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Bluthochdruck 19. Dezember 2013 0

Gesundheit

Bluthochdruck gilt als eine weit verbreitete Volkskrankheit. Warum ist das so gefährlich und welche natürlichen Mittel helfen? Diese Tipps und kleine Umstellungen der Lebensgewohnheiten bieten Schutz vor zu hohen Blutdruckwerten.

Bluthochdruck besteht häufig als unerkannte Erkrankung

Bluthochdruck entwickelt sich häufig unbemerkt und führt zu Beschwerden, die von Laien selten der eigentlichen Ursache zugeschrieben werden. Von Nierenschäden bis hin zu Augenproblemen reichen die Auswirkungen eines lange Zeit unentdeckten Bluthochdruckes. Es ist sinnvoll, den Blutdruck beim Arzt als Routineuntersuchung regelmäßig in größeren Zeitabständen messen zu lassen um Veränderungen rechtzeitig behandeln zu können. Wer sich selbst mit natürlichen Mitteln helfen möchte, kann neben anderen Maßnahmen auf die Anwendung von vielen Kräutern und auch Nahrungsmitteln zurückgreifen, die wirksam gegen hohen Blutdruck sind. Häufig können Betroffene sich mit einer Änderung von Lebensgewohnheiten helfen.

Lebensweise umstellen bei Bluthochdruck

Wer einen erhöhten Blutdruck nach Stressperioden feststellt, sollte seinen Arzt fragen, ob mit einigen Umstellungen in der Lebensweise eine Medikamentengabe verhindert oder reduziert werden kann. Hilfreich bei einem zu hohen Blutdruck sind leichte ausdauernde Bewegungen wie Wandern, Radfahren oder Schwimmen. Es ist wichtig, die Gefäße zu trainieren, am besten regelmäßig. Warme Wannenbäder können den Kreislauf anregen und für eine bessere Durchblutung sorgen, sie sollten mehrmals in der Woche zur Entspannung dienen. Ausreichend Schlaf schützt davor, dass die Nebennierenrinden zuviel Stresshormone ausschütten. Wer manchmal zu wenig schläft, muss auf einen Ausgleich achten und sich Ruhetage gönnen, an denen das Ausschlafen Priorität hat. Ständiger Schlafmangel führt häufig zu einem dauerhaft erhöhten Blutdruck.
Nervliche Belastungen kann man meist wenig beeinflussen, da sie mit äußeren Umständen und dem sozialen Umfeld zusammenhängen. Stressfaktoren reduzieren und sich vor allem um eine ausgeglichene Gemütsverfassung bemühen, wirkt gegen die Anspannung und den anschließend höheren Blutdruck. Wellness-Programme und positive Emotionen verhindern Überreaktionen des Körpers und bringen Glücksgefühle zurück in den Alltag. Ein Ausgleich zu einem anstrengenden Job kann ein Hobby sein, das als Ablenkung und zur geistigen Anregung dient. Johanniskrauttee mit seiner ausgleichenden und nervenberuhigenden Wirkung unterstützt ein Wellness-Programm. Johanniskrautextrakt ist auch in Form von Kapseln erhältlich.

Nahrung als Medizin

Unsere Nahrung sollte auch unsere Medizin sein, in vielen Nahrungsmitteln vermuten wir die heilsame Wirkung nicht. Dabei ist es einfach, sich mit einem geeigneten Ernährungsprogramm zu helfen. Es ist nicht nur die Diät, die zu einem Gewichtsverlust führen soll, weil Bluthochdruck oft mit Übergewicht in Verbindung gebracht wird, auch die Auswahl an Nahrungsmitteln entscheidet über den Erfolg einer Therapie zur Senkung des Blutdruckes. Zitrusfrüchte sollte man oft zu sich nehmen, aber auch Kernobst verspricht eine wirksame Senkung des Blutdruckes. Zitronensaft kann in Getränken und an Salaten eine leckere Bereicherung sein, die nebenbei blutdrucksenkend wirkt. Pfirsiche, Nektarinen und Pflaumen lassen sich als Rohkost einsetzen oder sind als Konserve ein leckeres Dessert.
Ein richtiger Tausendsassa in der Ernährung ist der Knoblauch. Neben Zwiebeln, die in rohem Zustand auch gegen Bluthochdruck wirken, hat der Knoblauch zurecht einen Ruf als lebensverlängernde Naturmedizin. Ob als rohe Zehe auf das Brot geschnitten oder als Kapsel mit Mistelextrakten, der beliebte Knoblauch ist eines der bedeutendsten natürlichen Mittel gegen Bluthochdruck. Er führt zu einer besseren Durchblutung auch feinster Blutgefäße, wirkt blutverdünnend und senkt so den Blutdruck ab. Wegen des strengen Geruches kann man auf die Kapseln mit Knoblauchextrakt zurückgreifen, so stört die Einnahme von Knoblauch nicht in beruflichen oder privaten Interessen.
Tomaten bekamen bereits seit langer Zeit einen guten Ruf in der Ernährung, sie wirken entwässernd mit ihrem Gehalt an Kalium und sie haben auch auf den Blutdruck eine positiven Einfluss. Mediterrane Kost mit viel Gemüse, Knoblauch und Fisch eignet sich gut zur Regulation zu hoher Blutdruckwerte.

Kräutertee gegen zu hohen Blutdruck

Kräutertee als Vorbeugung oder zur Behandlung hoher Blutdruckwerte wirkt sanft und ohne starke Nebenwirkungen. Mit Schafgarbentee oder Brennesseltee kann man die Funktion der Leber und Nieren anregen, Schafgarbe zeigt dabei mit den enthaltenen Gerbstoffen einen positiven anregenden Effekt auf die Organe, während der Brennnesseltee als entwässernd und blutreinigend eingesetzt wird. Im Allgemeinen können alle blutreinigend wirkenden Kräuter wie Löwenzahn, Schafgarbe, Brennnessel, Birke und Schlüsselblume wie eine Kur regelmäßig angesetzt werden um die Entstehung von Bluthochdruck zu vermeiden. Als Tee oder frisch als Salatzugabe sind die Kräuter zu verwenden. Wer keinen Zugang zu Wildkräutern hat, kann sich Tee in der Apotheke kaufen und die ähnlich dem Löwenzahn wirksamen Salate aus dem Handel nutzen. Chicoree und Eisbergsalat enthalten ebenfalls die hochwirksamen Bitterstoffe, die dem Körper wohltun.

Bei Bluthochdruck mit sanften Mitteln helfen

Eine Umstellung der Ernährungs- und Lebensweise kann in Verbindung mit Teekräutern und Wasseranwendungen gegen hohe Blutdruckwerte wirken. Ein Arzt sollte dabei zu Rate gezogen werden wenn man die natürlichen Heilkräfte einsetzen möchte.

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