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passende Bademode 15. September 2013 0

Mode

Ein Blick auf das Angebot an Bademode im Internet oder in einem Geschäft genügt um zu verstehen – die heutige Bademode ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch sehr vielfältig. Bikinis, Monokinis, geschlossene Badeanzüge und Tankinis in unterschiedlichsten Farbvariationen, mit einem tiefen Dekolleté oder hochgeschlossen, mit Panties oder Strings als Unterteil, mit einem minimalistischen Triangel-BH oder mit großen gepolsterten Cups – die Liste der Modelle kann fast endlos fortgesetzt werden. Mal ein Modell, mal ein anderes liegt im Trend, doch die Frage bei der Auswahl der Bademode ist vor allem: Welcher Badeanzug passt zu Ihnen? Das muss nicht unbedingt der ultimative trendige Badeanzug sein, aber wenn Ihre Badebekleidung Ihnen steht, dann ist Ihr Strand- oder Schwimmbadoutfit in jedem Fall ein toller Blickfang.

Bademode – hüllenlos?

Wussten Sie, dass schon in Alten Griechenland Damen in einer Art Bikini gespielt und gebadet haben? Ja, so alt ist Bademode, obwohl sie damals wohl anders hieß. Seinen Namen erhielt der Bade-Zweiteiler Jahrhunderte später von dem Bikini-Atoll im Pazifischen Ozean. Das antike GriecheBademodentrendsnland und Rom hatten eine komplizierte Badekultur entwickelt, die später in Vergessenheit geraten war. Erst im 18. Jh. kam das wieder – Spaß am Baden. Allerdings wurde dieser Spaß durch recht unbequeme Kleidung stark verdorben. Damen mussten nämlich in einer Ganzkörperbekleidung ins Wasser steigen und da die Kleidung aus zwar sicherlich hochwertigen, aber schwerer Wolle hergestellt wurde, kam es nicht selten zu Badeunfällen. Die Damen konnten nicht selbständig aus dem Wasser steigen und mussten gerettet werden. Nun, vielleicht entbrannte die eine oder andere heiße Liebesbeziehung zwischen der Geretteten und ihrem mutigen Retter. Doch erst nach dem Zweiten Weltkrieg begannen die Hüllen wirklich zu fallen und leichte und bequeme Bademode eroberte den Markt. Es wurden auch praktische Stoffe erfunden, die sich nicht voll Wasser einsaugten und die dazu noch schnell trockneten. Der Trend ging zu immer sparsamerer Badebekleidung bis hin zum Nacktbaden, das eigentlich bereits in der Antike bekannt und sehr beliebt war. Wenn Sie doch nicht splitternackt ins Wasser möchten, welchen Badeanzug sollen Sie denn nehmen?

Bikini – nicht nur für eine perfekte Figur

Der beliebte Zweiteiler lässt wenig Haut bedeckt und gilt eigentlich als Bademode für Schlanke. Eine schlanke Dame hat definitiv eine breitere Auswahl an passender Kleidung, doch ein Bikini kann auch von einer Frau mit Problemfigur gerne getragen werden. Ein Bikini Oberteil mit wattierten Cups lässt die Brust gleich größer aussehen. Push-up BHs sind eine gute Lösung für die Dame, die mit ihrer etwas zu kleiner Brust unzufrieden ist. Fettpölsterchen oder Cellulite auf dem Po können unter den Taillenpants verschwinden. Generell gilt es – je mehr Problemstellen, desto mehr Stoff auf der Haut. Natürlich sollen Sie nicht damit übertreiben, doch ein eher locker sitzender Bikini schmeichelt einer molligen Dame. Ein Bikini, der eine Größe zu klein ist, ist die richtige Badebekleidung für eine Top-Figur. Bandeau-Bikini lässt viel Haut offen und eignet sich für eine nicht zu große Brust. Bei der großen Brust sind Träger-BHs am besten, aber es sollen am besten keine Triangel-Oberteile sein. Um Ihre üppige Oberweite gekonnt in Szene zu setzen, können Sie sich für ein Oberteil mit passenden Cups und mit einem tiefen Ausschnitt entscheiden. Für die Monokinis gilt das Gleiche. Sehr sparsam geschnittene Modelle, die kaum etwas verhüllen, sind vor allem für eine schlanke Figur optimal. Modelle, bei denen mehr Stoff verwendet wurde, sind auch für mollige Damen gut geeignet.

