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pflege 19. Dezember 2013 0

Nagelpflege

Die Hände sind das Aushängeschild einer jeden Frau. In den letzten Jahren avancierten Maniküre und Nagelpflege zu den Top-Themen im Beauty-Bereich. Noch nie waren Lacke so auffällig und Nägel so künstlerisch gestaltet wie heute. Ein Grund mehr zu schauen, was in Sachen Nagelpflege wirklich nötig ist und wie die neuesten Trends in Sachen Nageldesign aussehen.

Pflegen, Feilen und Buffen

NagellängeOhne das perfekte Pflegeritual sieht auch der schönste Nagellack nicht gut aus. Die Maniküre zu Hause muss dabei nicht stundenlang dauern; mit nur einigen wenigen Handgriffen lassen sich Nägel und Hände schön pflegen. Starten Sie mit dem Entfernen von etwaigen Nagellackresten mit einem acetonfreien Nagellackentferner. Ein anschließendes Pflegebad aus warmem Wasser und Olivenöl macht die Haut geschmeidig und weicht verhärtete Nagelhaut auf. Nach dem Abtrocknen tragen Sie Nagelhaut-Löser auf, oft als „Cuticle Remover“ bezeichnet, und schieben die Nagelhaut sanft mit einem Holzstäbchen zurück. Feilen Sie die trockenen Nägel von der Seite zur Mitte hin, damit sie keine Mikro-Risse davontragen. Am besten geeignet sind Glasfeilen, das gute alte Metall hat mittlerweile ausgedient. Neue Polierfeilen für die Nageloberfläche, auch „Buffer“ genannt, nehmen keine Substanz von den Nägeln, sondern polieren sie nur fein und verschließen kleine Rillen. Möchten Sie keinen Nagellack auftragen, cremen Sie Ihre Hände dann mit einer pflegenden Creme ein. Massieren Sie dabei das Nagelbett, das stärkt den Nagel und regt das Wachstum an.

Farben, Effekte und Strukturen

Nach dem Lippenstift ist der Nagellack eines der beliebtesten Kosmetikprodukte. Während sich die Maniküre früher auf Klarlack, klassisches Rot oder maximal Pink beschränkte, ist Nagellack heute in fast allen Farben zu haben, hinzu kommen unzählige Effekte oder auch pflegende Eigenschaften. Das Jahr 2013 war ein rebellisches in Sachen Nägel: Nail-Art wohin man schaut, Nieten, Glitzer, Bilder oder Ombré Nails wurden nicht nur im Nagelsalon, sondern sogar bei vielen zu Hause gezaubert. Aber auch das klassische Nude oder Rot erlebte Neuerungen, es wurde mit Schattierungen und Mischungen gespielt wie selten zuvor. Die Trends für das nächste Frühjahr wurden schon im Herbst auf den Schauen in New York, Paris und London gefeiert.

Trendfarben

Beautyliebling der New Yorker Fashionweek waren Nudetöne. Designer wie Tory Burch und Donna Karen ergänzten ihre Outfits mit blassen Nägeln. Wichtig bei Nagellack in Nude: Je blasser ihr Hautton, desto kräftiger darf der Nudeton ausfallen, von fast weiß für olivfarbene Haut bis taupe für sehr blasse Hände. Super-Trend: Die Farbe Greige; ein Mix aus warmem Beige und kühlem Grau. Außerdem modisch im Frühjahr: Pastelltöne. Dabei werden diese aber durch einen guten Schuss grau oder beige abgemildert, um aufdringliches Baby-Rosa zu vermeiden. Sie mögen es lieber klassisch rot oder auffallend dunkel? Dann versuchen Sie sich an Pflaume im Herbst und hellem Erdbeerrot im Frühling. Dazu müssen die Nägel aber Tip-Top gepflegt sein; rote Flecken an der Nagelhaut lassen die Maniküre schnell billig ausschauen.

Nail-Art Trends – Chalkboard, Sandkorn und umrandete Nude-Nails

Nailart ist 2013 DER Trend überhaupt gewesen. Egal ob Swarowski-Steinchen und Perlen, gesehen bei Libertine, Ombré-Nails oder Nieten wie bei Kate Spade, immer mehr Frauen tragen die Nägel aufwändig Pflege Nagellackund vor allem auffällig. Um das etwas blasse Nude etwas aufzupeppen, sah man bei Ruffian nudefarbene Nägel mit kräftig farbigem Rand in Dunkelblau oder Violett. Außerdem diesen Herbst im Trend sind Lacke in Sandkorn-Optik. Sie hinterlassen eine gekörnte Struktur auf den Nägeln die je nach Lackfarbe einen modernen oder edlen Touch gibt. Aus England kommt der Chalkboard-Trend. Die Nägel werden mit einem schwarzen, matten Lack lackiert und danach mit Stiften bemalt. Durch den matten Look erinnert das ganze an eine Kreidetafel – daher der Name. Fast könnte man denken, das altbewährte Motto „Erlaubt ist was gefällt“ kann in Sachen Nägel angewandt werden – fast. Dem Design sind kaum Grenzen gesetzt, die Farbauswahl ist riesig, und trotzdem gibt es auch einen Verlierer in Sachen Nägel: Die künstlichen Fingernägel, entweder zum Aufkleben oder per Gel modelliert, sollten ganz hinten in den Schrank verbannt werden. Nicht nur fördern sie Nagelkrankheiten wie Pilze, sie sehen unnatürlich und nicht schön aus.

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