» » Tattoos, warum die Altersgrenze so wichtig ist
20. September 2013 0

Tattoo

Tattoos sind sehr beliebt. Während es früher meist nur Bösewichte waren, die sich Tattoos stechen haben lassen, ist das Tätowieren heute ein sehr beliebter Body Kult. Nicht nur Erwachsene, auch Jugendliche wünschen sich oft eine Tätowierung. Jedoch sind die Wunschmotive und auch die Motivation hier meist sehr unterschiedlich. Doch Jugendliche können sich nicht ohne weiteres ein Tattoo stechen lassen. Das Gesetzt sieht vor, dass Jugendliche unter 16 Jahren kein Tattoo gestochen bekommen dürfen. Ab Vollendung des 16. Lebensjahres darf ein Jugendlicher ein Tattoo haben, allerdings nur mit einer schriftlichen Genehmigung der Eltern bzw. der Erziehungsberechtigten. Erst ab dem 18. Lebensjahr dürfen auch Jugendliche frei entscheiden, ob und wann sie ein Tattoo haben möchten.

Eine Diskussion ist entfacht

Diese Einschränkungen und Altersgrenzen sind oft schwer diskutiert. Nicht nur die Jugendlichen, sondern auch viele Eltern und auch Tätowierer stehen diesen Bestimmungen mit gemischten Gefühlen gegenüber. Oft stellt sich die Frage, welchen Sinn haben diese Beschränkungen? Eine teils heiße Diskussion, bei der meist viele Sichtweisen aufeinanderprallen.

Gefahren und Risiken richtig einschätzen

Fest steht, ein Tattoo ist kein Bild, was nach ein paar Tagen einfach wieder abgewaschen werden kann. In der Regel ist es ein Körperschmuck für die Ewigkeit. Nur durch komplizierte und oft auch sehr schmerzhafte Laserbehandlungen kann ein solches Tattoo wieder entfernt werden. Es ist daher ratsam, sich vorab genau zu überlegen, ob, wo und welches Tattoo man möchte. Erwachsene können hier meist rationaler denken. Sie sind sich bewusst, welche Folgen ein Tattoo hat. Dass es für immer ist und dass sie ihr Leben lang damit leben und umgehen müssen. Jugendliche hingegen können dies meist noch nicht abschätzen. Meist sind es Launen, die in den Jugendlichen den Wunsch nach einem Tattoo aufkommen lassen. Sie wollen cool sein, erwachsen wirken, dazugehören, sich und den Bekannten etwas beweisen. Kaum ein Jugendlicher denkt hierbei über die Konsequenzen nach. Den meisten ist hier nicht bewusst, dass es sich hierbei um eine Entscheidung fürs Leben handelt. Aus diesem Grund ist es Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres grundsätzlich nicht gestattet, sich selbständig und alleine für ein Tattoo zu entscheiden.

Ein Appell an die Vernunft der Eltern

Auch die Eltern, deren Kind sich ein Tattoo wünscht, sollten stets gut überlegen, ob sie diesem Wunsch nachkommen. Ab 16 dürfen Jugendliche mit der Zustimmung der Eltern tätowiert werden. Die meisten Eltern stehen dem Wunsch nach einem Tattoo eher kritisch gegenüber. Und das ist meist auch gut so. Nur, wenn die Eltern sich zu 100% sicher sind, dass ihr Kind abschätzen kann, auf was es sich einlässt, sollte einem Tattoo überhaupt zugestimmt werden. Und selbst dann ist dieser Schritt noch kritisch zu betrachten. Denn es ist ein Schritt, der die Zukunft mitbestimmt. Eltern und Kinder sollten hierüber reden und offen miteinander umgehen. Am besten ist es in der Regel, dass erst im Erwachsenenalter tätowiert wird, wenn die Denkweise soweit gefestigt ist, dass die Konsequenzen durchaus bewusst sind.

Schöner Körperschmuck mit Risiken und Nebenwirkungen

Tätowierungen können nicht nur schön sein, sie können auch gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Auch das sollten Eltern und Jugendliche bedenken. Besonders Jugendliche müssen hier vom Tätowierer genauestens auf die Risiken hingewiesen werden. So können hier u.a. Entzündungen bis hin zu Blutvergiftungen die Folge sein. Und auch für die berufliche Zukunft können Tätowierungen entscheidend sein. Je nach Körperstelle und Motiv kann der ein oder andere Traumjob schnell zerplatzen, weil viele Arbeitgeber Tätowierungen eher skeptisch gegenüber stehen.

Fazit

Alles in Allem haben die Altersbeschränkungen beim Tätowieren natürlich einen Sinn. Sie dienen in erster Linie dem Schutz der Jugendlichen. Sie schützen vor falschen und übereilten Entscheidungen, die sowohl gesundheitliche Risiken und auch zukunftsorientierte Risiken mit sich bringen können.

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