspringt, ist das eine super Errungenschaft.

Echte Veränderung im Berufsalltag

Der Mensch mag Gewohntes. Aber damit wird niemand etwas ändern können. Der Sport klappt auch im Berufsalltag – ohne Ausreden. Am besten macht man vor der Arbeit etwas, da ist die Erschöpfung im Kopf noch nicht allzu groß. Wer es im Sommer schafft, früh morgens schwimmen zu gehen oder die letzten 2 Kilometer Arbeitsweg zu Fuß zu gehen, tut sich viel Gutes.

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Leonie

Hallöchen, ich heiße Leonie und ich schreibe für unterschiedliche Themen aus dem Bereich Mode und Fitness.

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