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Haare Frisur 29. November 2016 0

Haare

Trockene Haare im Winter sind ein Ärgernis, das viele Frauen kennen. Kaum sinken die Temperaturen und die Heizungen werden wieder aufgedreht, verwandelt sich auch das seidigste Haupthaar in einen störrischen Gegner. Um nicht völlig zu verzweifeln, hilft dann nur noch eine gute Pflege. Auch die Vorsorge sollte nicht vernachlässigt werden.

Wie entstehen trockene Haare?

Im Winter werden Haare besonders strapaziert. Die kühle Luft entzieht ihnen die Feuchtigkeit, die sie dringend Winterbenötigen. Kaum ist man im Warmen, malträtiert man seine Frisur mit trockener Heizungsluft, die den natürlichen Fettfilm weiter schädigt. Wer sich brav an Muttis Rat „Es ist kalt – setz eine Mütze auf!“ hält, tut zwar seiner Gesundheit etwas Gutes, das Haar aber leidet unter dem Druck und der Reibung der oftmals dicken Wollstoffe. Jedes unserer Haare ist mit einer eigenen Schutzschicht ausgestattet, die zum größten Teil aus Fetten besteht. Bei optimalen Bedingungen sorgt diese dafür, dass Umwelteinflüsse dem sensiblen Haar nichts anhaben können. Wenn aber der Winter naht, reicht dieser natürliche Schutzmantel nicht mehr aus. Der Fettfilm wird dünner und brüchig und unser Haar erscheint strohig und matt.

Reichhaltige Pflege für trockenes Haar

Nun ist es an uns, dem Haar zu helfen. Hierfür eignet sich alles, was Feuchtigkeit spendet. Viele Frauen schwören auf Hausmittel, die dabei helfen, wieder zufriedener in den Spiegel blicken zu können. Als gute Basis fungiert zum Beispiel eine wöchentliche Kur aus Ölen, die fast jeder Zuhause hat. Nach der Haarwäsche wird eine der Haarlänge angemessene Menge an Oliven- oder anderem Öl in die handtuchtrockenen Längen gegeben und gründlich einmassiert. Anschließend in ein Handtuch eingewickelt kann diese Kur nun mehrere Stunden einziehen und im Anschluss mit einem milden Shampoo wieder ausgewaschen werden. Dieser Ölkick hilft dem Haar, seine eigene Schutzschicht zu erneuern. Babyöl eignet sich hervorragend, um trockenen Spitzen schnell zu mehr Glanz zu verhelfen – einfach eine kleine Menge in den Haarspitzen verteilen und über das Ergebnis freuen. Selbstverständlich bietet auch der Handel eine große Auswahl an Pflegeprodukten für trockene Haare an. Diese sollten nach Möglichkeit aus reichhaltigen Nährstoffen bestehen und Ölextrakte beinhalten. Durch Pflegecremes werden die im Winter häufig auftretenden fliegenden Haare gebändigt. Wenn auch die Kopfhaut unter dem kalten Wetter und der Heizungsluft leidet, empfiehlt es sich, ein mildes Anti-Schuppen-Shampoo zu verwenden.Winter Schnee

Vorsorge als Grundpfeiler der Haarpflege im Winter

Auch wenn zahlreiche Möglichkeiten existieren, um im Nachhinein entgegenzuwirken, gibt es doch nichts Besseres, als durch die richtige Vorsorge trockene Haare gar nicht erst entstehen zu lassen. Ein einfacher aber äußerst effektiver Tipp ist es, auf eine ausreichende Trinkmenge zu achten. Zwei Liter Wasser am Tag sind für die meisten Menschen eine optimale Menge um Körper, Haut und Haare mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Wer Sport treibt benötigt natürlich mehr. Durch die Flüssigkeitsaufnahme wird das Haar mit Nährstoffen versorgt und bleibt auch im Winter länger geschmeidig. Wer auf Nummer sicher gehen will, benutzt zusätzlich ein Feuchtigkeitsspray für die Haare, um sie vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen.Mit der richtigen Vorbereitung und einer angemessenen Pflege kommt man so ganz ohne Haarprobleme durch die dunkle und gemütliche Jahreszeit. Wer alle Tipps beherzigt, der kann ab jetzt den Winter sorglos genießen und sich an Schnee und Winterspaziergängen erfreuen, ohne seinen Haaren zu schaden.

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