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Schoko zum Abnehmen 20. April 2014 0

Ernährung

Es gibt Forscher, die festgestellt haben, dass sich in der Schokolade ein Zusatzstoffe befindet, der angeblich schlank machen soll. Das ist bisher immer noch eine Vermutung. Doch, was löst diese Vermutung aus, und um welche Zusatzstoffe soll es sich dabei handeln? Die Wissenschaftler haben außerdem festgestellt, dass es nicht die Menge der Kalorien ist, die den Menschen dick machen. Ja, was soll es denn dann sonst sein?

Was Nahrungsmittelzusatzstoffe sind

Sie haben es bestimmt schon einmal gehört: Nahrungsmittelzusatzstoffe. Viele kennen diese Zusatzstoffe als sogenannte Geschmacksverstärker wie beispielsweise Glutamat. Die Experten sprechen bei diesen Stoffen von E-Nummern. Diese Zusatzstoffe werden den Nahrungsmitteln absichtlich zugesetzt. Dabei geht es hauptsächlich um das Aussehen, den Geschmack und auch die Haltbarkeit. Sprechen Experten von E-Nummer sind dies Zusatzvorschriften der Europäischen Union (EU). Jeder Nahrungsmittelzusatzstoff ist unverwechselbar.
Konservierungsstoffe erkennen Sie an den E-Nummern: 200 bis 299, Säuerungsmittel an den Nummern E-322 bis 399 und die Zusatzstoffe für Antioxidantien an den Nummern E-300 bis 321. Diese Nummern werden Sie auch höchstwahrscheinlich auf der Schokoladenpackung finden. Schokolade hat den Zusatzstoff „Flavonoide“. Dieser Zusatzstoff soll den Stoffwechsel auf Trab bringen, so die Forscher. Hinzu kommt, dass sich dieser Zusatzstoff von Natur aus in dem Kakao befindet.

Der Zusatzstoff in der Schokolade

Flavonoide sind sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Stoffe sind in einigen Lebensmitteln wichtig, weil sie unter anderem auf den Geschmack und auf die Farbe Einfluss haben. Flavonoide werden Sie aber nicht in jeder Tafel Schokolade finden, sondern nur in der Bitterschokolade. Sie mögen nur die Vollmilchschokolade? Das ist schade, dann wird sie Sie auch nicht schlank machen. Der Gehalt des Pflanzenstoffes ist von Sorte zu Sorte unterschiedlich. Das Herstellungsverfahren hängt ebenso davon ab wie der Kakaogehalt. Durch das Herstellungsverfahren geht zudem ein großer Anteil des Pflanzenstoffes verloren. Übrigens werden die Herren-, Edel-, Zartbitter- oder Bitterschokolade ohne Milchzusatz hergestellt. Der Kakaoanteil beträgt etwa neunzig Prozent.
Die Vollmilchschokolade hat durch die Milch einen süßen Geschmack. In der weißen Schokolade finden Sie keine Kakaobestandteile, sondern nur Kakaobutter vermengt mit Milch und Zucker.
Auch, wenn die Wissenschaft vermutet, dass die Schokolade nicht dick macht, sondern schlank, ist dies kein Freibrief, um den ganzen Tag die leckeren „Glücklichmacher“ zu essen.

Die Bitterschokolade als Antioxidans

Es ist die Bitterschokolade mit dem sehr hohen Kakaogehalt, der die antioxidativen Flavonoide enthält und so gesund ist. Flavonoide bringen nicht nur den Stoffwechsel auf Vordermann, sondern sollen auch Herzerkrankungen vorbeugend entgegenwirken. Je heller die Schokolade ist, desto weniger bis gar keine Flavonoide sind darin enthalten und der Effekt wird aufgehoben. Gesund ist deshalb laut den Wissenschaftlern nur die bittere Schokolade.

Ernährung mit Genuss

Bei all den vielen Studien sollte auf jeden Fall eines bedacht werden: Zu hundert Prozent ist noch nichts bewiesen. Sind Sie ein Schokoladentyp, essen Sie sie in Maßen. Werden Sie täglich eine ganze Tafel naschen, werden Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zunehmen. Dann kommt es auch noch auf Ihre weiteren Essgewohnheiten an.
Essen sollte Spaß machen und der Genuss darf nicht verloren gehen. Die Wissenschaftler wissen zumindest eines mit Sicherheit: Jede einseitige Diät kann krankmachen. Genauso wie die „Zusatzstoffe“ Nikotin, Stress und zu viel Alkohol.

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