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Tattoo

Es müssen ja keine „japanischen Anzüge“ sein, d. h. Ganzkörpertätowierungen. Ein Tattoo, wenn es an einer dementsprechenden Stelle platziert ist, kann gut unter der Kleidung verborgen werden. Und sind wir mal ehrlich, so eine Tätowierung, vielleicht der Namen des Kindes, sieht doch auch schön aus.

Ist ein Tattoo wirklich hip

Dinge kommen und gehen- eine Tätowierung bleibt für immer! Sie ist treu bis in den Tod, sozusagen. Was veranlasst jemanden, sich ein Tattoo unter die Haut stechen zu lassen? Viele junge Eltern lassen sich zum Anlass der Geburt des ersten Kindes dessen Name und das Geburtsdatum stechen. Wieder Andere sind seit ihrem 18. Geburtstag Dauergast beim Tätowierer, weil es ihm oder ihr eben gefällt. Denn wenn man es genau nimmt, ist eine Tätowierung nichts anderes als Kunst auf dem Körper! Ein Tattoo macht einen unverwechselbar, einzigartig! Erst trendige Tattoosrecht, wenn man sich ein selbst kreiertes Motiv stechen lässt. Aber auch Daten von Geburtstagen oder Ähnlichem machen einen zum Unikat. Doch bei aller Euphorie darf nicht vergessen werden, dass eine Tätowierung eine Verletzung der Haut darstellt. Es gibt also auch Risiken und "Nebenwirkungen"! Ein guter Tätowierer klärt jedoch umfassend über alles auf und beantwortet sicher geduldig jede Frage. Aber auch die Schmerzen sollten nicht unerwähnt bleiben. Wie schon gesagt, wird die Haut verletzt (es kann sogar etwas Blut fließen) und das tut natürlich weh. Vor allem wenn die Flächen ausgefüllt sind. Denn dann wird mit der Nadel hin- und her "gekratzt". Passiert das eine gewisse Zeit auf derselben Stelle, dann kann man sich vorstellen, dass dies nicht ohne Schmerzen vonstattengeht. Doch man bekommt ja auch was Schönes für das Leiden: ein Kunstwerk auf dem eigenen Körper! Aber hier noch ein Warnhinweis: Tätowieren macht süchtig! Das wird jede Person auf diesem Erdball, die eine oder mehrere Tätowierungen hat, unterschreiben. Man kann einfach nicht mehr aufhören damit!

Die Geschichte des Tattoo

Europa und Südamerika- das sollen die Kontinente sein, auf denen das Tattoo das erste Mal in Erscheinung trat.Geschichte des Tattoos Doch genau wissen tut es eigentlich niemand. Man weiß nur, dass aufgrund der historischen Funde, sich das Tätowieren unter den einzelnen Völkern unabhängig und selbständig entwickelt hat. Sicher ist nur, dass die Tätowierkunst sehr, sehr alt ist. Im Norden von Chile wurden 7000 Jahre alte Mumien entdeckt die Tätowierungen an Händen und Füßen hatten. Auch die bekannte Gletscher-Mumie Ötzi trug mehrere Zeichen am Körper, welche mittels kleiner Einschnitte in die Haut oder mit Nadeln gemacht wurden. Tattoos wurden im historischen Russland ebenso getragen, wie später auch im alten Ägypten, Polynesien oder im vorzeitlichen Australien.

Tattoo heute

Tätowierungen sind in heutigen Zeiten absolut gesellschaftstauglich. Wenn sogar die Ehefrau des damaligen Tattoo heuteBundespräsidenten ein Tattoo trägt, so kann es für "Otto Normalbürger" ja auch nicht so verkehrt sein! Doch achten Sie im Tattoo Studio unbedingt auf die Sauberkeit und Hygiene. Denn Sie lassen sich Wunden zufügen und diese können sich, im schlimmsten Falle und bei Nichtbeachtung der Pflegehinweise, entzünden und dies ist nicht angenehm. Doch der Tätowierer Ihres Vertrauens wird Sie beraten und aufklären. Wenn Sie sich für ein Motiv an einer schwer zugänglichen Stelle Ihres Körpers entscheiden, so stellen Sie sicher, dass jemand die Pflege Ihres neuen Tattoos übernimmt. Dies ist ganz wichtig, um der Haut beim Abheilen zu helfen und ihre Tätowierung schön gleichmäßig werden zu lassen. Halten Sie sich unbedingt an diese Hinweise, es lohnt sich. Noch ein kleiner Rat: Lassen Sie sich nie den Namen eines Lebensgefährten oder Ehepartners tätowieren. Denn nichts ist für die Ewigkeit, nur ein Tattoo!