» » Yoga in den eigenen vier Wänden
yogaformen 10. September 2013 0

Fitness

Yoga hat sich in den letzten Jahren zu einer der beliebtesten Sportarten überhaupt entwickelt. Überall findet man Prominente, die von Yoga schwärmen und Yoga-Kurse scheinen nur so aus dem Boden zu sprießen. Doch was, wenn man lieber erst mal in den eigenen vier Wänden testen möchte, ob Yoga etwas für einen ist? Oder, wenn man ein wenig Hemmungen davor hat, sich in Gegenwart anderer sportlich zu betätigen? Oder wenn einem ganz einfach die Zeit dazu fehlt, einen Yoga-Kurs zu besuchen? Es gibt tatsächlich die Möglichkeit, Yoga auch in den eigenen vier Wänden zu praktizieren. Wie das funktionieren kann, was man dazu braucht und wie man die Motivation aufrechterhalten kann, sind Themen dieses Artikels.

Buch oder DVD?

Wer Yoga bei sich zu Hause praktizieren möchte, hat diverse Möglichkeiten, dies zu tun. So gibt es zum Beispiel mittlerweile diverse Bücher, in denen die verschiedensten Yoga-Positionen ausführlich und meistens anhand vieler Bilder beschrieben werden. Oft kann man bereits anhand des Titels erkennen, ob das jeweilige Buch sich besser für Anfänger, Fortgeschrittene oder Profis eignet. Außerdem gibt es Bücher mit Yoga-Übungen für verschiedene Lebensabschnitte, wie zum Beispiel während der Schwangerschaft oder für dann, wenn man bereits ein höheres Alter erreicht hat. Es werden auch bestimmte Bereiche, wie beispielsweise Übungen, die besonders gut geeignet sind, wenn man abnehmen oder den Rücken trainieren möchte, abgedeckt. Wer sich beim Yoga lieber ganz auf die Übungen konzentrieren will, und nicht ständig auf irgendwelchen Seiten nachgucken möchte, ob die Hände so nun wirklich richtig liegen und ob das Knie nicht doch irgendwo anders hin muss, der sollte auf Yoga-DVDs zurückgreifen. Diese gibt es inzwischen ebenfalls zu allen möglichen Bereichen. Dann muss man einfach nur die DVD starten und schon kann es losgehen mit dem Yoga. Dabei braucht man auch keine Angst zu haben, ins kalte Wasser geschmissen zu werden. Die verschiedenen Positionen werden langsam und ausführlich erklärt, sodass keine Gefahr besteht, dass man sich von einer Position in die nächste Position hetzen muss.

Das wird benötigt

So ein Buch oder eine DVD ist schon mal ein guter Anfang. Man wird jedoch recht schnell merken, dass der Laminat- oder Teppichboden doch ein wenig zu hart ist, als dass man so ohne Weiteres die verschiedenen Yoga Positionen auf ihm ausführen könnte. Daher sollte man sich, wenn man sich sicher ist, dass man ab jetzt regelmäßig Yoga machen möchte, zumindest eine Yogamatte zulegen. Yogamatten kann man in diversen Geschäften und auch über Online-Händler erwerben. Nach dem Gebrauch kann man sie wieder zusammenrollen und ganz leicht irgendwo verstauen. Wer meditieren möchte, sollte sich auch gleich noch ein Meditationskissen kaufen. Es sei denn natürlich, dass die heimischen Kissen sich dafür genau so gut eignen. Wer merkt, dass seine Kleidung doch nicht ganz so gut dafür geeignet ist, um mit ihr Yoga-Übungen durchzuführen, der kann sich auch noch Yoga-Kleidung kaufen.

Die Motivation aufrechterhalten

Natürlich ist man, wenn man mit einer Sache neu beginnt, voller Motivation und Zuversicht, dass man das alles ganz sicher ganz lange durchhalten und machen wird. Die Realität sieht jedoch leider oft anders aus. Da erscheint dann plötzlich die Couch doch verlockender als die Yogamatte und sind die leichten Schmerzen im Knie nicht ein Zeichen dafür, dass man ein paar Tage Pause machen sollte? Ehe man sich versieht, werden aus den Tagen Wochen und die Yogamatte dient dann nur noch als stummes Mahnmal, das langsam vor sich hin staubt. Die eigene Motivation aufrechtzuerhalten kann also sehr schwer sein. Daher sollte man sich stets nur kleine Ziele setzen. Wer sich zu große Ziele setzt, wird, wenn er diese Ziele nicht erreicht, vorzeitig entmutigt und ist dann nur zu schnell dazu bereit, das alles lieber gleich ganz Yoga auf einer Mattebleiben zu lassen. Wer sich dagegen kleine Ziele setzt, wird von seinen kleinen Fortschritten begeistert sein und den Willen entwickeln, sich immer mehr zu steigern. Sollte selbst dieser Trick nichts bringen, kann man sich für erreichte Dinge selber belohnen. Das kann zum Beispiel so aussehen, das man sich, wenn man an einem Abend so gar keine Lust hat und sich trotzdem für ein paar Übungen aufraffen kann, am nächsten Tag ein Stück Kuchen gönnt oder sich endlich die Tasche kauft, die einen schon seit Wochen aus dem Schaufenster anlacht. Wem es mehr hilft, jemanden zu haben, der einen ermahnt, wenn man bestimmte Dinge nicht erledigt, der sollte beispielsweise seinen Partner damit beauftragen, einen täglich danach zu fragen, ob man die Übungen auch wirklich absolviert hat. Die Lust kommt meistens beim Tun und es ist sehr wahrscheinlich, dass es, wenn die schwierige Anfangszeit erst mal überwunden ist, und die Yoga-Übungen ein fester Bestandteil des alltäglichen Lebens geworden sind, keine Probleme mehr mit der Motivation geben wird. Stattdessen freut man sich viel mehr darauf, endlich die Gelegenheit zu haben, sich und seinem Körper etwas Gutes zu tun und ein paar Minuten zu haben, in denen man sich voll und ganz auf sich selbst konzentrieren kann.
Ist man Anfänger und noch nicht so gut oder überhaupt nicht mit den ganzen Positionen vertraut, können einem Yoga-Bücher oder Yoga-DVDs dabei helfen, die verschiedenen Positionen zu erlernen. So kann man Yoga auch bei sich zu Hause ausüben. Alles, was man dafür braucht, sind bequeme Klamotten und eine Yogamatte, wenn der Boden einem zu hart ist. Merkt man nach und nach, dass man sich immer schwerer dazu aufraffen kann, die Übungen zu absolvieren, dann sollte man sich kleine Ziele setzen und/oder sich selber belohnen, wenn man diese Ziele erreicht hat. Ein mahnender Partner kann ebenfalls Wunder wirken, wenn es darum geht, jeden Tag ein bestimmtes Pensum an Übungen zu absolvieren.

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