» » Polefitness - die neue Art fit zu bleiben
Poledance und Ballett 10. Dezember 2013 0

Fitness

Lindsay Lohan, Britney Spears oder Kate Hudson sind ganz begeistert von dem neusten Fitnesstrend aus den USA. Sich an Geräten abmühen, Gewichte stemmen oder in grossen Gruppen synchron in einem Raum herum hüpfen war gestern. Polefitness ist die Gegenwart. Ein bisschen anders. Ein bisschen ungewöhnlich.

Ursprung in China

TanzenPolefitness wird oftmals nur belächelt und als schlüpfriger Stangentanz abgetan. Viele vermuten, dass Polefitness, auch Poledance genannt, ursprünglich in irgendwelchen schmuddeligen Nachtclubs entstanden ist. Man hat Demi Moore vor Augen, welche sich in ihrem berühmten Film „Striptease“ lasziv an einer Stange räkelt. Leicht bekleidete Mädchen, welchen man 1-Dollarscheine zusteckt. Tatsächlich kommt diese Form der Akrobatik und des Tanzes aber aus China. Vor einigen hundert Jahren benutzten dort Artisten hölzerne Stangen um verschiedene akrobatische Darstellungen vorzuführen. Auch heute kann man noch diese Form von vertikaler Körperbeherrschung im Zirkus bestaunen. Den Ruf des schmutzigen, unsittlichen und erotischen Tanzes bekam Poledance erst in den 1920er Jahren. Zu dieser Zeit stellten Frauen ihre Weiblichkeit mit Hilfe der Stange (Pole) und sinnlichen Bewegungen zur Schau. Ursprung des erotischen Tanzes ist nicht auf die Erregung der Männer zurückzuführen, wie viele fälschlicherweise annehmen. Vielmehr galt der sinnliche Tanz aus Ausdrucksform der Kraft des weiblichen Körpers und wurde in verschiedenen Fruchtbarkeitsritualen eingesetzt.

Sport mit einem Touch Sinnlichkeit

Die relativ junge Sportart hat mit viel Argwohn zu kämpfen. Obwohl sie einen harmlosen Hintergrund hat, wird Polefitness trotzdem mit erotischem Tanz in Verbindung gebracht. Viele Frauen haben Hemmungen sich für einen Polefitnesskurs anzumelden. Manchen ist es peinlich sich lasziv zu bewegen, aus sich heraus zu kommen. Doch es hat sich gezeigt, dass die negativen Gefühle verschwunden sind, sobald man die ersten Bewegungen am Pole (der Stange) gemacht hat. Man spürt die eigene Kraft und Energie, lernt seinen Körper besser kennen und beherrschen und stärkt das Selbstbewusstsein. Polefitness ist sinnlich, aber auch ziemlich harte Arbeit.

Lifestyle Fitness

Bademode shoppenFür Polefitness braucht es keine Vorkenntnisse. Jede Frau zwischen 15 und 60 kann jederzeit einsteigen. Es ist ein ausgezeichnetes Training mit Fun-Faktor. Polefitness ist in acht Levels eingeteilt. Ab dem zweiten Level verfügen die meisten Frauen über genug Kraft um sich länger hochzuziehen und Figuren auszuüben. Ein Polefitness Workout trainiert die Problemzonen Bauch, Beine, Po und Arme auf intensivste Weise. Gewisse Workouts sind eine Mischung aus Pilates, Yoga, verschiedenen Poledance Techniken und akrobatischen Figuren an der Stange. Die Übungen sind aufgeteilt in sind aufgeteilt in Climbings (Hinaufziehen), Spins (Drehungen), Posings (gehaltene Figuren) und Overturns (kopfüber).
Experten halten es für DAS Fitnesstraining für Frauen. Weil permanent gegen die Schwerkraft trainiert wird, werden sämtliche Muskeln aktiviert. Nach ca. 1 Jahr Training zeigt sich bereits ein verändertes Körperbild. Die Arme werden kräftiger, die Rückenmuskulatur wird stabilisiert und Beine und Po setzen mehr Muskeln an. Vorsicht ist jedoch geboten: Polefitness verlangt sehr viel Konzentration. Unbedacht schnelles Abgleiten kann zu Reibungen oder auch Abschürfungen führen, welche ziemlich schmerzhaft sein können.
Möchte Frau also mal etwas Ausgefallenes machen, sollte sie sich für einen Polefitnesskurs anmelden. Workout verbunden mit Spass und tollem Körpergefühl ist garantiert. Mittlerweile ist Polefitness so berühmt, dass es bereits schon Polefitness Meisterschaften und Wahlen zur Miss Polefitness gibt.

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