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Seidentuch 22. September 2014 0

Mode


In diesem Jahr sah man auf einigen Laufstegen das lang verpönte Seidentuch wieder, so unter anderem bei Chanel. Dieses ersetzt im Herbst 2014 die derzeit beliebte Statement-Kette und kann auf vielfältige Art getragen werden.

Neues Key-Piece im Herbst

Nach langer Zeit legen Seidentücher endlich ihr verpöntes Spießer Image ab und gehören im Herbst 2014 zu den wichtigsten Key-Pieces in der Garderobe. So sah man das Seidentuch unter anderem auf den Laufstegen von Achtlande, Lala Berlin, Chanel und Malaikaraiss.

Wann trägt man ein Foulard?

Das Seidentuch, mittlerweile auch gerne Foulard genannt, kann man in vielen Situationen tragen. So lässt es sich sehr gut für festliche Anlässe, bei denen Abendrobe gefordert ist, verwenden. Ein stilsicheres Foulard gehört in jeden Kleiderschrank und verleiht das gewisse Extra. Das Seidentuch kann, je nach Farbwahl, dezent sein oder jugendliche Frische verleihen. Es gibt eine große Vielfalt an Farben und Mustern, daher kommt es bei der Auswahl auf Ihre persönlichen Vorlieben an. Hat Ihr Outfit bereits etwas Ungewöhnliches, so verwenden Sie am besten ein unifarbenes Foulard. Ein dezentes Outfit dagegen kann man mit ungewöhnlichen Mustern oder kräftigen Farben aufpeppen.

Aus welchen Stoffen besteht ein Foulard?

Es gibt zwei unterschiedliche Seidenstoffe, aus denen ein Foulard gefertigt werden kann.
– Georgette-Seide: Diese Seide ist leicht durchsichtig, sehr zart und fühlt sich ein wenig wie Sand an. Gewebt ist sie sehr luftig, umschmeichelt die Haut und hat eine raue Oberfläche. Man kann also von einem dünnen Kreppgewebe sprechen. Dieses eignet sich sehr gut für die Fertigung von Alltags-Foulards.
– Satinseide: Die meisten Leute denken zuerst an diese Variante, da sie die bekannteste und beliebteste Form ist. Da sie für ein angenehmes Hautgefühl sorgt, werden nicht nur Seidentücher daraus gefertigt, sondern unter anderem auch Kimonos und leichte Sommerkleider. Satinseide ist sehr weich, glänzt leicht und kühlt angenehm. Foulards aus dieser Seide wirken dank des Glanzes luxuriös und elegant.

Verschiedene Tragemöglichkeiten

Es gibt viele Möglichkeiten, ein Seidentuch zu tragen. Hier sind einige im Überblick:
1. Das Tuch wird diagonal zu einem Dreieck gefaltet. Dieses wird über der Brust hängen gelassen, die Enden im Nacken verkreuzt und dann vorne über oder unter dem Dreieck verknotet.
2. Das Foulard wird einmal längs gefaltet, dabei liegen zwei Ecken übereinander. Diese werden miteinander verknotet. Nun wird das Tuch von innen nach außen gewendet, sodass die Knoten unsichtbar sind. Nun werden die Arme durch die entstandenen Öffnungen gesteckt und das Seidentuch kann als ungewöhnlicher Bolero getragen werden.
3. Das Tuch wird diagonal zu einem Dreieck gefaltet und über die Schultern gelegt. Daraufhin werden die beiden Enden nach hinten gelegt und dort verknotet.
4. Eine sehr beliebte Variante ist unter dem Namen „The hidden knot“ bekannt. Hierbei wird das Tuch als Schal gefaltet, dann mittig ein Knoten gemacht und um den Hals gelegt. Die Enden werden nun nach vorne gelegt. Dann eins nach dem anderen durch den Knoten stecken, auf der anderen Seite wieder herausziehen und beide Enden leicht nach unten ziehen.

Fazit

Ein Seidentuch sollte in jedem Kleiderschrank vorhanden sein, sei es als Key-Piece für die Herbstmode oder um einfach normale Outfits aufzupeppen. Foulards gibt es in allen möglichen Preisklassen, sodass sie für jeden erschwinglich sind. Es gibt eine Vielzahl von Tragemöglichkeiten, von denen hier nur einige wenige genannt wurde. Wer über ein iPhone verfügt, dem sei die App „Silk Knots“ von Hermés empfohlen. Diese zeigt viele weitere Tragemöglichkeiten unkompliziert.
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