» » Wieso häufiges Lackieren den Nägeln schadet und was man dagegen tun kann
nagellack auf die nägel 05. März 2014 0

Nagelpflege

Was ein regelmäßiges Lackieren der Fingernägel so gefährlich für die Nägel macht

Sich die Fingernägel zu lackieren und ständig mit anderen Farben und den neusten Trends in Sachen Nageldesign herumzulaufen, macht Spaß! Leider scheinen die Fingernägel diese Vorliebe jedoch nicht zu teilen. Denn viele Frauen, die sich regelmäßig die Nägel lackieren, berichten davon, dass die Nägel mit der Zeit immer brüchiger und rissiger werden. Woran das liegt und was man dagegen tun kann, soll in dem nun folgenden Text erläutert werden.

Wer hat Schuld?

die finger lackierenNicht wenige Frauen, die regelmäßig Nagellack tragen, sind verwundert, wenn sie bemerken, dass das ständige Lackieren und Ablackieren ihren Nägeln nicht besonders gut zu tun scheint. Denn zieht man entsprechende Quellen zurate, liest man oft, dass Nagellack den Nägeln eigentlich nicht schadet, sondern dass Nagellack sogar eher dabei hilft, die Nägel mit wertvollen Pflegestoffen zu versorgen. Das Schädliche am ständigen Lackieren und wieder Ablackieren der Nägel ist in den meisten Fällen auch nicht das Lackieren der Nägel, sondern das Ablackieren. Die Schuld ist also zu einem großen Teil nicht bei den Nagellacken, sondern bei den Nagellackentfernern zu suchen. Obwohl auch erwähnt werden sollte, dass es einige Nagellacke gibt, die Inhaltsstoffe enthalten, die den Nägeln eher schaden als nutzen. Wer seine Nägel regelmäßig lackieren, aber vermeiden möchte, dass sie schnell rissig und brüchig werden, sollte sich für einen Nagellackentferner entscheiden, der keine Acetone enthält. Denn Acetone schaden den Nägeln, und bei der Menge an Nagellackentferner, die man manchmal verwenden muss, um die Nägel wieder ordentlich abzulackieren, verwundert es nicht, wenn ein regelmäßiges Ablackieren den Nägeln auf Dauer schadet. Mittlerweile haben auch viele Firmen mitbekommen, dass Aceton in Nagellackentfernern nicht wirklich gesund für die Fingernägel ist, und bieten daher auch diverse Nagellackentferner an, die keine Acetone enthalten.

Das kann bei geschädigten Nägeln getan werden

Die am häufigsten genannte Methode, um seine Nägel wieder „gesund zu machen“ dürfte den meisten Frauen nicht gefallen. Denn sie lautet: Verzichten Sie für einige Zeit auf Nagellack! Sind die Nägel bereits sehr stark angegriffen, empfinden viele Frauen Nagellacke als eine praktische Methode, um genau das zu kaschieren. Dass sie mit dem weiteren Lackieren alles nur noch schlimmer machen, bedenken sie dabei nicht. Es gilt also mutig zu sein, zu den momentan geschädigten Nägeln zu stehen und, auch, wenn es einem noch so schwer fällt, erst mal darauf zu verzichten, sich die NagellackNägel zu lackieren. Denn nur so bleibt den Nägeln das Ablackieren erspart, und nur so können sie sich wieder regenerieren. Wer solche Pausen regelmäßig macht, muss weniger befürchten, dass seine Nägel eines Tages rissig werden und strapaziert aussehen. Mit der Zeit werden die Nägel, wenn man auf das Lackieren der Nägel verzichtet, wieder gesund. Um diesen Zustand dann zu erhalten, sollte man, wie eben schon erwähnt, regelmäßig Pausen vom Lackieren machen, und seine Nägel öfter mal mit einem Nagelserum versehen, das die Fingernägel stärkt. Auch die Einnahme von Kieselerde und/oder Biotin kann dafür sorgen, dass die Nägel ein wenig fester und dicker werden. Auch ein regelmäßiges Bad der Nägel in einem warmen Olivenöl pflegt die Nägel und sorgt dafür, dass sie nicht so schnell wieder rissig werden.
Wer verhindern möchte, dass seine Nägel durch ständiges Lackieren und wieder Ablackieren brüchig und rissig werden, sollte zwischen dem Lackieren regelmäßig kurze Pausen einlegen, pflegende Unterlacke verwenden, seine Hände regelmäßig in Olivenöl baden und, wenn jemand ganz besonders anfällig für kaputte Nägel ist, in Erwägung ziehen, Kieselerde und/oder Biotin einzunehmen, damit die Nägel wieder gestärkt werden. Zudem sollte man nur Nagellackentferner verwenden, die kein Aceton enthalten, da das den Nägeln schadet.

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