» Lockenpflege im Winter
Haarpflege 06. November 2019 0


Wer von Natur aus mit einer Lockenmähne gesegnet ist, kann sich über die heiß begehrte Haarpracht freuen. Viele Frauen wünschen sie sich. Herausfordernd ist es dennoch mit ihnen: Die Haare neigen zu Trockenheit und manchmal sehen wir so aus, als hätten wir einen Stromschlag bekommen – Lockenköpfe wissen spätestens jetzt, wovon die Rede ist. Vor allem im Winter sollte man auf eine spezielle Lockenpflege setzen.

Darum benötigen Locken unsere Aufmerksamkeit

WinterLockige Haare benötigen besonders viel Pflege. Der Grund ist denkbar einfach: Wer eine kringelige Haarstruktur aufweist, kann auf seinem Kopf weniger Feuchtigkeit speichern und verteilen. Das natürliche und ölige Sebum, das durch die Talgdrüsen abgesondert wird, kann sich wegen der komplizierten Struktur nur schwer auf das ganze Haare verteilen. Häufig ist der Ansatz deshalb fettig – der Rest trocken. Im Winter kommt es zusätzlich zu höherem Feuchtigkeitsverlust. Das ist den Temperaturschwankungen geschuldet. Die Heizungsluft entzieht Feuchtigkeit und bei niedrigen Temperaturen produziert der Körper weniger Schweiß. Das Ergebnis sind besonders krause Haare, die wir ohne zusätzliche Pflege kaum bändigen können.

Welche Lockenpflege hilft?

Zuerst ist es wichtig, dass wir unsere Locken gut kennen. Handelt es sich um feines, mittleres oder dickes Haar?

Wer dickes Haar besitzt, kann dieses nur schwer stylen. Es ist sehr widerstandsfähig. Dickes Haar benötigt nährstoffreiche Cremes und Öle – und davon ganz viel und regelmäßig! Jojobaöl und Kokosöl haben sich erwiesen und belasten die Mähne nicht mit chemischen Zusätzen, wenn es sich um natürliche Produkte handelt. Da diese Haarstruktur häufig zu Frizz neigt, sollten wir auch im Winter auf zu viel Hitze verzichten. Nach dem Waschen an der Luft trocknen lassen. Sollte das Glätteisen doch zum Einsatz kommen, ist ein Hitzeschutz wichtig (was übrigens für alle Haartypen gilt!).

Mittleres Haar lässt sich etwas einfacher stylen und ist manchmal dennoch widerspenstig. Dieser Haartyp zeichnet sich durch „normale“ Locken aus und siedelt sich im mittleren Bereich an – das Haar ist nicht zu dick, aber auch nicht zu fein. Eine Mischung aus Pflegeprodukten, die Proteine und Feuchtigkeit spenden, ist die richtige Wahl. Wer trockene Locken aufweist, kann sich ab und zu eine Haarmaske gönnen. Wichtig: Zu viel Proteine sollten es jedoch nicht sein, weil das Haar sonst wieder nach „Stromschlag“ aussieht. Pflanzliche Öle verhelfen zu Geschmeidigkeit und Glanz.

Haare FrisurFeines Haar bricht zwar schnell, ist jedoch ergiebig, wenn es um das Styling der Haare geht! Dieser Lockentyp benötigt eine Pflege für besonders empfindliche Haare. Proteine sind dabei der wichtigste Bestandteil. Diese sind wichtig, um die kaputten Faserschichten reparieren zu können. Nach dem Waschen nicht zu stark rubbeln oder „aggressiv“ kämmen und bürsten. Ein Öl kann zwar etwas Glanz in krause Locken bringen, sollte jedoch nur leicht in den Längen verteilt werden. Andernfalls kann es passieren, dass die feinen Haare weniger voluminös wirken.

Fazit

Obwohl unsere Locken uns im Winter besonders trocken und glanzlos erscheinen, kann die passende Lockenpflege wahre Wunder bewirken. Eine Überpflege mit unterschiedlichen Produkten ist jedoch nicht empfehlenswert, da diese das Gegenteil bewirken und unseren Haaren die gesamte Feuchtigkeit entziehen. Am besten setzen wir auf natürliche Öle, Cremes, die Feuchtigkeit spenden, und – wenn der Bedarf besteht – auf eine Proteinkur, um Schäden zu beseitigen.

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