» » Tee-Variationen für gemütlich goldene Herbstmomente
12. Oktober 2018 0

Wellness

Die warmen Tage sind bald gezählt und es wird so langsam ungemütlich. Grauer Himmel, Regenschauer und niedrige Temperaturen halten uns in den eigenen vier Wänden. Aber ist das schlimm? Ganz bestimmt nicht! Was gibt es schöneres, als sich in eine Decke einzukuscheln und dabei die Lieblingsserie zu schauen? Richtig – da fehlt noch etwas!

Versuch’s mal mit Tee!

Innere Wärme, Wohlbefinden, Stärkung des Immunsystems – Tee ist viel mehr als nur ein traditionelles Getränk. Trendige Kaffeevariationen, hippe Cocktails und bunte Smoothies ließen unseren guten alten Tee langsam von der Bildfläche verschwinden. Zu unrecht! Egal, ob fruchtig frische Varianten für den Sommer oder würzig wohltuende Kräutervariationen für den Winter – die Welt der Teesorten ist unerschöpflich. Deshalb soll er in diesem Herbst wieder die Aufmerksamkeit bekommen, die er verdient und zwar mit tollen Variationen zum nachbrühen!

Hagebutten für die kühle Jahreszeit

DIYWarum nicht einfach mal den ein oder anderen sonnig goldenen Herbsttag nutzen und spazieren gehen? Noch besser, wenn man dabei knallig rote Hagebutten an den Sträuchern findet. Die sollte man nicht hängen lassen, sondern sammeln. Denn daraus lässt sich ein wundervoller Tee zubereiten.

Zunächst müssen die Hagebutten geerntet werden. Zuhause sollten die Früchte, sowohl Schale als auch Kerne, grob zerkleinert und getrocknet werden. Nach der Trocknung können 2-3 Teelöffel der Früchte in eine Tasse gegeben und mit 100 Grad kochend heißem Wasser übergossen werden. Danach sollte der Tee 10-15 Minuten ziehen, um sein volles Aroma zu entfalten. Eine rote Färbung erhält er dabei nicht, da diese nur durch die Farbstoffe, wie etwa durch rote Beete, von gekauften Tees ergibt.

Tipp: Manche Menschen bevorzugen es bei der Verarbeitung der Hagebutten die Kerne zu entfernen. Früher wurden diese jedoch sogar aufgrund ihres süßen Aromas als Vanilleersatz verwendet. Es macht den Tee also nur noch süßer.

Salbei- und Ingwertee

Zwei wirklich wirkungsvolle Zutaten, wenn es um die Stärkung des Immunsystems geht, sind Ingwer und Salbei. Dabei muss der Tee nicht einmal heiß getrunken werden. Ingwer entwickelt auch so seine wärmende Wirkung. Deshalb eignet sich der Salbei- Ingwertee auch als Wasserersatz und als gesunder Ersatz aller zuckerhaltigen Getränke. Für einen Liter Wasser, welches mit ein paar Salbeiblättern angereichert wurde, reicht ein 1 cm großes Stück Ingwer, welches zuvor in Scheiben geschnitten wird.

Blütenzauber

Warum nicht einmal blumig bunt? Blütentees sind nicht nur etwas fürs Auge, sondern auch für den Geschmack. Es gibt unmengen von Blüten und Blättern die sich für die Zubereitung eines Tees eignen. Und auch hier lohnt sich das Sammeln wieder in Verbindung mit einem kleinen Spaziergang. Natürlich sollte man bedenken, dass immer noch gefahren wie Fuchsbandwurm und Tollwut herrschen, deshalb empfiehlt es sich, an sauberen Orten zu sammeln und gründlich zu reinigen.

Eine tolle Mischung ergeben:Herbstgetränk

  • Veilchen Gänsefingerkraut
  • Lindenblüten
  • Holunderblüten
  • Zitronenmelisse
  • Frauenmantel
  • Waldweidenröschen
  • Wegmalvenblüten
  • Walderdbeerblätter und Früchte
  • Blüten der Königskerze,
  • duftene Rosenblütenblätter
  • Kornblüten Klatschmohn
  • echte Kamille
  • Waldmeister
  • Kleeblüten, halbiert

Tee heißt nicht gleich Tasse raus und Beutel rein. Die Zubereitung eines wohltuenden Tees kann zum echten Erlebnis werden, wenn man die Zutaten selbst sammelt und trocknet. Dabei schmecken diese Kreationen auch besser als die üblichen Sorten aus dem Supermarkt und sind zudem noch sehr gesund. So lässt sich der goldene Herbst genießen und dann kann schließlich auch der Winter kommen.

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