» » Vinyasa Flow Yoga: Energie aus Bewegung
15. September 2013 0

Fitness

Inzwischen wird der westliche Markt durch unzählig, verschiedene Yogakurse oder DVDs überschwemmt: Hatha Yoga, Bikram Yoga, Flow Yoga sind nur einige Namen, mit denen man konfrontiert wird, wenn man sich für Yoga interessiert. Flow Yoga (auch „Vinyasa Flow Yoga“ genannt) ist dabei eine der beliebtesten Formen. Wodurch zeichnet sich aber diese Yogaform aus? Und worauf muss man achten?

Vinyasa Flow Yoga: Zyklen der Bewegung

1 Monat Yoga-FlatrateDie „klassischen“ Yogastile, wie zum Beispiel Hatha Yoga, legen den Fokus auf einzelne Asanas, die möglichst lange gehalten werden sollen, um die Wirkungen dieser Übung vollständig entfalten zu können. Ein Asana ist eine Haltung im Yoga, so ist die Berghaltung oder der herabschauende Hund ein sogenanntes Asana.
Zentral hierfür ist die Atmung, die als Indikator der Überanstrengung dient. Denn die Atmung soll im natürlichen, alltäglichen Rhythmus bleiben, und nicht schneller werden.
Auf dieses Element wird im Flow Yoga extrem viel Wert gelegt. Denn bei diesem Yogastil werden die Bewegungen in Einklang mit dem Atem gebracht. Der Atem soll aber auch hier im alltäglichen „Flow“ bleiben. Die Synchronisation des Atems mit den Bewegungen wird auch schon vom Namen „Vinyasa Flow Yoga“ verraten: „Vinyasa“ bedeutet so viel, wie die Verbindung von Bewegung und Atem.
Der Bewegungsablauf erfolgt zyklisch, das heißt, dass es eine Grundlage der Bewegung gibt, die nach Wiederholungen derselben fließend in andere Asanas übergehen. Nachdem diese Übungen absolviert wurden, mündet der Zyklus wieder in die Basisbewegung, von der aus man auf andere Asanas hinarbeitet, um andere Körperpartien zu trainieren. Dieses ringförmige Schema wird so lange fortgesetzt, bis das Programm zu Ende ist. Als Grundbewegung des Zyklus dient in den meisten Fällen der Sonnengruß. Einen solchen Zyklus folgt entweder die Totenstellung oder die Haltung des Kindes für die Tiefenentspannung.

Wirkungen von Vinyasa Flow Yoga

Vinyasa Flow Yoga ist eine sehr dynamische Art des Yogas, was auch die Herausforderung darstellt. Denn durchyogaformen einen guten Lehrer kann man immer wieder neue anspruchsvolle Übungen kennenlernen, aber auch die eigene Kreativität sollte beim Umgang mit den Asanas eine bedeutende Rolle spielen. Wichtig ist allerdings auch immer auf den Körper und auf den Atem zu hören. Eine Überanstrengung ist kontraproduktiv.
Die Dynamik dieses Stils führt dazu, dass die Flexibilität des Körpers auf eine intensivere Art und Weise trainiert wird als bei eher „statischen“ Yogastilen. Dadurch wird auch der Muskeltonus besser gefördert. Durch die Bewegung entsteht auch Hitze im Körper, die Schweißproduktion verursacht, und so Toxine und andere Giftstoffe aus dem Körper befördern soll.
Auch die Durchblutung wird angeregt, nicht zuletzt, weil Flow Yoga Muskelgruppen ansprechen kann, die sonst nicht oder nur sehr gezielt zu trainieren sind. Das macht Vinyasa Flow Yoga zu einer körperlichen Bereicherung.
Zusätzlich wirkt Yoga entspannend, fördert den Abbau von Stress und die Konzentration.

Ist Flow Yoga gleich Flow Yoga?

Sport auf einer YogamatteDie Antwort ist eigentlich ganz einfach: Nein. Es gibt natürlich Unterschiede. Immerhin ist es eine gewaltige Differenz, ob man Yoga in einem Yogastudio praktiziert oder alleine daheim mit einer DVD.
Vor allem im Yogastudio artet die Yogasession leicht in einen Konkurrenzkampf aus, was aber gegen die oberste Regel des Yogas verstößt: Konzentriere dich auf deinen Körper!
Wenn man sich in einer Gruppe befindet, kann man leicht übermütig werden und den Punkt, an dem es dem Körper zu viel wird, ignorieren.
Dieses Problem hat man mit der Yoga-DVD daheim nicht so sehr, aber da läuft man Gefahr Grundstellungen falsch zu machen, weil sie niemand korrigieren kann. Daher ist eine Synthese beider Arten der Yogapraxis sicher empfehlenswert. Wichtig ist aber, dass man immer auf seinen Körper hört.
Die meisten seriösen Yogastudios bieten eine kostenlose Schnupperstunde an. Daran erkennt man oft die „echten“ Anbieter. Ein Charakteristikum der dubiosen Anbieter ist es, dass man nur mit einem enorm hohen Aufwand Kontaktdaten ausfindig machen kann. Daher mein Rat: Besuchen Sie nur Yogastudios, die Kontaktdaten angegeben haben und die eine kostenlose bzw. sehr günstige Schnupperstunde anbieten, bei der Sie sich zu nichts verpflichten.

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