» » Nicht zu vernachlässigen: Warum Frauen auch die Brust trainieren sollten
sport und fitness 10. April 2016 0

Fitness


Lange Zeit wurde es vernachlässigt und als Männerdomäne betrachtet: Brustmuskeltraining für die Frau. Doch auch die Damen sollten solch Workout gezielt verfolgen. Denn dieser Bereich hat einen großen Anteil am körperlichen Wohlbefinden.

Mehr als nur Fett und Bindegewebe

sportDie weibliche Brust besteht überwiegend aus Fett und Drüsen. Das Bindegewebe darum trägt den Busen. Doch auch die Brust ist mit Muskeln und Sehnen verbunden, die sie stabilisieren. Daher ergibt das Training dieser Bereiche besonders aus einem Grund Sinn: Es verhindert länger eine hängende Brust. Straffende Momente sind vor allem nach einer Schwangerschaft wichtig. Aber auch bei Diäten leidet das Volumen der Brust oft mit. Mit gezieltem Training kann der Verkleinerung entgegen gewirkt werden. Zwar hat das Training keinen direkten Einfluss auf den Busen – er wird nicht vergrößert. Aber stärkere Muskeln dahinter können wie ein Push-Up-BH fungieren.
Ein weiteres Argument für das Training der weiblichen Brust ist die Größe des Brustmuskels. Er ist einer der größten im Körper. Demnach verbraucht er auch viele Kalorien und ist nicht unerheblich am Fettabbau beteiligt. Den meisten Fitnessbegeisterten sollte bekannt sein, dass gestärkte Muskeln Energie verbrauchen, die sonst als Fettreserven auf den Hüften landen würden. Somit kann das Training der weiblichen Brust auch bei der Gewichtsreduktion sehr hilfreich sein.

Das richtige Training für die weibliche Brust

Überzeugt? Dann ist die Umsetzung für solch ein Training fast genauso einfach. Brustmuskeln können bequem von zu Hause aus trainiert werden – mit Eigengewichtsübungen. Der Vorteil dieser Übungen: Sie lassen sich leicht in den Alltag integrieren. Allen voran stehen die Liegestütze. Sie trainieren neben der Brust auch Arme und Schultern sowie die Körpermitte. Schon zwölf bis 15 Wiederholungen reichen hier. Sind herkömmliche Liegestütze zu schwer, können sie auch auf den Knien ausgeführt werden. Eine weitere Methode ist mittels eines Balls möglich: Zwischen den Händen auf Höhe der Brust gehalten und Druck auf ihn ausgeübt sorgt für Spannung in der Brustmuskulatur. Auch das Zusammenführen der Ellenbogen bei ausgestreckten Armen und nebeneinander stehenden Händen ist eine gute Übung für die Brustmuskeln. Der Butterfly aus dem Fitnessstudio kann ebenso nachgeahmt werden: Arme seitlich des Körpers nach oben rechtwinklig halten und vor der Brust zusammenführen. Alle Übungen sollten mehrfach wiederholt werden.

Pflegetipps für die Brust

haareDoch nicht nur Training ist für die weibliche Brust wichtig, auch die anschließende Pflege ist es. Das günstigste Schönheitsprodukt ist kaltes Wasser: Eine kalte Dusche der Brust am Morgen kostet zwar ein wenig Überwindung, wird jedoch mit Durchblutung und Straffung des Bindegewebes belohnt. Anschließend sollte auch dieser Körperbereich mit Bodylotion gepflegt werden. In den sonnenreichen Zeiten ist hier ein Lichtschutzfaktor essenziell, denn zu viel Sonne kann die Haut am Dekolleté angreifen.

Fazit

Auch die weibliche Brust braucht Training. Denn die Muskulatur hinter dem Fettgewebe sorgt für einen starken Halt und verhindert unschönes Hängen. Ebenso kann dieser große Muskel bei der Gewichtsreduktion helfen, denn er verbraucht zahlreiche Kalorien. Wer sich dann noch zu einer kalten Dusche der Brust durchringen kann, wird mit einem straffen und schönen Busen belohnt.
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