Badeanzug – immer beliebter

BikiniBadeanzüge gewinnen in der letzten Zeit immer mehr Fans. Diese einige Zeit etwas in Vergessenheit geratene Bademode ist heute auf Vormarsch, denn immer mehr Damen wird es bewusst: Am Strand oder im Schwimmbad geht es nicht darum, möglichst viel zu zeigen, sondern darum, sich auf eine möglichst schöne Weise zu präsentieren. Für Damen mit einigen Problemstellen an den Hüften und am Po hat ein Badeanzug unumstrittene Vorteile, denn er verhüllt und kaschiert diese ungünstigen Stellen auf eine dezente Weise. Badeanzüge mit einem tiefen Ausschnitt lenken die Aufmerksamkeit von den fülligen Hüften und vom Bauchansatz auf eine attraktive Brust. Ob Neckholder, Oberteil mit herkömmlichen Trägern oder in Bandeau-Form – das ist vor allen Geschmackssache.

Tankini – eine schöne Art zu verhüllen

Tankini, oder Tanqueray ist seit ca. fünfzehn Jahren auf dem Markt. Diese Erfindung der Modemacher lieben Frauen mit jeder Figur. Tankini – das ist ein Set aus einem Top und einem Bikini-Unterteil. Sowohl der Top als auch das Höschen können unterschiedlich geschnitten sein, von extra kurz und eng anliegend bis betont lang mit sehr breiter Passform. Tankini stehen jeder Frau, aber bei dieser Bademode sind Damen mit einer Apfel-Figur die großen Gewinner. Der Bauchansatz und eventuelle Fettpölsterchen am Rücken werden durch die Falten von einem breiten Tankini-Top dezent kaschiert.

Was ist mit der Farbe?

bikini figur sommerVielleicht haben Sie jetzt eine Vorstellung, welche Bademode Ihnen steht und von welcher Sie lieber die Finger lassen sollen. Doch eine wichtige Frage bleibt stehen: Welche Farbe soll Ihr neuer Badeanzug, Bikini oder Tankini haben? Selbstverständlich soll in der erster Linie Ihr Geschmack darüber entscheiden. Aber einige Regeln gelten trotzdem. Einfarbige Kleidung wirkt dezenter und schlichter. Dunklere Farbtöne lassen Sie schlanker aussehen. Großflächige Muster sehen zwar schick aus, sind aber ebenfalls etwas für eine Top-Figur. Für Mollige eignen sich kleine Prints und Muster am besten. Noch zu Details: Schleifen, Applikationen und andere Verzierungen lenken die Blicke auf sich, daher sollen Sie sich beim Kauf eines neuen Badeanzugs überlegen, welche Stellen Sie an Ihrer Figur hervorheben möchten und von welchen Sie am liebsten die Aufmerksamkeit weg lenken wollen.

Bademode: Mit passender Bekleidung punkten

Bikini oder Tankini oder ein Einteiler – Sie haben die Wahl. Ihr Badeanzug soll Ihre Figur möglichst effektvoll in Szene setzen und er soll Ihnen natürlich gefallen. Achten Sie aber auch auf die hochwertigen Stoffe. Einer der heute beliebtesten Stoffe ist Lycra, die elastisch, leicht, formstabil und schnell trocknend ist. Passender und geschmackvoller Badeanzug wird Sie am Strand oder im Schwimmbad unwiderstehlich aussehen. Übrigens: In einen Urlaubskoffer gehören üblicherweise zwei Badeanzüge, am liebsten mit unterschiedlichem Schnitt.

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