» » Weiße Zähne - natürliche und schonende Aufhellung
lächeln und strahlen 17. Februar 2016 0

Kosmetik

Ein strahlendes Lächeln ist schön und sympathisch. Deshalb wünschen sich viele Menschen weiße Zähne und greifen zu aggressiven chemischen Methoden der Zahnreinigung wie Bleaching oder aufhellende Zahnpasten, die die natürliche Schutzschicht der Zähne schädigen können und langfristig neue Angriffsmöglichkeiten für die Beläge bildenden Bakterien bieten. Es lohnt sich deshalb einige der vielfältigen natürlichen Methoden zur Lösung von störenden Belägen auszuprobieren.

Sanfte mechanische Reinigung

pflegeMechanisch sind die Arten der natürlichen Zahnreinigung, bei der zumindest in erster Linie der Abrieb durch die angewandten Mittel zum gewünschten Effekt führt. Da diese Art der Entfernung von Verfärbungen bei häufiger Anwendung den Zahnschmelz schädigen kann, ist es wichtig, sie nicht täglich durchzuführen. Zum Einsatz kommen leicht körnige Substanzen wie das Hausmittel Salz, das im Mund schmilzt und den Abrieb somit langsam verringert. Verbreitet, allerdings hinsichtlich seiner Unschädlichkeit umstritten ist Natron, im amerikanischen Sprachraum als Baking Soda bekannt und in DIY – Beautyprodukten beliebt. Natron ist in Drogerien erhältlich und erzeugt gemischt mit Wasser eine basische Lauge. Nebenbei kann es Säuren neutralisieren, aufhellend wirkt Natron jedoch ebenfalls durch seine Konsistenz. Eine weitere Variante ist Lavaerde, eine zum Waschen verwendete Mineralerde aus Marokko. Die sehr feinkörnige Substanz ist schonender im Abrieb als Natron und verfügt zudem über hochkonzentrierte nützliche Mineralien. Alle Stoffe können auf die angefeuchtete Zahnbürste gegeben oder mit wenig Wasser versetzt als Paste aufgetragen werden und wiederum für jedes Produkt gilt, dass der Geschmack gewöhnungsbedürftig ist. Allerdings sollte die mechanische Reinigung ohnehin nur kurz und mit wenig Druck erfolgen, um den Zahnschmelz zu schützen.

Gezielte Bekämpfung von Bakterien

Eine weitere Möglichkeit und bei empfindlichen Zähnen vorzuziehen, ist die Verwendung Bakterien aufnehmender Substanzen, welche die Entstehung von Verfärbungen vorbeugend verhindern. Die Wirksamkeit dieser Methoden ist also graduell höher, wenn sie regelmäßig durchgeführt werden und von der geringeren Bakteriendichte profitiert auch das Zahnfleisch. Zunächst einmal gibt es die jahrhundertealte ayurvedische Praxis des Ölziehens. Dabei wird möglichst täglich ökologisch verantwortungsvoll hergestelltes und kaltgepresstes helles Öl wie Kokos-, Sesam-, Avocado-, Sonnenblumen- oder Rapsöl etwa zwanzig Minuten lang im Mund herumgeschoben, wobei das Öl Bakterien aufnimmt. Diese werden mitsamt der Mischung ausgespuckt und der Mund anschließend gut ausgespült. Die Dauer dieser Anwendung kann zunächst als störend empfunden werden und auch die Unterdrückung des Schluckreflexes fällt manchmal schwer. Ölziehen erfordert also ein wenig Übung, die Resultate sind jedoch bereits nach ein paar Anwendungen wortwörtlich blendend. Zudem hat das Öl eine positive Wirkung auf die Schleimhäute, wodurch kleine Verletzungen schneller verheilen. Ebenfalls effektiv ist die Verwendung von medizinischer Aktivkohle. Diese ist als Heilmittel bei Magen-Darm-Erkrankungen oder Vergiftungen in Drogerien erhältlich, zumeist als Kapseln oder Tabletten. Der Kapselinhalt oder die Tablette werden in Wasser gelöst und auf die Zahnbürste gegeben. Der Effekt ist ähnlich wie beim Ölziehen. Nach der Anwendung sollte es einige Minuten auf den Zähnen einwirken und danach ausgespült werden.gesundheit

Fazit

Natürliche Methoden für weiße Zähne gibt es viele und sie sind in jedem Fall schonender als chemische Maßnahmen. Achtsamkeit ist bei mechanischen Maßnahmen geboten, wobei die Anwendungen gänzlich frei von potenziellen gesundheitlichen Gefahren sind. Die meisten der erwähnten Möglichkeiten haben positive Nebeneffekte und stabilisieren die Mundflora oder reichern die Zähne mit Mineralien an. Alle Produkte sind günstig, ersparen also sowohl hohe Kosten für schädliche chemische Bleichmaßnahmen als auch negative Effekte auf die Gesundheit.

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