» Nagelpilz - Der Schrecken an den Füßen
21. Juni 2015 1

Ob mit einem süßen Fußkettchen am Gelenk oder in einer schicken Sandale, Zehen sind ein Merkmal für unsere Körperpflege. Bei einer Infektion mit einem Nagelpilz muss nicht mal die Hygiene mangeln, die Folgen sind dennoch verheerend. Die Infektion mit einem Nagelpilz geschieht schleichend, erste Merkmale sind ohne Hintergrundwissen kaum zu erkennen. Wir erklären dir die ersten Symptome, Gründe für die Infektion und Folgen.

Was ist Nagelpilz?

duscheDer Auslöser für einen Nagelpilz sind Erreger, welche sich in feucht-warmen Gebieten befinden. Hauptort der Infektion mit dem Fungus der Gattung „Trichophyton rubrum“ oder mit Schimmel- und Hefepilzen gehen meist von Saunaböden, Fitnessstudioduschen oder den Böden öffentlicher Schwimmbäder aus.

Der Pilz verbreitet sich zunächst an den Nägeln der Füße und Hände, kann aber auch Hautfalten, Achseln und Armbeugen befallen. Der Nagelpilz ist eine hochansteckende Infektion, die Sporen des Pilzes halten sich sehr lange in warmen und feuchten Gebieten. Auch zu enge Schuhe können einen Nagelpilz auslösen. Erste Symptome sind eine gelbliche Färbung des Nagels mit dem Verlust des Glanzes und ein Austrocknen der Nägel.

Was sind die Folgen?

Bleibt die Infektion unbehandelt, breitet sich der Pilz aus, die Verfärbung wird intensiver, die Nägel werden spröde und beginnen zu brechen und zu bröckeln. Im schlimmsten Fall kann der gesamte Nagel abbrechen und das Nagelbett stark angegriffen werden.

Sobald das Nagelbett, welches in dezentem rosa durch den Nagel schimmert nicht mehr zu sehen ist, sollte mit einer Behandlung der Nägel in Form einer ausführlichen Pflege begonnen werden.

Hausmittel gegen Nagelpilz

Neben teuren Behandlungen durch Salben, Lacke oder einer modernen und kostspieligen Laserbehandlung gibt esKokosnuss zahlreiche Hausmittel auf die ein Großteil der Betroffenen zurückgreift. Nachdem ich einige furchterregende Berichte über die Folgen frei zugänglicher Medikamente gegen Nagelpilz las, lasse ich davon die Finger. Günstiger und Nachhaltiger sind folgende Hausmittel.

– Kokosöl
Dieses Öl besitzt viele positive Effekte, denn seine Eigenschaft als Fungizid (Pilzkiller) kann genutzt werden, um Nagelpilz Einhalt zu gebieten. Dafür kann Kokosöl aus dem Bioladen einfach unverdünnt auf den Zehen und Füßen verteilt werden. Kokosöl eignet sich optimal um die Verbreitung des Pilzes einzudämmen.

– Teebaumöl
Teebaumöl besticht durch einen intensiven Geruch. Die Behandlung erfolgt als Fußbad oder Lotion. Für das Fußbad genügt ein halber Liter Wasser mit ca. 15-20 Tropfen Teebaumöl. Das Fußbad sollte eine Dauer von 15 Minuten haben, optimal um auch ein wenig zu entspannen.

Beim Einreiben mit Teebaumöl empfiehlt sich eine 50:50 Mischung mit Sesamöl. Der Geruch ist dann dezenter und das Teebaumöl wird in tiefere Schichten transportiert. Auch ein Gemisch aus Teebaumöl und Lavendelöl kann mit einem Wattepad oder Wattestäbchen direkt auf die Stellen aufgetragen werden.

– Apfelessig
Die Behandlung mit Apfelessig ist sehr günstig. Essig und Wasser mit Wunschtemperatur in einem Verhältnis von 50:50 mischen und ebenfalls als Fußbad oder als Wickel wahrnehmen. Die Füße müssen danach komplett getrocknet werden. Natürlich benötigst du danach frische Socken.

Vorbeugen gegen Nagelpilz

fuß-im-sandSchätzungen zufolge litten etwa 12 % der Bevölkerung mindestens einmal am Nagelpilz. Um dies zu vermeiden musst du auf den Gang in die Sauna oder die erfrischende Dusche nach dem Fitnessstudio nicht verzichten. Ein Desinfektionsspray sorgt für saubere Zehen nach dem Duschen und kann bereits vor dem Trocknen der Füße aufgetragen werden. Die Füße sollten vor allem an warmen Tagen regelmäßig gelüftet werden. Die tägliche Pflege mit Kokosöl verbreitet einen angenehmen Geruch und sorgt für besonders schöne und weiche Haut.

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