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Kosmetik 17. März 2017 0

Kosmetik

Jede Frau, die sich gern mit Beauty-Produkten beschäftigt, kennt das folgende Bild: angefangene Produkte, die man irgendwann wegschmeißt, haufenweise dreckige Wattepads und Reihen an Produktflaschen, die sich im Bad stapeln. Abgesehen davon, dass dies nicht schön aussieht und den Platz eingrenzt, rüttelt dieses Bild auch an jedem ökologischen Gewissen. Die gute Nachricht: Auch als Beauty-Queen kann man nachhaltig sein. ln und an die Umwelt denken. Und das ganz ohne Einschränkungen – im Gegenteil: eine nachhaltige Beauty-Routine kann sehr befreiend sein.

Was heißt es, nachhaltig zu sein?

Nachhaltig sein heißt nicht, dass man komplett auf Plastik verzichten muss und sich am Besten gar nicht mehr schminken sollte – es heißt lediglich, dass man einen verantwortungsvollen Umgang mit Produkten pflegt und daran arbeitet, die Welt weniger zu verschmutzen.
Es reicht, klein anzufangen. Wer einmal beginnt, sich Gedanken über den Verbrauch von Plastik oder die Zusammensetzung der Produkte zu machen, der involviert automatisch immer mehr Nachhaltigkeit in seine Beauty-Routine. Womit kann man aber anfangen?

SchminkeAlternativen zu Wattepads

Wattepads findet man in beinahe jedem Haushalt zu Genüge. Sie eignen sich zum Abschminken oder zur Gesichtsreinigung. Das Problem mit Wattepads ist die Verbrauchsmenge. Ein Wattepad wird ungefähr eine halbe Minute lang benutzt bevor man es wegschmeißt. Dabei gibt es so viele gute oder noch bessere Alternativen zu Wattepads:
Jeder Drogeriemarkt verkauft waschbare Abschmink-Pads (meist leider immer noch in Plastik verpackt). Es kann aber noch einfacher sein: Jedes Stück Stoff aus Baumwolle oder sogar Mikrofaser eignet sich hervorragend zur Gesichtsreinigung oder zum Abschminken. Meist reicht dann auch einfach nur warmes Wasser aus und man kann gleichzeitig auf weitere Abschminkprodukte verzichten.

Der Aufbrauch-Trend

Auf Onlineplattformen gibt es unzählige Videos von Beauty-Gurus, in denen diese ihrem Publikum leere Verpackungen von Produkten, die sie aufgebraucht haben, vorzeigen. Wieso? Weil es zum einen ungemein befriedigt, etwas wirklich leer zu machen anstatt 5 angefangene, identische Produkte nebeneinander stehen zu haben Pinselund zum anderen, weil es verschwenderischem Verhalten vorbeugt. Es ist doch super einfach, sich vorzunehmen in Zukunft erst das eine Shampoo leer zu machen, bevor man losgeht und ein neues kauft, nur weil es schön riecht.
Einhergehend mit dem Aufbrauch-Trend, ist auch ein organisiertes Einkaufen von Beauty-Produkten eine optimale Lösung, seinen eigenen Plastikverbrauch einzuschränken. Bevor man losgeht, wäre es doch viel schlauer, sich im Internet über Produkte zu informieren: Was ist drin? Wie sind die Kundenrezensionen? Wie ist das Preis-Leistung-Verhältnis? Verschwenderisch wird man dann, wenn man ohne Plan einkaufen geht und wenn man sich damit auseinander setzt, was man von einem Produkt erwarten kann, ist man im Nachhinein auch weniger enttäuscht.

Nachhaltige Apps

Heutzutage ist es einfach, herauszufinden, was in einem Produkt drin ist. Es gibt unzählige Apps für das Smartphone, die über einen Barcodescanner nicht nur die Inhaltsstoffe eines Produktes anzeigen, sondern auch gleich Beurteilungen bezüglich der Schädlichkeit und Nachhaltigkeit abgeben. Man muss nicht erst ein Buch lesen, um zu wissen, welche Inhaltsstoffe man meiden sollte.

Der Trend in der heutigen Zeit ist ganz eindeutig: Achten wir mehr auf unsere Umwelt! Und das muss kein Hobby oder Lebensstil stark einschränken: Wer sich gerne schminkt und verschiedene Beauty-Produkte gerne testet, kann das weiterhin tun und dennoch ein ökologisches Gewissen entwickeln.

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