» » Tattoos – Körperkunst seit über 1000 Jahren
12. September 2013 0

Tattoo

Immer öfter sieht man sie, in allen Variationen, bei Jung und Alt – Tattoos.
Jedem von uns ist diese Art der Körperkunst geläufig.
So viele Liebhaber Tattoos haben, so viele Gegner haben sie auch.

Historische Kunst

Natürlich bildet sich jeder für sich die eigene Meinung, doch man sollte im Gegenzug auch auf das Geschichtliche zurück blicken.
Viele Menschen bringen Tätowierungen mit Sekten, Gewalt und Straftaten in Verbindung.
„Tattoos“, wie die Körpermodifikation heute genannt wird, gab es schon vor über 1000 Jahren!
Durch die Vielfalt rund um den Globus ist ein exakter Ursprung nicht zu eruieren.
So unglaublich es klingt, doch bereits bei Mumien wurden diese mit Nadeln und Tinte bzw. aus der Natur gewonnenem Farbstoff unter die Haut gebrachten Verzierungen festgestellt. Auch bei den Maori oder beim bekannten Gletscherleichnam „Ötzi“ wurden Tätowierungen nachgewiesen.
Schon in früheren Zeiten hatte diese Kunst eine besondere Bedeutung.
Was man nicht vergessen darf: Das Tätowieren haben wir Menschen auch weiter übertragen. Und zwar auf Tiere. Dieser Durchführung der Kennzeichnung ist bis heute aufrecht. Sie wird zum Beispiel bei Rassehasen mit einer Tätowierung im Ohr angewandt.

Der Wandel der Zeit – ein Sinneswandel

Historisch gesehen ist diese Art von Körpermodifikation eine doch sehr informative Überlieferung der Menschheit.
Doch so wie sich alles im Laufe der Zeit ändert, hatte auch die Bedeutung der Tätowierungen ihre eigenen, neuen Charaktäre.
Anfänglich waren es die im Volksmund genannten „Arschgeweihe“ und Tribals, die die 90er Jahre prägten und somit einen regelrechten Hype auslösten.
Heute, im 20. Jahrhundert, drückt man sich nicht mehr nur in Mustern aus.
Mehr denn je tragen wir unsere Gefühle, Erinnerungen, Zitate oder auch Spaßsymbole unter der Haut.
Schlussfolgernd kann man fast behaupten, dass Tattoos eine Art Spiegel der Seele und Gefühle sind.
Immer öfter bringen Menschen in allen Altersgruppen Ihre Gefühle so zum Ausdruck.

Vielfalt von A-Z

Jedem das seine sind natürlich die Motive. Wer kreativ ist und etwas Geschicklichkeit beweist, entwirft und gestaltet das gewünschte Motiv selber. Gibt der Tätowierer nach einem ausführlichen, informativen Vorbereitungsgespräch schlussendlich sein Okay, wird der Entwurf 1:1 unter die Haut verewigt.
Selbstverständlich gibt es aber in jedem Studio sogenannte Vorlagen für alle Bedürfnisse, für jede Vorstellung oder zur Information bzw. Anregung.
Natürlich kommen auf einen Künstler alle möglichen Wünsche und Vorstellungen zu.
Von animalisch bis zierlich, von klein bis flächendeckend – alles, was das Herz begehrt.
Die Wahl des Studios zeugt von Wichtigkeit – Sterilität, Professionalität und Vernunft bestätigen einen guten Künstler. Natürlich hat dies auch seinen Preis! Das sollte einem jedoch die ganze Sache wert sein.
Gute Arbeit hat schließlich seinen Preis.

Fluch und/oder Segen?

Hat man den Wunsch etwas verewigen zu lassen, sollte man sein Vorhaben lange genug überdenken. Ist man sich nicht zu 100% sicher, sollte man dieses Vorhaben vorerst noch ruhen lassen.
Man sollte wichtige Punkte bedenken.
Im Berufsleben kann es durchaus eine Barriere sein! Viele Arbeitgeber akzeptieren diesen Körperschmuck nicht. So kommt es oft dazu, dass der Arbeitnehmer dafür Sorge tragen muss, dass das Tattoo nicht sichtbar ist, zum Beispiel durch das Tragen von Langarmhemden und langen Hosen – 365 Tage im Jahr. Der meist genannte Grund für die Inakzeptanz ist ein unseriöses Auftreten.
Im Grunde sollte jeder bedenken, dass ein Schmuck, in welcher Ausführung auch immer, weder Können noch Leistung eines Menschen beeinflusst.

Jugendsünde Tätowierung

Immerwährend präsent ist das sogenannte „Lasern“.
Man hat sich in der Jugend aus bestimmten Gründen ein Tattoo stechen lassen und will es nun nicht mehr.
Egal ob Euphorie, blind vor Liebe oder Pfusch, es muss weg! Was nun? Die Lasertherapie sollte nur vom Spezialisten und nach aufklärendem Vorgespräch durchgeführt werden. Die Tätowierung ist zwar weg, doch Vernarbungen können oftmals als Erinnerung bleiben…

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