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Essen an Weihnachten 16. Dezember 2013 0

Diät

Eine Diät ausgerechnet zu Weihnachten anzufangen, ist eher ungeschickt. Wer aber schon seit einiger Zeit aus ästhetischen oder gesundheitlichen Gründen nach einer Diät lebt, möchte sie natürlich nicht ausgerechnet zu Weihnachten unterbrechen. Zu groß wäre der Rückschlag gerade in dieser Jahreszeit. Doch allen Fallen auszuweichen ist wirklich nicht leicht.

Falle Nr. 1: In der Weihnachtsbäckerei

Selbstgebackene Plätzchen und Konfekt gehören zu Weihnachten. Leider haben sie normalerweise eine Menge Kalorien und jeder Griff zum bunten Teller macht sich auf den Hüften bemerkbar. Zum Glück gibt es leichte Alternativen zu fettreichem Weihnachtsgebäck. Je schokoladiger und nussiger ein Keks, desto kalorienreicher ist er auch meistens. Mürbeteigplätzchen sind meistens mit ordentlich Butter beladen und wenn auch noch Marmelade- oder Cremefüllung die Plätzchen ziert ist die Diät in ernsthafter Gefahr. Erstaunlich kalorienarm sind Anisplätzchen (45 Kalorien/Stück, Spekulatius (45 Kalorien/Stück) und Vanillekipferl (40 Kalorien/Stück). Generell sollten die altbekannten Rezepte einfach einmal auf ihre Diättauglichkeit hin überprüft und eventuell durch leichtere Varianten ersetzt werden. In vielen Keksen lässt sich Zucker problemlos durch Stevia-Granulat ersetzen. Der natürliche Süßstoff hat ein etwas eigenes Aroma, weswegen eventuell die Gewürze im jeweiligen Plätzchen angepasst werden müssen, doch die meisten Rezepte schmecken mit Stevia ebenso gut wie mit Zucker.

Falle Nr. 2: Verlockung Weihnachtsmarkt

FesttageHimmlische Düfte umschmeicheln die Nase von überall her, Glühwein, warme Reibekuchen und gebrannte Mandeln gibt es an jeder Ecke selbst auf dem kleinsten Adventsmarkt. Und alle wollen nur eins: auf Ihre Hüften. Wer Weihnachtsmärkte nicht ganz meiden möchte und sich auch nicht den ganzen Abend nur an Ständen, wo es nichts zu essen gibt, aufhalten will, muss Wege finden, Kalorienfallen zu umschiffen.
– Wenn es geht, sollte Schokolade gemieden werden. Wenn es denn süß sein soll, schmecken die lecker rot kandierten Äpfel am Stiel mindestens ebenso lecker wie Schokofrüchte und sie sind nicht nur kalorienärmer, sondern versorgen den Körper auch noch mit einer ordentlichen Portion Vitamine.
– So lecker auch gebrannte Mandeln schmecken mögen, sie sind wahre Kalorienbomben. Genauso appetitlich, wesentlich kalorienärmer und dazu noch gesünder sind heiße Maronen. Auch ein Bratapfel stillt auf relativ gesunde Weise das Verlangen nach Süßem.
Aber vor allem: Keinesfalls hungrig auf den Weihnachtsmarkt gehen. Wer Hunger hat, ist für verlockende Diätsünden ein leichtes Opfer!
– Saftige Bratwurst und duftende Reibekuchen sollten besser nicht auf den Teller kommen, dafür sind gebratene Maiskolben, eine Backkartoffel mit Quarkcreme oder sogar ein Stück Flammkuchen durchaus in Ordnung. Letztere haben zwischen 200 und 400 Kalorien, während erstere mit bis zu 1000 Kalorien reine Bomben sind.
Übrigens: Wenn Sie während des Bummels über den Weihnachtsmarkt einen kalorienarmen Kaugummi kauen, kann der helfen, den größten Heißhunger zu bändigen.

Falle Nr. 3: Adventskalender

Große und Kleine freuen sich über lecker befüllte Adventskalender. Doch auch das kleine Stückchen Schokolade am Tag sorgt für ein unnötiges Zuviel an Kalorienzufuhr. Ein liebevoll gestalteter Adventskalender muss keine großen Umstände machen und auch nicht teurer als der fertig gekaufte und mit Schokolade gefüllter. Ob Kleinigkeiten hineingelegt werden, ein schöner Tagesspruch oder ein Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen hängt von dem ab, der den Kalender bekommt und von dem, der ihn füllen soll. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt und völlig kalorienfreie Ideen hat sicherlich jeder.

