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Maniküre 09. April 2014 0

Nagelpflege

Hände sind wie eine Visitenkarte und sollten daher stets gepflegt sein

Das schönste Make-Up und das tollste Outfit sehen längst nicht mehr beeindruckend aus, wenn die Hände rau und rissig, die Fingernägel lang und ungepflegt sind. Unsere Hände verraten viel über uns: Unsere Sorgfalt, unseren Beruf, unser Alter. Sie sind tagtäglich den größten Belastungen ausgesetzt und verdienen eine gute Pflege, um schön auszusehen.

Regelmäßiges Cremen nicht vergessen

Die Haut des Handrückens ist dünn, verfügt über nur wenige Talgdrüsen und weist zudem nur wenig Unterhautfettgewebe auf. Aus diesem Grund neigen Hände rasch zur Trockenheit, werden rau und oft auch rissig. Dem kann frau entgegenwirken, indem die Hände nach jedem Waschen mit einer fetthaltigen Handcreme verwöhnt werden. Auch die Wahl der Seife ist relevant für eine schöne Haut: Statt einer normalen Seife sollte lieber eine cremige Waschlotion mit Mandel- oder Olivenöl gewählt werden. Denn das häufige Händewaschen trocknet die Haut noch zusätzlich aus, so dass eine Extraportion Pflege schon beim Waschen Wunder wirken kann. Von Zeit zu Zeit darf den Händen eine Handmaske gegönnt werden. Dazu werden die Hände abends dick mit einer guten Handcreme eingecremt und anschließend in dünne Baumwollhandschuhe gesteckt. Über Nacht kann die Creme einwirken, so dass die Haut am nächsten Morgen wunderbar weich und geschmeidig ist. Eine solche Handmaske kann, je nach Pflegebedarf der Haut, einmal die Woche oder auch alle zwei Wochen durchgeführt werden. Im Winter braucht die Haut natürlich eine intensivere Pflege als im Sommer. Übrigens gibt es Handmasken bereits fertig zu kaufen, allerdings sind diese sehr teuer und daher nicht unbedingt empfehlenswert.

Vorsicht beim Peelen

Ein Peeling entfernt zwar hervorragend Schmutz und abgestorbene Hautschüppchen, aber es kann sehr empfindliche Haut auch reizen. Aus diesem Grund sollten Frauen mit sensibler Haut eher zu einem selbstgemachten Peeling greifen, Kosmetik selber machendanach die Hände gründlich abspülen und mit einer guten Pflegecreme eincremen. An dieser Stelle einmal ein paar Worte zum Thema „gute Pflegecreme“: Wirklich gute Cremes verzichten auf Bestandteile aus Rohöl sowie auch auf Parfüm. Stattdessen sollte eine solche Creme auf Basis eines hochwertigen Öls hergestellt sein, so zum Beispiel mit Mandel- oder Olivenöl. Für einen angenehmen Duft sorgen statt künstlicher Duftstoffe ätherische Öle, etwa Rose, Veilchen oder eine Kombination aus Orange und Vanille. Das Wichtigste an einer solchen Handcreme ist jedoch ihr Fettgehalt. Da die zarte Haut an den Händen selbst über kaum Fett verfügt, sollte ihr von außen reichlich davon zugeführt werden. Doch zurück zum Peeling: Etwa einmal wöchentlich kann ein sanftes Peeling mit einer Meersalz-Honig-Mischung durchgeführt werden. Dazu wird grobes Meersalz mit flüssigem Honig vermischt und sanft für etwa 10 Minuten einmassiert. Wer stark verschmutzte oder fleckige Hände hat, fügt noch einige Spritzer Zitronensaft zu der Mischung. Die darin enthaltene Zitronensäure löst auch hartnäckigen Schmutz aus der Haut und hellt diese zudem auf.

Fingernägel nicht vergessen

Zu gepflegten Händen gehören unbedingt auch gepflegte Fingernägel. Seit einiger Zeit sind künstliche, extrem lange Fingernägel sehr en vogue, vor allem dann, wenn diese auch noch in allen Farben des Regenbogens schillern und mit allerlei schmückendem Beiwerk versehen sind. Zwar ist diese Mode meist recht hübsch anzusehen, aber für den Alltag recht unpraktisch und in vielen Berufen auch nicht erwünscht. Gepflegte Nägel hingegen sind nur wenige Millimeter länger als die eigentliche Fingerkuppe, sind in natürlichen Farben lackiert und die Nagelhaut ist weder eingerissen noch ausgetrocknet. Damit die Nägel nicht splittern, sollten sie stets nur gefeilt und nicht abgeschnitten oder gar abgebissen werden.

Gepflegte Hände für einen strahlenden Auftritt

Kurz gesagt, wer schöne, gepflegte Hände herzeigen möchte, sollte diese regelmäßig mit einer guten Handcreme eincremen. Auch die Fingernägel sollten in die Handpflege einbezogen werden. Bei großer Kälte sowie bei potenziell schädigenden Tätigkeiten wie beispielsweise Gartenarbeit oder Geschirrspülen ist das Tragen von Schutzhandschuhen sinnvoll.

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