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Mode 14. August 2014 0

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Es ist mitten im Sommer. Die Temperaturen steigen unaufhörlich und klettern über die 30 Grad Marke. Jeans werden gehen Shorts, Hotpants und Röcke getauscht. Doch halt – das muss gar nicht sein!
Möchtest Du auch zu all jenen gehören, die Bein zeigen, ohne ständig die gleichen kurzen Sachen zu tragen? Dann treffen zerrissene Jeans sicher voll deinen Geschmack! Ein unschlagbarer Vorteil der löchrigen Hosen: Sie haben eine eingebaute Klimaanlage und sind wirklich einfach zu kombinieren. Egal, ob klobige Sandalen, Boots, Stiefel oder barfuß, dazu ein unifarbenes Top, nicht zu weit und nicht zu eng; auch Cardigans passen perfekt ins Bild, und fertig ist dein neues Lieblingsoutfit für (fast) jede Gelegenheit.

Zerrissene Jeans selber machen

lässige Boyfriend JeansMöchtest Du dir eine zerrissene Jeans zulegen, bist aber in keinem deiner Lieblingsläden fündig geworden? Oder möchtest Du einfach kein halbes Vermögen für teure Designer-Jeans ausgeben? Dann spar dein Geld! Mach dir zu Hause deine eigene Designer-Jeans. Es ist echt einfach!

Du brauchst:

  • Einen Stift oder Kreide
  • Grobes und feines Schleifpapier
  • Eine Drahtbürste oder einen Drahtschwamm

DIY – Die perfekte Jeans nach deinen Vorstellungen

Zerrissene JeansZunächst sei gesagt, dass Du lieber eine Jeans wählen solltest, die dir nicht so viel bedeutet. Sollte der erste Versuch nämlich danebengehen, musst Du keine Tränen vergießen, weil Du deine Lieblings-Jeans ruiniert hast. Stattdessen nimmst Du eine alte, abgetragene Jeans, die schon das ein oder andere Loch hat. Du solltest darauf achten, dass die Hose nicht zu eng sitzt und Du dich wohl in ihr fühlst. Nun ziehst Du die Hose an und markierst mit dem Stift oder der Kreide die Stellen, die Du nachher mit Draht und Schleifpapier bearbeiten möchtest. Am besten überprüfst Du die Markierungen vor einem Spiegel und stellst sicher, dass Du zufrieden bist.
Tipp: Am besten bearbeitest Du nur die Vorderseite deiner Jeans, denn weniger ist manchmal mehr.
Nun ziehst Du die Hose wieder aus und fängst an, die erste Markierung mit deinen Utensilien zu bearbeiten. Mit der Drahtbürste / dem Drahtschwamm erzeugst Du große, grobe Löcher. Mit dem Schleifpapier hingehen kannst Du Feinarbeiten, kleine Löcher und aufgeraute Stellen gut realisieren. Arbeite alle Stellen systematisch ab und achte darauf, dass Du von links nach rechts arbeitest. Unter keinen Umständen darfst Du von oben nach unten Arbeiten, da Du sonst die feinen, waagerechten Fäden der Jeans zerstörst.
Zerrissene jeans !Tipp: Solltest Du weder eine Drahtbürste noch Drahtschwämme zur Hand haben, kannst Du auch eine Käsereibe benutzen. Aber sei vorsichtig, es besteht erhöhte Verletzungsgefahr! Rasierklingen solltest Du übrigens auf keinen Fall verwenden, da das Unfallrisiko einfach zu hoch ist.
Wenn Du alle Markierungen erfolgreich abgearbeitet und durchlöchert hast, solltest Du dir noch die Nähte der Jeans vornehmen. Du kannst sie mit dem Schleifpapier ein wenig abschleifen, damit sie abgenutzt aussehen und ein einheitlicher Look entsteht. Auch die Laschen für den Gürtel oder die Nähte für die Taschen kannst Du mit dem Schleifpapier schön bearbeiten. Jetzt probierst Du die Jeans an und schaust, ob Du mit dem Resultat zufrieden bist. Wenn Du der Meinung bist, dass Du zu wenig Löcher gemacht hast, kannst Du weitere hinzufügen. Doch denke immer daran, dass weniger manchmal einfach mehr ist. Außerdem musst Du vorsichtig sein, dass Du die Hose nicht zu sehr durchlöcherst. Nicht, dass am Ende mehr Löcher als Jeans übrig sind – auch wenn das im Sommer sicher nicht unangenehm ist.

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