» » Trockene Kopfhaut ist im Winter ein Problem
Unter der Dusche 12. Dezember 2013 0

Haare


Im Winter leiden viele unter ausgesprochen trockener Kopfhaut. Diese juckt und fällt durch Schuppenproduktion auf, das Haar wird meist stumpf und glanzlos. Oftmals versucht man dies mit einem erhöhtem Pflegeaufwand zu kompensieren. Die richtigen Produkte in gewissen Abständen angewandt, lindern die Beschwerden und machen das Haar wieder geschmeidig und schön.

Einige Ursachen sind für die Austrocknung verantwortlich

Kopfhaut pflegenDie Kopfhaut besitzt eine Schutzschicht, die aus Hornzellen und rückfettenden Lipiden besteht. Wenn diese Barriereschicht, die von Natur aus besteht, durch äußere Einflüsse Schaden nimmt, dann wird sie durchlässig und es lösen sich aus ihr vereinzelte Lipide. Dadurch kann Feuchtigkeit entweichen, was zur Folge hat, dass die Haut schlechter gegen Schadstoffe geschützt ist. In der Folge trocknet die Kopfhaut meist aus und beginnt zu jucken, brennen oder ein besonderes Spannungsgefühl zu entwickeln. Auch die Bildung von Schuppen ist dann keine Seltenheit, denn die Haut ist dann so irritiert, dass es zu einer deutlich vermehrten Zellproduktion kommt. Die abgestorbenen Zellen an der Kopfhautoberfläche werden als Schuppen sichtbar. Vor allem die trockene Heizungsluft im Winter macht der Kopfhaut zu schaffen, denn die niedrigen Außentemperaturen sorgen für ein Zusammenziehen der Hautporen. Somit kann das Organ nicht mehr selbstständig ausreichend Fett produzieren und trocknet aus. Deshalb ist es in jedem Fall ratsam, eine Mütze oder einen Hut zu tragen, wenn man im Winter bei Kälte draußen unterwegs ist.

Richtige Pflege hilft

Bereits zur Vorbeugung von trockener Kopfhaut im Winter kann es helfen, wenn die Pflegeprodukte nach diesen Ansprüchen ausgewählt werden. Es empfiehlt sich also ein besonders mildes Shampoo, das nach Möglichkeit auch rückfettend auf die Haut wirkt und Feuchtigkeit spendet. Damit kann die Barrierefunktion der Kopfhaut Irritation vermeidenKopfhaut wieder hergestellt werden, statt sie weiter schädigenden Einflüssen auszusetzen. Am besten wählt man Produkte, die aufeinander abgestimmt sind, also Shampoo, Conditioner und eventuell spezielle Stylingpräparate. Zusätzlich tut im Winter die regelmäßige Anwendung eines hochwertigen Kopfhautserums gut und trägt zur Regeneration bei. Wer unter trockener Kopfhaut leidet, sollte aber auch das „Wie“ der Haarpflege entsprechend ändern. Wichtig ist, dass das Haar nicht zu häufig gewaschen und wenn möglich auf Föhnwärme verzichtet wird. Die perfekte Schonung wird unter anderem dadurch erzielt, dass die Kopfhaut mit einer Extraportion Feuchtigkeit und Pflege versorgt wird und das Haar nach dem Waschen einfach lufttrocknet.

Zuviel Pflege muss vermieden werden

Trockene Kopfhaut löst nicht nur Jucken und Rötungen aus, sondern bewirkt im Endeffekt auch stumpfe, matte Haare. Um dem entgegen zu wirken, setzen viele auf besonders reichhaltige Pflegeprodukte und Spezialkuren. Dadurch wird zwar das Haar im ersten Moment wieder Kopfhaut waschengeschmeidiger und auch schwerer. Doch der Grund muss nicht immer eine Genesung der Kopfhaut und Haarstruktur sein. Viele der besonderen Haarkuren enthalten auch Silikonöle, die das Haar ummanteln wie eine Schutzschicht. Dadurch wird es bei häufiger Anwendung durch eine ständig zunehmende Schutzschicht mit der Zeit immer schwerer und hängt nur mehr unschön herunter. Damit man dies vermeidet, sollten ausgesprochen reichhaltige Pflegekuren oder Haarpackungen ebenso wie im Sommer lediglich einmal pro Woche angewendet werden. Wer zwischendurch ein spezielles Peeling-Shampoo anwendet, der trägt dazu bei, dass die Rückstände der zu viel angewendeten Pflegeprodukte entfernt werden und das Haar wieder geschmeidig und leicht wird.
Gerade die Haare tragen wesentlich zu gesunder und schöner Optik bei. Wer im Winter auf das Tragen einer Kopfbedeckung Wert legt und die richtige Pflege anwendet, trägt viel dazu bei, dass er sich wohl fühlt und mit schönen Haaren überzeugt.

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