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Augen Haare Natur 22. September 2013 0

Kosmetik


Wer sich intensive mit dem Thema Make-up und Schminken beschäftigt, stößt wahrscheinlich früher oder später auf die Möglichkeiten von Permanent Make-up. Viele Kosmetikstudios bieten dies heute an, obwohl Make-up Artists dem teilweise skeptisch gegenüberstehen. Lange Zeit galt es als modern. Wer sich ein Permanent Make-up machen lies lag absolut im Trend, inzwischen ist es nicht mehr so populär und wird teilweise auch als No-Go angesehen. Aber weshalb ist das so und was ist Permanent Make-up eigentlich?

Permanent Make-up – was ist das?

HaareNormales Make-up tragen Sie lediglich für einen Tag auf. Permanent Make-up hingegen dauerhaft. Im Endeffekt ist ein Permanent Make-up nichts anderes als eine sehr akkurate Tätowierung. Die Farbpigmente werden dabei mit sehr feinen Nadeln unter die oberste Hautschicht eingebracht. Durch die oberflächliche Tätowierung verblasst das Permanent Make-up in einem Zeitraum von fünf bis zehn Jahren. Ursächlich dafür ist die normale Regenerierung der Haut und die UV-Einstrahlung durch die Sonne und das Solarium. Richtig dauerhaft und für das ganze Leben ist das Permanent Make-up damit nicht, aber Überreste können auch nach Ablauf der zehnjahres Frist noch zu sehen sein.
Der Begriff Permanent Make-up suggeriert auf den ersten Blick, eine dauerhafte Aufbringung von Make-up auf dem Gesicht. Die Assoziation dazu ist, dass viele glauben, überall im Gesicht ist eine großflächige Anwendung von Permanent Make-up möglich. In Wahrheit sind aber nur spezielle Bereiche dafür geeignet: Augenlider, Augenbrauen und Lippen.

Ist Permanent Make-up inzwischen wirklich ein No-Go?

Generell ist Permanent Make-up kein No-Go, allerdings gibt es dabei einige RegelnSchminke zu beachten, damit es nicht dazu wird. Wer sich für Permanent Make-up interessiert, sollte sich vor der Tätowierung intensiv mit dem Thema beschäftigen. Wenn Sie es von Anfang an falsch betrachten, dann erreichen Sie nur einen No-Go-Effekt und schrecken damit eher ab, als das es ästhetisch wirkt.
Zeitersparnis ist ein Faktor, der bei Überlegungen für ein Permanent Make-up nicht gilt. Denn auch danach müssen Sie sich schminken. Wer nur mit Permanent Make-up aus dem Haus geht fällt negativ auf, weil es unnatürlich wirkt. Durch diesen Punkt steht das Permanent Make-up auch auf der Liste der stylischen No-Gos. Denn der Trend geht eher zu einem natürlich Look und dazu müssen Sie sich auch mit einem Permanent Make-up noch schminken. Foundation, Concealer, Wimperntusche, Rouge, Lidschatten und Puder dürfen Sie deshalb nicht in die hinterste Schrankecke verbannen.
Viele Kosmetikstudios suggerieren ihren Kundinen genau das. Weniger Zeitaufwand für ein perfektes Make-up: Morgens ohne schminken gleich geschminkt das Haus verlassen. Wer sich darauf einlässt, wird mit seinem Permanent Make-up auf Ablehnung stoßen. Ebenso wird es häufig empfohlen, wenn Frauen Schwierigkeiten beim Schminken haben. Aber damit ist ihnen leider überhaupt nicht geholfen, denn einen Schminkkurs müssen sie zusätzlich besuchen, um ihr Aussehen natürlich zu gestalten.
Durch diese „Werbeoffensive“ hat das Permantent Make-up einen negativen Touch erhalten. Wer sich heute noch damit rühmt ein Permanent Make-up zu haben, wird nur noch mit spöttischen Blicken bedacht. Deshalb sollten Sie, wenn Sie ein Permanent Make-up in Erwägung ziehen, ihre Gründe dafür deutlich überdenken. Trotzdem kann die Einbringung von einem Permanent Make-up auch Vorteile mit sich bringen.

Wann empfiehlt sich ein Permanent Make-up?

In einigen Fällen, ist der Einsatz von Permanent Make-up sehr sinnvoll und kann auch die Lebensqualität verbessern. Gerade bei Menschen, die zum Beispiel durch eine Chemotherapie gezeichnet sind, oder unter einem speziellen Haarausfall leiden, können damit ein Stück ihres normalen Lebens zurückerhalten. Ebenfalls geeignet ist Permanent Make-up nach einer Brandverletzung, wenn beispielsweise auf den betroffenen Stellen die Augenbrauen durch eine Hauttransplantation nicht mehr nachwachsen.Schminke
Die Augenbrauen mit Permanten Make-up neu zu gestalten kann in den Fällen sinnvoll sein und mit etwas täglichem Schminken auch sehr natürlich wirken. Inzwischen sind gute Permanent Make-up Spezialisten so weit, dass sie selbst feine Augenbrauenhärchen tätowieren können. Dabei gilt die alte Regel, je professioneller es gemacht ist, desto natürlicher wirkt es. Insgesamt gibt es aber nur dann ein harmonisches Bild, wenn zusätzlich noch etwas geschminkt wird, damit das Permanent Make-up auf den Augenbrauen nicht aufgesetzt wirkt.
Eine weitere Möglichkeit kleine Schönheitsfehler mit einem Permanent Make-up auszugleichen ist die Lippenkorrektur. Durch die fein aufgebrachte Tätowierung können sowohl die Lippengröße und -form sowie die Lippenkontur auf natürliche Weise korrigiert werden. Dies empfiehlt sich vor allem dann, wenn die eine Lippenseite schmäler ist als die andere oder dies zumindest optisch so wirkt.

Fazit

Wer einige Regeln befolgt, für den wird Permanent Make-up sicherlich kein NoGo des Schminkens. In diesem Zusammenhang wird es dann auch keine negativen Reaktionen aus dem Umfeld oder von Fremden geben. Das Permanent Make-up wirkt, wenn es professionell gestochen wurde und die restlichen Schminkutensilien nicht in der hintersten Ecke des Schranks verschwinden, sehr natürlich.

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