» » Wellness für die kalte Jahreszeit: “Hot Yoga”
Sportarten 22. September 2013 0

Fitness


Wenn die herbstlich kühle Luft uns morgens um die Ohren pfeift und die Tage langsam merklich kürzer werden, dann führt kein Weg mehr daran vorbei: Es wird Winter. Aber es gibt keinen Grund traurig zu sein, denn auch im Winter gibt es einige Möglichkeiten, es sich so richtig gut gehen zu lassen. Wer Wellness, Fitness und Meditation miteinander vereinen möchte und gleichzeitig etwas für die Entgiftung tun will, der ist mit Hot Yoga gut beraten.

Yoga für „Heißgesottene“

Hot Yoga, das ist, wie der Name schon vermuten lässt, Yoga in heißer Umgebung. Der extra dafür ausgestattete Hotroom ist ein vorgeheizter Saal mit zirka 38 Grad Celsius Raumtemperatur. Hot Yoga ist also eine schweißtreibende Angelegenheit. Die Kombination dynamischer Abfolgen von Yogaübungen, den sogenannten Asanas im heißen Klima, lässt niemanden kalt. Diese Form des Yoga belebt Körper und Geist wie kein anderes. Den Übungen können Anfänger und Profis gleichermaßen folgen. Es sind Positionen aus dem Hatha und dem Ashtanga Yoga dabei. Die Dauer einer Hot Yoga Session beläuft sich in vielen Studios auf 60 bis 90 Minuten. Warum diese Hitze etwas so Besonderes darstellt, ist leicht erklärt. Durch mit Temperaturen um die 38 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 40% wird der Körper beweglicher, die Dehnung der Muskeln, Bänder und Sehnen kann so ohne Verletzungsgefahr intensiver durchgeführt werden. Die Beweglichkeit des Körpers wird dadurch gefördert. Die Wärme hat außerdem die Eigenschaft, dass der Kreislauf angeregt und die Entgiftung in Gang gesetzt wird.

Hot Yoga wirkt phänomenal

sportFür die Wirbelsäule und den Rücken ist Hot Yoga eine richtige Sanierungskur. Die Rückenmuskulatur wird durch gezielte Übungen gestärkt. Eine umfangreiche Dehnung des Rückgrats ist ebenfalls Teil der Asanas, die die Wirbelsäule flexibler werden lässt. Wer einer sitzenden Tätigkeit zum Beispiel im Beruf ausgesetzt ist, für die ist Hot Yoga ein prima Ausgleich, um sogenannte „Zivilisationskrankheiten“, die den Rücken betreffen, vorzubeugen. Bandscheibenvorfälle, Rückenschmerzen und Rheuma können nur mit einer gut trainierten Rückenmuskulatur und Wirbelsäulenflexibilität vermieden werden. Die gesamte Körperhaltung und Balance wird so verbessert, auch Haltungsdefizite werden korrigiert. Hot Yoga verbessert demnach den Bewegungsapparat auf der ganzen Länge.

Hot Yoga als Kalorienverbrennungmaschine

Für gewöhnlich ist Yoga eigentlich nicht dafür bekannt, dass man damit abnehmen kann. Nicht so bei Hot Yoga. Das Workout ist bei einer 90-Minuten Klasse sehr kompakt und intensiv. Je nach Intensität des Trainings und des eigenen Körpergewichts können in einem Setting bis zu 1000 Kalorien verbrannt werden. Durch die Asanas werden sämtliche inneren Organe massiert, ebenfalls das Verdauungssystem und die Drüsen, was ebenfalls einen positiven Effekt auf die Gesundheit hat. Angeblich wurde schon Diabetes vom Typ II durch die regelmäßige Praxis von Hot Yoga geheilt. Der Hot Room ist mit Spiegeln ausgestattet, um die eigene Körperhaltung bei den Übungen besser kontrollieren zu können. Durch die Selbstkontrolle im Spiegel sieht man jedes Mal aufs Neue die positive Veränderung des eigenen Körpers. So hat diese Form des Yoga auch einen psychologischen Effekt: Die Motivation wird gesteigert und der achtsame Umgang in Bezug auf den Körper und einer gesunden Ernährung sind eine natürliche Folge. Außerdem ist Hot Yoga ein richtig anstrengendes Workout, bei dem jeder Muskel beansprucht wird. Das Atemsystem wird dabei trainiert, Herz und Kreislauf werden gestärkt und die Durchblutung angeregt. Neben der allgemeinen Verbesserung der Fitness werden aber keine Gelenke zu sehr beansprucht, wie es zum Beispiel beim Joggen oder Radfahren vorkommen kann.Massage

Seelische und körperliche Entgiftung

Durch das ordentliche Schwitzen im Hotroom, bei dem man manchmal sogar die Schweißgüsse rinnen hören kann, wird die Haut porentief gereinigt. So können sämtliche Giftstoffe und Ablagerungen des Körpers abgeleitet werden. Demnach ist das Trinken von ausreichend Wasser eine wirklich notwendige Angelegenheit. Am besten beginnt man schon vor der Klasse damit, einen Liter Wasser in sich hineinzuschütten, denn beim Hot Yoga verliert man das Wasser genauso schnell wieder. Elektrolyte können gut mit isotonischen Getränken ausgeglichen werden. Durch eine gesunde Ernährung und dem Entsagen von anderen Giftstoffen, wie Alkohol und Nikotin, wird der Körper beim Entgiftungsprozess optimal unterstützt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt von Hot Yoga ist die Steigerung der eigenen Körperwahrnehmung und des Selbstbewusstseins, da das anstrengende Hot Yoga jedes Mal viel Durchhaltevermögen von sich verlangt und man wirklich an seine Grenzen geht. Dafür gibt einem das Erfolgserlebnis den richtigen Kick, das mit einem Wohlgefühl und dem Empfinden von Glück einhergeht. Durch all die Benefits, die man durch Hot Yoga bekommt, sieht man nicht nur strahlend und porentief rein aus, man fühlt sich auch so. Wer regelmäßig Hot Yoga betreibt, vertreibt ganz automatisch die Winterdepression und kann schön und aktiv auch in der kalten Jahreszeit den Alltag genießen.

Hot Yoga als rundum Schönheitsprogramm

EntspannungEs gibt nicht Feineres, als bis in den letzten Winkel des Körpers tief aufgewärmt aus dem Hotroom zu gehen, mit dem Wissen und dem Gefühl, nicht nur etwas für das eigene Körpertraining getan zu haben, sondern auch noch gedehnt, entgiftet und seelisch absolut ausgeglichen zu sein. Die Ernährungsgewohnheiten stellen sich automatisch um, weil man plötzlich nur noch Appetit auf gesundes Essen hat. Der Körper schreit förmlich nach wohltuenden Nahrungsmitteln. Das Hautbild verfeinert sich und das gesamte Erscheinungsbild, durch den aufrechten Gang und das innere Strahlen, das sich ganz unweigerlich einstellt, macht einfach glücklich. Da bei Hot Yoga die buddhistische Philosophie nicht so sehr im Vordergrund steht, sondern vor allem das anstrengende Workout, ist diese Yogaform für alle etwas, dich sich in ihrer Haut einfach rundum wohlfühlen wollen.

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