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ring 15. Mai 2014 0

Mode


Grace Kelly, Marie Antoinette und Lady Di waren Stilikonen ihrer Zeit. Klassisch und elegant waren sie die Vorzeigedamen ganzer Königreiche. Heute sind es Mette, Victoria, Charlotte oder Kate, die Millionen Frauen auf der ganzen Welt mit ihrem Stil begeistern. Was sie tragen, ist morgen ausverkauft. Sie gelten als Trendsetterinnen und stehen ständig unter kritischer Beobachtung.

Die coolen Prinzessinnen aus dem Norden

Dem nordischen Stil wird eine ganz besondere Kühle nachgesagt. Dabei sind es gerade die skandinavischen Königshäuser, die mit ihren Hochzeiten für Cinderella-Momente sorgen. Mette-Marits Heirat mit Kronprinz Haakon von Norwegen im Jahr 2001 galt als kleiner Skandal. Heute denkt niemand mehr an Mette-Marits Drogenvergangenheit oder ihre Zeit als Alleinerziehende. Sie ging ihren ganz eigenen Weg, auch wenn es um Kleidung geht: Ihr Stil reicht von avantgardistisch bis traditionell und erntet nicht selten auch Kritik in den Klatschspalten. Sie ist wahrscheinlich die futuristischste Trendsetterin unter den glamourösen, nordischen Prinzessinnen. Auch in Dänemark regiert bald eine Bürgerliche: Mary Donaldson, heute Kronprinzessin Mary Elizabeth, heiratete ihren Frederik 2004 in einem Kleid des dänischen Designers Uffe Frank mit einem Bouquet voller australischem Eukalyptus, als Erinnerung an ihre Herkunft. Prinzessin Mary ist volksnah, immer elegant und unglaublich beliebt. Ihr Stil strotzt nur so vor Selbstbewusstsein, so trägt sie zu geschäftlichen Terminen ganz selbstverständlich stylishe Business-Kostüme, während es bei offiziellen Anlässen auch modern und extravagant werden kann, wie zur Amtseinführung von König Willem-Alexander der Niederlande. Die schwedischen Prinzessinnen Madeleine und Viktoria haben den Stil von ihrer deutschen Mutter in die Wiege gelegt bekommen. Während Kronprinzessin Viktoria als baldige Königin einen eher konservativen, wenn auch trendigen Stil pflegt, kommt ihre Schwester eher modern daher und darf sich auch in Shorts und Pullover am Strand blicken lassen. Dabei ist Madeleine eigentlich der Inbegriff der Prinzessin: Ihr Gesicht prangt auf Modemagazinen und ihre Vorliebe für Designer wie Valentino, den sie auch zu ihrer Hochzeit trug, ist weit bekannt.

Stil-Königin Kate

Wo sich der Adel früher mit besonderer Exklusivität und teuren Kleidern vom gemeinen Volk absetzen wollte, ist heute Bodenständigkeit und Nähe zum Volk gefragt. Die Königin unter den Style-Prinzessinnen ist Herzogin Kate. Seit ihrer Hochzeit im April 2011 mauserte sie sich von „Waity Katie“ zu einer der meist fotografierten Frauen der Welt. Wie auch ihre verstorbene Schwiegermutter Diana ist sie eines der beliebtesten Mitglieder degoldene Krones Königshauses, was sicherlich auch ihrem Stil zu verdanken ist. Wo sie in früheren Jahren modisch noch etwas unbeholfen und altbacken wirkte, kam der große Knall bei der offiziellen Verkündung der Verlobung. Kate trug ein blaues, kurzes Kleid des Labels Issa, welches innerhalb weniger Stunden nach Ausstrahlung restlos ausverkauft war. Das Kleid soll sogar den Trend des „little blue dress“ ausgelöst haben. Zu ihren Lieblingsdesignern gehört klar Alexander McQueen; das Haus war auch für ihr Hochzeitskleid verantwortlich. Bei Feierlichkeiten zum Diamantenen Thronjubiläum der Queen trug sie ebenfalls McQueen, unter anderem ein speziell für sie angepasstes Modell, das vorher auf der Fashion Week zu sehen war. Jenny Packham ist ein britisches Label, das Herzogin Catherine gerne zu besonderen Anlässen trägt. Weitere Lieblingsdesigner sind LK Bennett, Temperley London, Beulah London und Emilia Wickstead. Aber auch günstigere Marken wie H & M oder Zara finden sich in dem Kleiderschrank der 32-jährigen. So trug sie zur Premiere des Films über Nelson Mandela eine 25 Euro teure Kette des spanischen Modehauses Zara – und zwar zum 3000 Euro Designerkleid von Roland Mouret. Ganze Webseiten beschäftigen sich nur mit Catherines Kleidern, was sie wann trug, wo man es erhält, wie gut oder schlecht es war, wie man den Stil kopieren könnte. Sie ist die unbestrittene Styling-Queen der Royals. Man darf gespannt sein, wie sich ihr Stil als Mutter und vielleicht irgendwann als Königin von England entwickelt.

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