» » Eine Massage mit dem Partner - Entspannend in den besten Händen
Wellness 27. Dezember 2016 0

Wellness


Stress in der Schule, im Beruf oder in der Familie macht vielen Menschen zu schaffen. Er sorgt für teils starke Verspannungen. Eine zuverlässige Möglichkeit, diese zu lösen, bieten Massagen. Vom eigenen Partner durchgeführt sind sie ein kostengünstiges und unvergleichliches Erlebnis.

Wann der Partner einen Profi ersetzen kann

Zunächst ist zwischen medizinischen und reinen Entspannungs- bzw. Wellnessmassagen zu unterscheiden. Wer unter starken Schmerzen leidet, sollte diese zunächst ärztlich abklären lassen. Dazu sollte man einen Orthopäden aufsuchen, der dann gegebenenfalls professionelle Massagen beim Physiotherapeuten oder Osteopathen verschreibt. Wer sich jedoch nach einem stressreichen Tag einfach entspannen und die Muskeln lockern möchte, der tut gut daran, seinen Partner um eine Massage zu bitten. Der vertraute Umgang miteinander trägt viel dazu bei, dass Entspannung binnen kurzer Zeit möglich ist und macht die Massage zu einem ganz besonderen Genuss. Gemeinsam mit dem Partner kann je nach Wunsch ein wohlriechendes Aromaöl ausgesucht und die Art der Massage bestimmt werden.

Grundlagen der Massage schnell erlernt

MassageDurch zu langes Sitzen und zu wenig Bewegung sind häufig Nacken und Hals, Schultern und die untere Lendenwirbelsäule verspannt. Dies spürt man an den Verhärtungen, die bei Berührung unter Umständen auch Schmerzen auslösen können. Massiert werden kann durch kreisförmiges Reiben mit den Daumen, Ausstreichen mit den Handaußenflächen oder leichtes Trommeln mit den Fingerkuppen. Auch das Ausüben von gezieltem Druck auf verspannte Stellen über mindestens 10 Sekunden und die langsame Verringerung des Drucks kann bei wiederholter Anwendung zur Linderung beitragen. Lediglich auf die Wirbelsäule selbst sollte kein solcher Druck ausgeübt werden, da dies sonst zu Schäden führt. Unterschätzt werden sollte auch nicht das sanfte Streicheln. Sind die Rückenverspannungen im Nackenbereich besonders stark ausgeprägt, so können diese bis in den Kiefer-, den Stirn- und den übrigen Kopfbereich ausstrahlen und sogar Ohrendruck und Kopfschmerzen verursachen. Eine sanfte Schläfenmassage mit kreisenden Bewegungen kann dann entspannen. Auch Hände und Füße können durch kreisende Bewegungen entspannt werden.

Inspirationen aus aller Welt

Da auf der ganzen Welt massiert wird, gibt es viele Massagetechniken, die dem Partner eine Quelle der Inspiration sein können. Die japanische Shiatsu-Massage setzt mit festen Druck auf die Schmerzstellen, während die Thai Massage Yogatechniken mit einfließen lässt und sich auf die Dehnung konzentriert. Das aus der Thai-Massage stammende Ziehen an Fingern und Zehen kann Erleichterung verschaffen, sollte jedoch behutsam duchgeführt werden. Ein Fuß- bzw. Handbad vorab kann Schamgefühle abbauen und durch wohlriechende Düfte eine Teilentspannung herbeiführen. Die balinesische Kräuterstempelmassage bedient sich der entspannenden Wirkung mit Kräutern gefüllte, erwärmte Baumwollsäckchen, die auf die verhärteten Stellen gelegt werden und dort ruhen.Hände

Fazit

Massage-Techniken gibt es viele und jede hat ihren Reiz. Der besondere Reiz der Partnermassage liegt jedoch im vertrauten Umgang miteinander. Neulinge auf dem Gebiet der Massage sollten daher nicht ängstlich sein und sich ganz auf ihre Intuition verlassen. Weil sie die Bedürfnisse ihres Partners kennen, liegen sie dann auch bei der Massage vermutlich ganz richtig.

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