» » Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit
07. März 2019 0

Gesundheit


Sobald die Tage im Frühjahr wieder länger werden und die Sonne häufiger scheint, erwacht eigentlich das Leben. Doch viele kämpfen dann mit Müdigkeit, Antriebslosigkeit und fühlen sich schlapp. Um der Frühjahrsmüdigkeit entgegenzuwirken, helfen simple Tricks, die sofort wirken und sogar etwas Helligkeit in den Alltag bringen.

Woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit?

Schuld an der Frühjahrsmüdigkeit ist eine hormonelle Änderung im menschlichen Körper. Der Mensch nimmt über seine Sinnesorgane Haut und Augen die deutlich länger werdende Sonneneinstrahlung auf, wo diese Information an die Zirbeldrüse im Mittelhirn weitergeleitet wird. Zudem setzen die Keimdrüsen Testosteron und Östrogen frei, womit die Produktion an Melatonin, dem Schlafhormon, eigentlich eingeschränkt wird. Diese „Frühlingsgefühle“ wirken sich nicht nur auf die Stimmung aus, sondern auch Wohltuender Schlafauf Veränderungen im Körper. Denn die Zellteilung erfolgt schneller, was an den Energiereserven zehrt. Damit entsteht die Frühjahrsmüdigkeit, die in Reizbarkeit, Antriebsschwäche und einer enormen Müdigkeit ihren Ausdruck findet.

Essen und Trinken umstellen

Einer der wichtigsten Tipps im Kampf gegen die Frühjahrsmüdigkeit , ist die vermehrte Zufuhr von Vitaminen. Obst und Gemüse sollten häufig im Speiseplan vorkommen. Ebenso ist es wichtig, viel zu trinken. Immerhin hat die lange Heizperiode im Winter die Schleimhäute ausgetrocknet und strapaziert. Damit der Flüssigkeitshaushalt im Körper wieder ins Lot kommt, braucht er einen hohen Konsum an Wasser, Tee oder Saftschorle.

Schlafrhythmus anpassen

Hilfreich gegen die Frühjahrsmüdigkeit ist es, wenn der Schlafrhythmus weitgehend der Sonne angepasst wird. Auch wenn die Zeitumstellung im März eine erhöhte Herausforderung darstellt, sollte sich das abendliche Zubettgehen und das morgendliche Aufstehen an die veränderten Sonnenaufgangs- und Untergangszeiten richten. Grundsätzlich dauert diese Anpassung zwischen ein bis zwei Wochen. Wichtig ist, dass das abendliche Zubettgehen nicht zu spät erfolgt. Experten sind der Ansicht, dass es sinnvoll sein kann, ungefähr eine halbe Stunde früher zu Bett gehen als normal und ein wenig zu lesen oder Musik zu hören. Zudem sollte die Schlafdauer möglichst genau berechnet werden. Empfehlenswert ist hier, auf ein Vielfaches von 90 Minuten zu setzen, zum Beispiel 7,5 Stunden.

Frische Luft und Bewegung machen munter

Wer kann, der sollte jede sonnige Stunde im Freien verbringen. Denn das Tageslicht trägt dazu bei, den Vitamin D-Speicher im Körper aufzufüllen. Zudem tut es der Seele gut und macht gute Laune. Übrigens kann es auch Sinn machen, den Vitamin D-Gehalt im Körper mit entsprechenden Präparaten aufzustocken. Immerhin ist Vitamin D für viele Abläufe im Körper zuständig, vor allem für die Knochen. Auch kann es die Anfälligkeit für Infektionen minimieren. Zum Aufenthalt im Freien sollte noch Bewegung kombiniert werden. Outdoor-Training bietet weitere Vorteile, wie etwa die Produktion des Serotonins, dem sogenannten Gute-Laune-Hormon.

Kalte Dusche und fröhliche Farben heben die Stimmung

Ein probates Mittel, um die Frühjahrsmüdigkeit in den Griff zu bekommen, sind Wechselduschen am Morgen. Wichtig dabei ist, dass der Wasserstrahl sich zum Herzen hinbewegt, wobei die Dusche am besten bei den Beinen beginnt. Die herrliche Erfrischung nach der Dusche kann durch die Wahl von frühlingshafter Kleidung in hellen Farben unterstützt werden.

Gesunder Schlaf

Es gibt viele kleine Möglichkeiten, der Frühjahrsmüdigkeit ein Schnippchen zu schlagen. Sonne, frische Luft und helle Farben machen einfach gute Laune.

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