» » Rennrad – ein Sport auch für Frauen
fahrrad fahren 12. September 2013 0

Fitness


Wer als Kind Radfahren gelernt hat, kennt dieses Gefühl der Freiheit, wenn man mit dem Rad durch die Gegend flitzt. Radfahren macht einfach Spaß. Diese Tatsache kann man nutzen, um sich auch noch als erwachsene Frau mit Freude fit zu halten.
Rennradfahren übt einen besonderen Reiz aus. Wenn die Landschaft an einem vorbei zieht, einem der Wind ins Gesicht bläst und das Rad leise über den Asphalt gleitet, kann man so richtig entspannen. Einen Anstieg mit eigener Muskelkraft zu erklimmen, ruft Glücksgefühle hervor und motiviert, sich weitere Herausforderungen zu suchen. Ganz nebenbei ist das Rennradfahren auch das ideale Ausdauertraining, hilft beim Abnehmen und hält fit.

Fit bleiben dank Bewegung

Sport mit dem RennradRegelmäßige Rennradfahrten haben vor allem positive Effekte auf die Beinmuskulatur. Aber auch die Rumpfmuskulatur, die den Körper stabilisieren muss, wird auf dem Rennrad trainiert. Außerdem steigt durch das Ausdauertraining die Fettverbrennungskapazität der Muskeln. Das Herz-Kreislauf-System wird in Schwung gebracht und die Lunge wird beim rhythmischen Pedalieren gleichmäßig mit Sauerstoff versorgt. Zu guter Letzt hat Rennradfahren auch eine ausgleichende Wirkung für Knie-, Hüft- und Schultergelenke, die im sitzenden Arbeitsalltag durch die einheitliche Position oft belastet werden.
Trotz all dieser positiven Effekte, sind die meisten Personen, die auf dem Rennrad ihre Runden drehen, Männer. Bei vielen Frauen ist dieser Sport noch unbekannt, obwohl er sich auch für das weibliche Geschlecht perfekt eignet, um sich fit zu halten. Mit der richtigen Ausstattung und passenden Trainingspartnern macht Rennrad fahren auch Frauen Spaß.

Die Ausstattung ist sehr bedeutend

Es ist sehr wichtig, dass man ein passendes Rad fährt. Viele Hersteller bietet schon eine speziell auf Frauenkörper abgestimmte Geometrie an. Bei derartigen Frauen-Rädern ist das Oberrohr im Verhältnis zur Rahmengröße ein wenig kürzer als bei normalen Rennrädern, weil Frauen im Verhältnis zur Gesamtgröße einen kürzeren Oberkörper haben als Männer. Natürlich kann man auch mit einer kleinen Rahmengröße von Männer-Rädern und einer passenden Sattelstütze die Geometrie des Rades auf einen Frauenkörper abstimmen. Außerdem gibt es eigens für Frauen konstruierte Sättel. Im gut sortierten Fachhandel sollte es kein Problem sein, das Rennrad optimal auf die eigenen körperlichen Bedingungen abzustimmen, um bei richtiger Sitzposition viel Freude am Geschwindigkeitsrausch zu haben. Dabei ist es egal, ob speziell für Frauen designte Teile verwendet werden oder das Rad mit normalen Teilen passend gemacht wird.

Rennrad mit dem Mann

Ein großes Problem für Frauen, die Rennrad fahren wollen, ist oft, dass keine passenden Trainingspartner zur Verfügung stehen. Frau sollte es unbedingt vermeiden, einer Gruppe von Männern immer hinterher zu hecheln. Dabei geht die Freude am Training mit dem Rennrad schnell verloren. Es ist leider eine Tatsache, dass Frauen den Männern beim Radfahren unterlegen sind. Ihre maximale Muskelkraft ist geringer, sie haben einen höheren Fettanteil im Körper und die Muskeln bauen sich langsamer auf. Sport und Bewegung im AlterDadurch sind Frauen zwangsläufig langsamer als Männer. Durch das Fahren im Windschatten, können diese Unterschiede jedoch kompensiert werden. Wer gerne mit seinem Partner oder befreundeten Rennradfahrern trainieren will, sollte das Training entsprechend abstimmen. Intensive Einheiten für die Frau können von Männern als lockere Trainingsfahrten im Grundlagenausdauerbereich genutzt werden. Wenn man berücksichtigt, dass Frauen aus physiologischen Gründen, aber auch weil sie meist weniger Risiko eingehen wollen, langsamer sind, steht einem erfolgreichen Training auf dem Rennrad nichts im Wege, denn die Geschwindigkeit mit der man fährt ist für das Training nicht ausschlaggebend. Trotzdem sollten Frauen sich entweder auch eine Trainingspartnerin suchen, die ungefähr auf demselben Niveau fährt, oder mindestens die Hälfte der Trainingseinheiten alleine bestreiten, um positive Trainingseffekte zu erzielen.

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