» » Schönheitschirurgie: Trend und Lebenseinstellung
Schönheitsveränderung 03. Oktober 2014 0

Schönheitschirurgie

Galt die Schönheitschirurgie früher noch als etwas, das dann eingesetzt wird, wenn jemand entstellt ist, ist es inzwischen immer mehr zu einer Art Trend, und für viele Menschen sogar fast schon zu etwas wie einer Lebenseinstellung, geworden.

Streben nach Perfektion

In den letzten Jahrzehnten hat das Aussehen eine immer größere Bedeutung für die Menschen eingenommen. Heutzutage reicht es nicht mehr, „ganz okay“ auszusehen, nein, man sollte schon so perfekt wie möglich aussehen. Dazu gehört, dass man schlank ist, eine reine Haut, ein schönes Gesicht und gesunde und glänzende Haare hat. Von dem Anspruch, immer passend angezogen und gestylt zu sein, mal aussehenganz abgesehen. Diese Ansprüche stellen Menschen auch nicht mehr nur an sich selbst, sondern es wird auch von den Mitmenschen erwartet, dass sie sich ausreichend um ihr Aussehen bemühen. Doch was, wenn man beispielsweise eine zu große Nase oder einen zu kleinen Mund hat? Nun, inzwischen ist die Schönheitschirurgie so weit, dass sie da ganz schnell Abhilfe schaffen kann. Während sich Menschen früher einfach mit ihrem Aussehen abfinden mussten, können sie sich heute, wenn sie denn über die nötigen finanziellen Mittel verfügen, einer Schönheitsoperation unterziehen. Bei solchen Operationen gibt es etliche Risiken, die von den meisten Menschen jedoch eher wenig bedacht werden. Was für viele Menschen zählt, ist, dass man hinterher gut aussieht. Koste es, was es wolle. Denn nur, wenn man so gut wie möglich aussieht, so wird es einem zumindest suggeriert, kann man im Leben etwas erreichen. So kommt es, dass selbst Menschen, bei denen man auf den ersten Blick keinerlei Makel bemerken würde, sich freiwillig unters Messer legen, um etwas korrigieren zu lassen, das in ihren Auen den Gesamteindruck zunichtemacht. Einigen Menschen reicht eine Operation. Es gibt jedoch auch Menschen, bei denen das Streben nach Perfektion nach einer Operation zunimmt, und sie sich daher entscheiden, noch weitere Operationen vornehmen zu lassen. Leider kann das auch ein eher unschönes Ende nehmen. Zum Beispiel dann, wenn das Gesicht nach einer Reihe von solchen Operationen eher unvorteilhaft und entstellt aussieht, oder wenn es während eines Eingriffs zu Komplikationen kommt. Und dann gibt es noch die Menschen, für die Schönheitsoperationen und kleinere kosmetische Eingriffe beinahe schon etwas Alltägliches geworden sind, und sie sich sogar zu einem großen Teil darüber definieren.

Schönheitsoperationen als Teil des Lifestyles

Wenn Menschen, die eher eitel sind, erst mal damit angefangen haben, Schönheitsoperationen oder kleinere kosmetische Eingriffe, wie zum Beispiel das Lippen aufspritzen, bei sich vornehmen zu lassen, besteht die Gefahr, dass das bei ihnen zu einem Teil des alltäglichen Lebens und vielleicht sogar zu einer Art Sucht wird. Solche Menschen gehen beispielsweise ständig zu ihrem Arzt um die Ecke, um sich die Falten straffen oder die Lippen aufspritzen zu lassen. Es gibt auch die sogenannten „Botox-Partys“, bei Haare Lächelndenen sich dann mehrere Frauen zusammentun, einen Arzt zu sich nach Hause kommen und sich dann bei einem Gläschen Sekt Botox spritzen lassen. Da wird dann auch nicht mehr geleugnet, irgendwelche Eingriffe vorgenommen zu haben, sondern sie sind vielmehr stolz darauf, dass sie ihrem Körper und ihrem Aufsehen eine so große Aufmerksamkeit zuteilwerden lassen und dementsprechend aussehen. Da Eingriffe jeglicher Art auch immer mit einem gewissen Risiko verbunden sind, sind solche Entwicklungen natürlich kritisch zu betrachten und es bleibt die Frage, ob dieser Trend noch lange anhalten wird, oder ob sich die Menschen bald nicht doch wieder auf das zurückbesinnen werden, was wirklich wichtig ist.
Sei es, um sich einen (gefühlten) Makel entfernen zu lassen, oder, weil einfach zum alltäglichen Leben gehört: Schönheitsoperationen und kosmetische Eingriffe, wie zum Beispiel sich Botox spritzen zu lassen, erfreuen sich seit einigen Jahrzehnten einer immer größer werdenden Beliebtheit. So sind beispielsweise Botox-Partys total gefragt und manchen Menschen mutet es schon beinahe seltsam an, wenn jemand sich noch nie hat operieren oder liften lassen.

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