» Piercings richtig pflegen
22. September 2013 0

Piercings haben einen festen Platz in der Gesellschaft, wenn es um Körperschmuck geht. Mal sichtbar, mal weniger sichtbar oder an intimen Stellen verdeckt, verlangt dieser Schmuck dennoch nach Pflege. Hier steht auf der einen Seite die Pflege des Schmuckstückes selbst und auf der anderen Seite die Pflege der Einstichstelle. Nur wenn beide Stellen gepflegt sind, erstrahlt das Piercing und bringt den gewünschten Effekt.

Unterschiedliche Materialien – unterschiedliche Pflege

Es kommt bei der Pflege der Schmuckstücke immer auf das Material an, aus welchem sie gefertigt sind. Silber zum Beispiel neigt dazu abzufärben und läuft schwarz an. Materialien wie Edelstahl oder Titan hingegen färben nicht auf die Haut ab. Auch werden sie nicht schwarz, können allerdings leicht anlaufen. Je nach Piercingsort kommt auch Gold zur Anwendung. Soll dieses glänzen, muss von Zeit zu Zeit eine Politur her.
Zum Reinigen reicht es aus, wenn das Schmuckstück unter klarem Wasser gespült wird. Befinden sich Schmucksteine an ihm, lohnt es sich, wenn ein Ultraschallgerät benutzt wird. Diese Reinigungsgeräte lösen Seifenreste und Co schnell ab. Mit einem entsprechenden Politurtuch erstrahlt das Piercing schnell wieder in neuem Glanz.

Pflege der Einstichstelle

Die Einstichstelle, an welcher sich das Piercing befindet, benötigt ebenfalls Pflege. Dazu wird der Stecker entfernt und das vorhandene Loch mit klarem Wasser gespült. Wer zu Hautirritationen neigt, bringt eine entsprechende Pflegesalbe auf die Haut auf. Vor allem wenn das Piercing neu ist, benötigt die Haut und die Einstichstelle etwas mehr Pflege. Bei Entzündungen ist immer sofort und umgehend ein Arzt aufzusuchen. Dabei stellt besonders das Bauchnabel Piercing eine entsprechende Gefahr da. Wandert die Entzündung nämlich nach innen, droht im schlimmsten Fall eine Bauchfellentzündung.
Handelt es sich um ein frisch gestochenes Piercing, ist die Wundpflege besonders wichtig. Hier muss der Stichkanal erst verheilen. Tägliches Aufbringen einer Hautdesinfektion oder einer entsprechenden Salbe ist daher Pflicht. Hier gilt wieder der Grundsatz, bei andauernder Rötung oder Schwellung ist umgehend ein Arzt aufzusuchen.

Aufbewahrung von Piercings

Piercings sind nichts anderes wie Schmuckstücke. Viele Liebhaber dieses Körperkultes haben mehr wie nur einen Stecker. Wo sollten die aufbewahrt werden, die nicht am Körper sind? Sie sollten genau wie hochwertiger Schmuck in ein weiches Säckchen verpackt sein. Vor einem neuen Einsetzen ist eine kurze Desinfektion zu empfehlen. Je nach Art des Piercings ist es im weiteren einfacher, dieses einzusetzen, wenn sich etwas Salbe oder Creme am Stecker befindet.
Piercings sind beliebt, egal in welcher Art und Weise und an welchem Ort sie sich befinden. Durch die richtige und konsequente Pflege haben ihre ­Träger viel Freude an ihnen. Neben der Pflege des eigentlichen Schmuckes ist auch die der Einstichstelle wichtig. Entzündungen müssen immer vermieden werden, da sonst unschöne Konsequenzen folgen könnten. Hier muss dann ein Arzt zurate gezogen werden, damit keine schlimme Spätfolgen durch das Piercing drohen.

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