Falle Nr. 4: Der bunte Teller

GesundheitFür viele gehört zur Weihnachtszeit der bunte, mit Süßigkeiten gefüllte Teller auf den Tisch. Wenn er zur Kaffeezeit oder zu besonderen Gelegenheiten aufgestellt wird, ist Zurückhaltung beim Zugreifen ja noch möglich. Steht er aber als Dauerdekoration auf dem Tisch, ist die Verlockung irgendwann zu groß und im Vorbeigehen wandert schnell ein Dominostein oder ein Konfektstückchen in den Mund. Wer Diät halten will, sollte auf keinen Fall Süßigkeiten zu Dekorationszwecken aufstellen. Wenn schon ein bunter Teller gewünscht wird, warum ihn dann nicht mit traditionell zu Weihnachten gehörenden kalorienärmeren Leckereien füllen? Mandarinen, rotbackige Äpfel, verschiedene Nusssorten sehen ebenfalls einladend und weihnachtlich aus. Und sie machen nicht dick.

Falle Nr. 5: Die liebe Familie

Eins der größten Probleme bei Diätwilligen lauert im üppigen Weihnachtsessen im trauten Familienkreis. Ist es noch relativ problemlos möglich in den eigenen vier Wänden diätkompatible Speisen auf den Tisch zu bringen – wer am zwischen all der Verwandtschaft am festlichen Tisch sitzt und sich der puren Versuchung in Form eines knusprigen, duftenden Gänsebratens gegenüber sieht, weiß, dass hier ein himmlisch schmeckender aber leider sehr fetter Diät-Stolperstein vor ihm steht. Natürlich – Offenheit ist eine Möglichkeit. Ganz klar dazu stehen, dass eine Diät angesagt ist, die nicht gefährdet werden soll und auf Verständnis hoffen. Doch ob Mütter, Tanten, Omas tatsächlich Verständnis haben? Oder wird nicht doch noch ein Stückchen fetttriefende Gans oder ein Eckchen sahniges Weihnachtsdessert aufgenötigt? Hier kann eine unkomplizierte Lösung sein, sich den Teller mit all den Sachen zu füllen, die weniger Kalorien haben: allen voran natürlich Gemüse und Salat, aber auch die Gans darf genossen werden, wenn auf die zwar knusprige, aber auch fettreiche Haut verzichtet wird. Auf jeden Fall gilt: Wenn es schon nicht möglich ist, das allzu üppige Menü zu meiden, sollten wenigstens geringere Portionen verspeist werden. Setzen Sie sich selbst ein Limit und bleiben Sie dabei. Wer das Menü selber für die Familie kocht, kann natürlich einfach eine diätfreundlichere Speisenfolge zusammenstellen. Und der beste Tipp gegen den Weihnachtsspeck ist ganz einfach Bewegung. Nach dem üppigen Essen wird die Familie dazu animiert, einen fröhlichen Weihnachtsspaziergang zu machen, statt mit Kaffee und Plätzchen um den Baum zu sitzen. Dabei verschwinden schon wenigstens ein paar der unliebsamen Kalorien.Kalorien

Falle Nr. 6: Glühwein und Co.

Alkohol ist kalorienreich und in den meisten Varianten Gift für jede Diät. Besonders die mit Zucker angereicherten süßen weihnachtsaromatischen Getränke, die auf Märkten und allerlei Festlichkeiten in Strömen fließen. Hier hilft es nichts: Entweder wird die süße Kalorienbombe komplett vermieden oder eine halbwegs akzeptable Variante gewählt. Heißer Apfelwein bzw. Glühmost und Irish Coffee haben im Vergleich die wenigsten Kalorien und bringen trotzdem das Weihnachtsfeeling in den Becher.

Ersetzen statt verzichten!

Es ist also einfacher als gedacht, sich auch in der kalorienreichen Weihnachtszeit dem Diätplan entsprechend und vor allem gesund zu ernähren. Kleine Naschereien muss niemand sich versagen, solange sie nicht in große Gelage ausarten. Und wer weiß, wodurch bestimmte Nahrungsmittel ersetzt werden können, erleichtert sich das Leben nicht nur in der Weihnachtszeit!

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