» Piercing Trends – verrückt oder schön?
20. September 2013 0

Die einen denken beim Thema Piercings einfach nur „Autsch!“, die anderen können von dem Körperschmuck gar nicht genug bekommen. Piercings sind aus der heutigen Zeit kaum mehr wegzudenken und entwickeln sich immer mehr zum Trend und echten Hingucker. Wo früher nur Nasen- Augenbrauen- und Bauchnabelpiercing gefragt waren, gibt es heute so viele Körperstellen, die gepierct werden können. Wer möchte, kann seinen Körper so in ein echtes und funkelndes Kunstwerk verwandeln. Bei den einen kommt dies gut an, bei den anderen weniger. Es gibt Piercings, die werden als schön empfunden und diese stören auch bei Job und Alltag nicht und andere Piercings sind für viele einfach nur verrückt und verursachen viele Blicke.

Pierings ohne Ausgang als neuer Körperkult

Piercing sind an jeder Straßenecke, im Café, der U-Bahn oder dem Job immer wieder gesehen. Kaum so viele Menschen wie Heute können von der ausgefallen Körperverziehrung nicht genug bekommen und lassen sich immer wieder piercen. Früher hatten die meisten Piercings einen Ausgang, heute ist es auch möglich diese anhand einer Art Platte, die ohne Eingriff nicht entfernt werden kann, zu verankern. Diese Art von Piercing wird als Transdermal-Piercing bezeichnet. Bei der Wahl der Körperstellen sind keine Grenzen gesetzt – ob im Nacken oder im Augenlid. Es gibt kaum eine Stelle, die nicht gepierct werden kann.

Früher Dorn im Auge – Heute Augenweide

Früher waren Piercings in der Gesellschaft nicht anerkannt und auch weniger beliebt, heute sind sie aber echter Trend. Richtige Trendsetter dürfen im Jahr 2013 auf das ein oder andere Piercing nicht verzichten, denn Piercings sind schon lange nicht mehr nur Etwas für die Techno- und Punkszene. Mittlerweile tragen selbst Anwälte, Bankangestellte oder Beamte den tollen Körperschmuck – wenn auch meist eher versteckt unter der Kleidung. Ein Piercing, welches es schon lange gibt, ist das Nasenpiercing. Dieses Piercing feiert dieses Jahr ein Comeback und wird häufig auch von den Stars und Sternchen der Musikszene getragen. Gerade als Ring stellen Künstler den Körperschmuck immer wieder zur Schau. Neben dem herkömmlichen Nasenpiercing gibt es auch die Bridge. Dabei wird ein Stab durch den Nasenschaft gestochen. Eine weitere trendy Variante stellt der Nostril Ring dar. Dabei wird durch den Nasenflügel gestochen. Dies ist sowohl als Ring, als auch Stecker möglich. Stars wie Kesha oder Lenny Kravitz tragen den Körperschmuck beispielsweise.

Septum – schmerzhaft, aber schön

Eine weitere Varinate des Nasenpiercings ist das Septum. Die schmerzhafte Variante hat eine lange Tradition und stammt aus Indien. Beim Septum wird der Knorpelansatz zwischen den Nasenflügen durchstochen, was eine sehr schmerzhafte Version des Nasenpiercings darstellt. Als Fan von Piercings wird man dennoch einen großen Schmerz verspühren und das Stechen des Piercings ist in jedem Fall auch zu hören, denn hier wird Knorpelgewebe durchstochen.
Wer seine Sammlung an Piercings erweitern möchte, der sollte sowohl bei dem Septum, als auch dem Transdermal-Piercing etwas Mut mitbringen und sich nicht verunsichern lassen. Wer ein Piercing wirklich haben möchte und dies nicht nur aus dem Gedanken heraus stechen lässt, dass es Trend ist, der wird mit dem Schmerz auch zurecht kommen. Wer aber sehr schmerzempfindlich ist, der sollte so manchen Trend, was das Thema Piercings angeht, besser auslassen. Punkt ist aber, dass Piercing eine Sache des Geschmacks sind. Was die Einen schön finden und auch gerne hätten, das empfinden Andere als verrückt und ekelhaft. Jeder muss selbst entscheiden, was im steht und was sich mit Alltag und Beruf vereinbaren lässt. Auch wenn Piercings mittlerweile in der Gesellschaft anerkannt sind, so empfinden manche Arbeitgeber oder auch ältere Menschen diese oft als störend. So kann ein Piercing schon mal den potenziellen Job kosten. Wer einen Job hat, bei dem Piercings nicht gern gesehen sind, der sollte sich vor dem Stechen besser absichern und den Arbeitgeber davon in Kenntnis setzen, denn nicht jedes Piercing lässt sich unter Hemd und Bluse verstecken.

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