» » Oh nein! Haarspliss, was nun?
16. August 2014 0

Haare


Leidet das Haar unter Spliss, so ist dies optisch leicht zu erkennen. Die Haarstruktur ist geschädigt und wird der Haarspliss nicht beseitigt, breiten sich Schäden in der Haarstruktur auf alle Haare aus. Doch was tun bei Haarspliss und wie können Sie verhindern, dass es erneut zum Spliss kommt?

HaarsplissWas bedeutet Haarspliss?

Haarspliss bedeutet, dass die Haarspitzen gespalten sind. Das Haar endet nicht als glatte, geschlossene Struktur, sondern zeigt am Ende der Haarspitze eine Teilung. Ist dies passiert, hilft nichts mehr anderes, außer der Gang zum Friseur. Entgegen vieler Werbekampagnen von Kosmetikunternehmen, gibt es kein Mittel, welches gespaltene Haare reparieren kann. Der Haarspliss breitet sich unbehandelt auf das ganze Haar aus. Das Haar wird schwerer kämmbar und verknotet leichter, es verfilzt und sieht ungepflegt und kaputt aus. Beseitigt ein Friseur den Haarspliss, ist das Haar wieder in Ordnung und wirkt gepflegt. Nun ist Prophylaxe wichtig, dass es nicht erneut zum Haarspliss kommt.

Wie beuge ich erneuten Haarspliss vor?

Häufig führt falsche Pflege der Haare zum Haarspliss. In einigen Fällen ist es allerdings so, dass die Haare sehr gepflegt sein können, es entsteht aber trotzdem Haarspliss. Manche Haare sind sehr schnell anfällig für den Spliss. Viele Faktoren begünstigen die Entstehung von Haarspliss: Trockene, warme Luft wie beispielsweise durch warme Heizungen, oder den Föhn, trocknen das Haar aus. Colorationen können das Haar austrocknen und führen auch zum Spliss, wenn keine richtige Pflege erfolgt. Weiterhin ist für die Haarstruktur Salzwasser und Chlor schädlich, welches im Meer bzw im Schwimmbad in hoher Menge vorhanden ist. Die direkte Sonneneinstrahlung beansprucht weiterhin das Haar und kann zum Austrocken und Haarspliss führen. Es ist wichtig, dass das Haar mit speziellen Shampoos und Spülungen gepflegt wird, die auf coloriertes oder trockenes Haar ausgelegt ist. Eine Haarkur sollte Haarproblemeein Mal in der Woche durchgeführt werden. Die Finger sollten Sie allerdings weglassen von Produkten, die damit werben, dass sie Haarspliss reparieren können. Dies ist nicht möglich, und gespaltene Haarspitzen müssen abgeschnitten werden. Ein sehr wichtiger Punkt für die Vorbeugung von Haarspliss ist das Bürsten:
Bürsten oder Kämme aus Kunststoff können das Haar statisch aufladen, wodurch diese empfindlicher für Haarbruch werden. Daher empfiehlt es sich, auf Naturholzbürsten zurückzugreifen. Die Ecken sollten abgerundet sein, da spitze Ecken das Haar schädigen können. Sie sollten vermeiden, Ihre Haare oft zu föhnen oder trockener Heizungsluft auszusetzen. Besser ist es, die Haare an der Luft trocknen zu lassen. Ist das nicht möglich, da der Gang zur Arbeit angesagt ist, kann das Haar mit dem Föhn angetrocknet werden, sollte aber nicht komplett trocken geföhnt werden. Die warme Luft trocknet die Haare aus und das führt zu erhöhter Bruchgefahr der einzelnen Haare. Desweiteren spielt die Technik des Haarebürstens eine wichtige Rolle. Sie sollten es vermeiden, vom Haaransatz bis zur Haarspitze in einem Durchgang zu bürsten. Besser ist es, von den Spitzen aufwärts in kleinen Teilabschnitten zu bürsten. So werden Knoten effektiver gelöst und die Bruchgefahr verringert.

Mit guter Pflege Spliss vorbeugen

Ist das Haar von Spliss befallen, so hilft nichts, außer die gespaltenen Haarstellen abzuschneiden. Wichtig ist, die Haarpflege so zu gestalten, dass Haarspliss vermieden wird. Hierzu sind die Pflegemittel, die passende Bürste sowie die richtige Technik des Haarebürstens wichtig. Werden auf diese Punkte geachtet, so ist das Haar dauerhaft gepflegt und in einem glänzenden Zustand.

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