» » Was hilft wirklich bei trockener Kopfhaut?
Haare 18. Dezember 2017 0

Kosmetik

Gerade im Winter, bei ständig wechselnden Temperaturen zwischen Innen- und Außenbereich, ist die Haut besonderen Beanspruchungen ausgesetzt. Das betrifft natürlich auch die Kopfhaut, die meist zu jucken und in Extremfällen auch zu schuppen beginnt. Inzwischen gibt es einige Tipps, die hier Abhilfe schaffen und für ein angenehmes Hautgefühl unter den Haaren sorgen sollen.

No-Poo – die Antwort lautet kein Shampoo!

HaareEs ist ein Beautytrend, der seit kurzem nicht nur viele Bloggerinnen begeistert. Die Rede ist davon, die Haare ohne Shampoo zu waschen. Stattdessen finden alternative Hausmittel wie Lavaerde, Natron und Essig, in Verbindung mit warmen Wasser Anwendung. Das Ziel ist dabei, dass sich die Talgproduktion im Laufe der Zeit selbst reguliert und die Kopfhaut weniger fettet. Dabei sollte mit der ersten No-Poo-Haarwäsche erst dann gestartet werden, wenn die Haare tatsächlich fettig sind. Je länger die Zeitphasen zwischen den Waschgängen sind, desto schneller reguliert sich auch die körpereigene Produktion von Talg. Vor allem innerhalb der ersten sechs Wochen müssen Anwenderinnen damit rechnen, dass die Haare am Ansatz fettig und in den Spitzen trocken sind. Im Laufe der Zeit reguliert sich dies etwas und Anwenderinnen berichten, dass die Kopfhaut weniger trocken ist und damit auch nicht mehr juckt.

Conditioner statt Shampoo

Ein weiterer Trend, der für angenehmes Feeling auf der Kopfhaut sorgen sollte, ist das sogenannte Co-Washing. Dieser Begriff steht für die Haarwäsche mit dem Conditioner, der die Haare nicht unnötig beschwert wie es bei einer Anwendung mit dem Shampoo der Fall ist. Denn diese enthalten oftmals Sulfate und Silikone, die diesen Effekt der Schwere auslösen können. Stattdessen benötigen viele Frauen, die unter trockener Kopfhaut leiden, extra viel Feuchtigkeit. Diese kann gut mit einem Conditioner zugeführt werden. Klar ist, dass bei diesen Produkten dann darauf geachtet werden muss, dass sie keine Silikone enthalten. Denn diese sind nicht wasserlöslich und können daher nicht ausgewaschen werden. Außerdem ist bei der Anwendung wichtig, dass das Beautyprodukt nicht nur in die Spitzen einmassiert wird, sondern auch im Ansatz.

Anschließend sollte eine Einwirkzeit von bis zu fünf Minuten abgewartet werden, bevor das Ganze mit kühlem Wasser ausgespült wird. Der Effekt ist umgehend spürbar, denn die Haare glänzen herrlich und die Kopfhaut hat sich beruhigt und juckt nicht mehr.

Roggenmehl bei trockener Kopfhaut

Auch wenn es die aufwändigste der genannten Methoden zur Reduktion von trockener Kopfhaut ist, lohnt sich ein Versuch mit Roggenmehl. Am besten werden 30 Gramm Roggenmehl mit 70 Gramm Wasser gemischt, wobei es wichtig ist, dass warmes Wasser verwendet wird. Denn Roggenmehl enthält wenig Gluten und braucht eine gewisse Temperatur, um nicht zu verklumpen. Anschließend die Paste gut im Haar verteilen und einmassieren.Kopfhaut Haar

Wer seiner Kopfhaut zusätzlich etwas Gutes tun möchte, der kann zu der Roggenmehl-Mischung noch weitere Wirkstoffe beigeben. Besonders ratsam sind hier ätherische Öle, die eine beruhigende Wirkung haben. Kamille ist hier besonders geeignet, während ein Tropfen Minze für einen erfrischenden Kick sorgt. Nach einer ausgiebigen Massage, die zum einen die Roggenmehlmasse gut auf dem Kopf verteilt und zum anderen für die Förderung der Durchblutung sorgt, einfach die Haare mit lauwarmen Wasser sorgfältig abspülen. Sie lassen sich in der Folge gut kämmen und überzeugen mit einem herrlichen Glanz.

Eine trockene Kopfhaut bedeutet nicht, dass man auch zukünftig mit ihr leben muss – es gibt viele Hilfsmittel und Möglichkeiten, die mit der Zeit für mehr Feuchtigkeit sorgen und den Haaren die nötige Pflege geben.

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