» » Welche Mütze passt? Der Styleguide für die Kopfbedeckung im Winter
Wintermütze 01. Januar 2018 0

Mode

Wenn es in den Wintermonaten draußen nass und kalt ist, greifen viele zu einer funktionalen Kopfbedeckung. Dann stellt sich aber auch die Frage „Habe ich überhaupt ein Mützen-Gesicht“ und wenn ja, welche Form kann ich tragen? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach und abhängig von der individuellen Gesichtsform.

Vier unterschiedliche Gesichtsformen

Bevor jemand aus ästhetischen Gründen kalte und rote Ohren riskiert, sollte er sich mit seiner Gesichtsform befassen. Grundsätzlich gibt es vier davon, nämlich die ovale und die eckige, bzw. die herzförmige und die runde Form. Wer sich nicht sicher ist, welche davon er selbst hat, kann dies ganz einfach feststellen. Dazu stellt er sich am besten direkt vor einen Spiegel und bindet die Haare straff aus dem Gesicht. Nur dann ist nämlich dessen Kontur burgunderroteindeutig erkennbar. Wichtig ist, zu beachten, dass der Haaransatz die Oberkante der Gesichtsform bestimmt und nicht die Kopfform selbst. Wer nun die Umrisse seines Gesichts mit einem wasserlöslichen Marker kennzeichnet, weiß in der Folge, welche Gesichtsform er hat.

Beim ovalen Gesicht ist die breiteste Stelle auf Höhe der Wangenknochen, nach oben und unten verjüngen sich die Konturen. Haaransatz und Kinn sind sanft gerundet. Die rechteckige Gesichtsform ist gekennzeichnet durch deutliche Ecken am Haaransatz und einem kantigen Kinn. Eine breite Stirn mit einer gleichmäßigen ausgefüllten Geichtskontur zeigt ein rundes Gesicht, während die Herzform des Gesichts eine breite und dominante Stirn zeigt und ein typisches Oval, das zum Kinn hin schmaler wird, aufweist.

Passende Mützen für das runde und herzförmige Gesicht

Wer über eine runde Gesichtsform verfügt, der wählt am besten Mützen, die am Oberkopf viel Volumen haben. So wird das Gesicht optisch verlängert. Sehr zu empfehlen und derzeit auch absolut trendig sind sogenannte Beanies, die am besten locker aufgesetzt werden. Mützen, die die Stirn zeigen, sind ein No-Go, da sie die runde Form des Gesichts noch mehr betonen.

Für alle, die eine herzförmige Gesichtsform haben, sind Trappermützen oder dicke Fellmützen mit auffälligen Ohrenklappen genau richtig. Diese, auch als Fliegermütze bezeichnete Kopfbedeckung trickst das Kinn breiter und verdeckt die Stirn. Enganliegende Varianten oder solche, die schmal gearbeitet sind, betonen den oberen Kopfbereich und sind nicht vorteilhaft.

Wintermützen für das eckige und ovale Gesicht

Wer ein markant eckiges Gesicht hat, dessen Wangenknochen optisch im Fokus stehen, sollte locker sitzende Wintermützen wählen. Diese reichen am besten in den Stirnbereich und verleihen seiner Trägerin Wintermodeeinen femininen Touch. Derzeit sehr angesagt sind aus dieser Kategorie die Baskenmützen, die im französischen als Béret bezeichnet werden. Nicht zu empfehlen sind Mützen, die eng am Kopf anliegen und die Stirn betonen. Für alle, die eine ovale Gesichtsform haben und damit über sehr ausgeglichene und harmonische Proportionen im Kopfbereich verfügen, gilt der Leitsatz: Erlaubt ist, was gefällt. Denn diesen Ladys passt einfach jede Mützenform, egal ob Pudel-, Trappermütze oder Beanie und Baskenmütze.

Für alle, die im Winter am Kopf nicht frieren möchten, gilt, vor Wahl der richtigen Mütze, ihre Kopfform herauszufinden. Dann ist gewährleistet, dass unabhängig von angesagten Trends die richtige Entscheidung getroffen wird. Schließlich sollen nicht nur die Ohren warm, sondern auch die Optik schön sein.

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