» » Tattoo – sichtbar oder unsichtbar
23. September 2013 0

Tattoo

Tattoos sind schon seit einiger Zeit nicht mehr nur etwas für „anrüchige“ Männer. Tattoos sind durchaus salonfähig geworden, denn auch die sogenannten „Schlipsträger“ und Prominente haben ein oder mehrere Tattoos. Von vielen werden diese Tattoos unsichtbar an Körperstellen getragen, die meistenteils verdeckt sind, manche tragen sie jedoch auch öffentlich zur Schau.

Tattoos an verschiedenen Stellen des Körpers

Beliebt bei Männern und Frauen sind Körperstellen wie Schulterblatt, Leistengegend, Nacken oder Oberarme. Körperregionen, die meistens verdeckt sind. Leider ist es so, dass diese Art Körperschmuck in vielen Berufszweigen immer noch den Touch des Anrüchigen trägt und aus diesem Grund nicht geduldet wird. Zumeist sind dies öffentliche Berufe, also Jobs, die mit Publikumsverkehr zu tun haben. So sind z. B. im Bankwesen Tattoos an sichtbaren Stellen des Körpers nicht erlaubt und auch bei einigen Konzernen wie Drogeriemärkten, Versicherungen, etc. werden sie nicht geduldet. Dies liegt meistens an der eher konservativen Geschäftsführung.

Tattoos als Körperschmuck

Tattoo-Begeisterte sprechen von ihrem Tattoo als Körperschmuck, der für die Ewigkeit getragen wird. So haben diese Fans dann auch nicht nur ein Tattoo, sondern oft den größten Teil des Körpers voll damit. Tattoos können sehr differenziert sein und an jedem beliebigen Hautstück angebracht werden. Angefangen von kleinen Herzchen über Tiermotive, Abbilder von den eigenen Kindern, Schriftzüge und besondere Daten bis hin zu Fantasiemustern und Tribals. Es gibt auffällige und weniger auffällige Motive, jeder entscheidet da ganz individuell, und wenn es der Beruf erlaubt, auch an sichtbaren Stellen des Körpers. Ferner zur Wahl steht, ob das Tattoo farbig oder in schwarz gestochen wird. Tribals wie auch Schriftzüge sind in der Regel nur schwarz und auch Abbilder von Gesichtern werden selten farbig gestochen. Fantasiemuster jedoch oder Blumen und Tiermotive sind häufig mit Farben tätowiert, die wie gemalt aussehen.

Tattoo erlaubt oder sogar erwünscht

In modern geführten Unternehmen und gerade in Trendberufen sind sichtbare Tattoos geradezu erwünscht oder zumindest geduldet. So werden in jungen, trendigen Boutiquen z. B. sichtbare Tattoos beim Personal gerne gesehen, da dort ja junge Mode verkauft wird und ein Tattoo einfach dazugehört. Auch Trendfriseure haben meistens Personal, welches auffällig tätowiert ist und in den Berufen, die nichts mit Publikum zu tun haben, ist es der Geschäftsleitung meistens egal. Tattoos erwünscht sind natürlich auch in Piercing- und Tattoostudios, denn der eigene Körper ist die beste Reklame für das Tätowieren. Selbst Prominente, die ständig und in allen Situationen von Kameras belagert werden, haben Tattoos, die sie gerne zur Schau stellen. So posiert Davis Beckham die neue Unterwäsche-Kollektion für ein namhaftes Bekleidungsunternehmen mit einem Körper, der mit Tribals übersät ist.

Tattoos für jede Altersgruppe

Nicht nur für junge Leute ist ein Tattoo gedacht, immer mehr älteres Publikum wird in der Tattoostudios gesehen, denn auch die ältere Generation hat diese Art des Schmucktragens für sich entdeckt. Wenn man sich allerdings für ein Tattoo entscheidet, sollte man bedenken, das diese Entscheidung für ewig ist, denn das Entfernen eines Tattoos geht nicht ohne Narben und ist mit einem finanziellen Aufwand verbunden. Generell kann mit dem Erreichen des 18. Lebensjahres ein Tattoo gewählt werden, in Ausnahmefällen und mit Einverständniserklärung der Eltern, tätowieren manche Studios auch schon Jugendliche unter 18 Jahren, jedoch ist das Motiv überlegt zu wählen. Gefällt es irgendwann einmal nicht mehr oder wird vielleicht das gestochene Datum oder ein Name nicht mehr gewünscht, kann es natürlich mit einem anderen, größeren Motiv überstochen werden, jedoch wird dadurch das Tattoo immer größer.

Die Überlegung zu einem Tattoo

Bevor Er oder Sie sich zu einem Tattoo entschließt, sollte gut überlegt werden, ob es an sichtbarer oder unsichtbarer Stelle des Körpers getragen wird. Dies ist in Hinblick auf den Beruf und auf die individuelle Einstellung zu berücksichtigen. Auch sind manche Körperregionen schmerzempfindlicher als andere, ein gutes Tattoostudio kann darüber Auskunft geben. Nach diesen Überlegungen ist das Motiv zu wählen, wobei bedacht werden sollte, dass es zwar ein Schmuckstück, aber eben ein Schmuckstück für immer ist.

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