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Tae Bo 11. September 2013 0

Fitness


Wer eine Abwechslung zu seinem Fitnesstraining sucht, der sollte einmal Tae Bo versuchen. Denn hier geht es um eine rasante Mischung aus Tanz, Aerobic und asiatischen Selbstverteidigungstechniken, die den ganzen Körper trainiert und dabei noch Spaß macht. Wie so vieles am Fitnesssektor hat auch dieser Trend von den USA aus Deutschland erobert und gehört mittlerweile zum fixen Bestandteil der Trainingsangebote in den Studios. Wer lieber in seinen eigenen vier Wänden trainiert, für den gibt es zahlreiche DVDs mit entsprechenden Anleitungen und Übungszusammenstellungen.

Was ist Tae Bo genau ?

Boxen für Frauen als FitnessTae Bo ist eine spezielle Form des Ausdauertrainings, wobei durch Kicks die Bein- und Fußmuskulatur intensiver beansprucht und trainiert wird. Dazu abgestimmte Boxbewegungen, sogenannte Punches, trainieren Oberkörper und die Arme. Der Erfinder dieses Fitnesstrends ist Billy Blanks, ein siebenfacher Karate-Weltmeister, der in seinem Studio in Hollywood die neue Kursform für seine prominenten Kunden wie Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone oder Ralf Möller entwickelte. Das Ausdauertraining mischt Elemente aus Boxen, Kickboxen und Aerobic und sorgt so für eine Verbesserung der Ausdauer sowie einer deutlichen Kräftigung der Muskulatur. Durch die unterschiedlichen Bewegungsabläufe wird die Koordination trainiert. Alle Grundelemente, die beim Tae Bo vorkommen, haben ihren Ursprung in einer individuellen Kampfsporttechnik wie etwa Karate oder Taekwondo. Doch die Boxhiebe und Fußtritte werden ohne direkten Körperkontakt ausgeführt, was den deutlichen Unterschied zum tatsächlichen Kampfsport ausmacht.

Welche gesundheitlichen Wirkungen hat Tae Bo ?

Wer öfters eine Einheit Tae Bo absolviert, der wird feststellen, dass man dabei ordentlich ins Schwitzen gerät. Damit wird der Kreislauf in Schwung gebracht und laut Aussagen des Gründervaters tatsächlich bis zu 800 Kilokalorien pro Einheit verbraucht. Ganz nebenbei beansprucht das Tae Bo Training alle Muskelgruppen und sorgt so für einen ausgeglichenen Effekt. Wer nach einem anstrengenden Tag im Büro die Anspannung loswerden möchte, ist mit den rasanten Bewegungsabläufen gut beraten und kann tatsächlich schlechte Laune und negative Gedanken einfach weg boxen. Die Gelenke wie Ellbogen oder Kniegelenk werden weniger belastet als bei anderen Sportarten, womit sich die Sportart generell für alle eignet. Allerdings darf die Selbsteinschätzung nicht außer Acht gelassen werden, vor allem Untrainierte sollten es langsam angehen lassen. Das Verletzungsrisiko ist bei Tae Bo sehr gering, dafür wird die körperliche Gewandtheit durch den Einfluss der asiatischen Kampfsportarten eleganter und sicherer. Wichtig ist, dass es eine entsprechende Aufwärmphase mit ausreichend Stretching, leichten Schlagvarianten und Standmärschen gibt, die für die ausreichende Dehnung und Lockerung der Muskeln und einen verletzungsfreien Bewegungsablauf sorgt.

Das Prinzip von Tae Bo

KampfsportBeim Tae Bo gibt es zahlreiche unterschiedliche Schritt- und Armbewegungen, die zu Beginn des Trainings erlernt werden müssen. Damit ist klar, dass nicht jeder gleich mit einer Übungseinheit beginnen kann, sondern erst eine Einführung in die Technik absolviert. Typisch für Tae Bo sind die Punches, also die Faustschläge, bei denen die Beine gebeugt und die Arme angewinkelt sind. Die Ellbogen sollten sich nahe am Körper und die Fäuste vor dem Gesicht befinden. Wichtig ist, dass die Daumen zum Kinn zeigen, weniger wichtig ist das Tragen von Boxhandschuhen. Dies erfolgt meist nur zu Showzwecken und ist aus fitnesstechnischer Sicht nicht notwendig. Bei den Kicks, also den Fußtritten gibt es Knie-Kicks und Kicks, die sich in unterschiedliche Richtungen bewegen. So etwa zur Seite, im Halbkreis, vorwärts oder rückwärts. Diese Bewegungsabläufe werden mit Ausweichbewegungen und individuellen Schrittfolgen kombiniert und ergeben so die Gesamteinheit des Tae Bo Trainings.

Welche Ausrüstung ist notwendig?

Wer Tae Bo versuchen möchte, muss dazu keinen großen Aufwand für die Ausrüstung betreiben. Fürs Erste genügen atmungsaktive und bewegungstaugliche Kleidung. Je nach individueller Vorliebe sollten hallentaugliche Schuhe getragen werden, wobei Anfänger durchaus auch barfuß trainieren können. Wichtig ist eine weiche Bodenmatte und eine Trinkflasche, da der Flüssigkeitsbedarf durchaus hoch ist.

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